10.10.2023

Zeedz: Im Kampf gegen „Lord CO den 2ten“ zum Klimahelden werden

Zeedz ist ein Spiel, das Gamer im Kampf gegen den Klimawandel aktivieren möchte. Dabei wird die Entwicklung der zu pflanzenden "Zeedles" mit der realen Welt verbunden.
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Zeedz
(c) Zeedz/IG - Zeedz möchte mittels Gamification Klima-Wissen vermitteln.

Zeedz ist ein motivierendes Handyspiel, das zu mehr Bewusstsein und echtem Klimaschutz führen soll. Entwickelt wurde es von Sven Junglas: „Unser Ziel ist es, den Kampf gegen den Klimawandel zu unterstützen, indem wir Spielspaß mit einem Sinn verbinden“, sagt er.

Zeedz-Founder: „Weltweit über drei Milliarden Gamer“

Die Zielgruppe von Zeedz sind Gamer: „Allein in Deutschland spielen 34,4 Millionen Menschen. Weltweit gibt es schätzungsweise 3,09 Milliarden aktive Spieler. Unser Ziel ist es, diese Menschen als Helden im Kampf gegen den Klimawandel zu aktivieren.“

Zeedz kombiniert In-game-Herausforderungen mit realen Wetterphänomenen und Lerninhalten, um ein echtes Verständnis für die Welt zu vermitteln. Beim Spiel pflanzen die Spieler ihre Zeedles auf der realen Weltkarte ein. Unterschiedliche Zeedles benötigen unterschiedliche Wetterbedingungen, was die Spieler dazu anregen soll, In-game Lernressourcen zu nutzen, um mehr über Klimazonen und Tipps zur CO₂-Reduzierung zu erfahren.

Basis: Echtzeit Wetter der realen Welt

Wenn Zeedles wachsen, entwickeln sie sich basierend auf dem Echtzeit-Wetter der realen Welt sowie der Pflege des Nutzers weiter. Zudem können sie Spieler:innen in den Kampf führen und gegen den bösen „Lord CO den 2ten“ von den Einweg-Inseln und seine fiese Monster-Armee antreten – und zwar immer dann, wenn in der realen Welt Extremwetter wie Wirbelstürme oder Hitzewellen auftreten.

Zeedz spendet zehn Prozent Einnahmen

Zehn Prozent der Unternehmenseinnahmen sowie 50 Prozent der Gewinne auf dem Zeedz-Marktplatz gehen an grüne Non-Profit-Projekte auf der ganzen Welt, die in Zusammenarbeit mit The Gold Standard (offizieller Nachhaltigkeitspartner) geprüft und ausgewählt wurden.


Mehr zu Zeedz am Montag beim Staffelfinale der Höhle der Löwen. Weiters dabei: Haepsi, Tonis SchimmelSchock 5.0 (bei Aufzeichnung noch Schimmelschock 4.0), peas of joy und hey circle.

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Hivesense
© Innovation Salzburg/Benedikt Schemmer - Alexander Moosmann (l.) und Florian Entleitner von Hivesense.

Die beiden FH-Absolventen Florian Entleitner und Alexander Moosmann teilen eine Leidenschaft namens IT-Security. Daraus ist ein Startup geworden: Mit Hivesense entwickelten beide eine sogenannte Deception-Plattform, die Cyberangriffe frühzeitig erkennt, indem sie Angreifende mit gezielt platzierten digitalen Fallen aufdeckt und dadurch wichtige Informationen für Cyberdefense liefert. Dabei setzen sie bewusst auf europäische Infrastruktur und digitale Souveränität. Die Idee entstand im Studium an der FH Salzburg.

Hivesense mit „Deception Technology“

Konkret haben sich Entleitner und Moosmann im Studium Informationstechnik & System-Management an der FH Salzburg kennengelernt. Die Idee für das Startup entstand schließlich im Rahmen von Entleitners Abschlussarbeit. „Ich habe mich in meiner Masterarbeit intensiv mit sogenannten ‚Honeypots‘ beschäftigt, einem Teilbereich der Täuschungstechnologie. Dabei wurde mir klar, wie viel Potenzial in diesem Ansatz steckt“, erklärt er.

Die Founder pitchten ihre Idee beim FHStartup Center und wurden im Herbst 2025 in die Startup Factory des Netzwerks Startup Salzburg aufgenommen. Im März 2026 gründeten sie schlussendlich ihr Unternehmen.

Hivesense entwickelt – wie erwähnt – eine „Deception Technology“, eine – eigenen Angaben nach – noch wenig verbreitete Form der Cyberabwehr. Das Prinzip: Im Netzwerk eines Unternehmens werden gezielt „Stolperdrähte“ platziert. Angreifer, die sich im System bewegen, sollen dann darauf stoßen und erkannt werden, so der Claim.

„Wir bauen keine klassische Schutzmauer“, sagt Entleitner. „Wir legen bewusst falsche Spuren und warten, bis jemand darüber stolpert – vergleichbar mit einem Stolperdraht, an dem ein Glöckchen platziert wurde.“ Moosmann ergänzt: „Viele Sicherheitslösungen erkennen nur bekannte Bedrohungen. Wir gehen einen Schritt weiter: Wir erkennen Verhalten und interagieren direkt mit Angreifern.“ Dabei setzt Hivesense im Inneren des Netzwerks an, einem der, wie beide Gründer sagen, kritischsten Bereiche.

Erste Pilotkunden

Die Decoy-Plattform von Hivesense befindet sich im Einsatz bei ersten Pilotkunden. Das Team treibt den Markteintritt im DACH-Raum aktiv voran und sucht weiterhin nach Unternehmen, die die Plattform in ihrer Infrastruktur einsetzen und gemeinsam mit Hivesense weiterentwickeln möchten.

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