16.04.2021

Zasta: Digitaler Steuerberater holt Geld zurück – allerdings mit je nach Fall divergierender prozentueller Gebühr

Zasta von Michael Potstada und Jörg Südkamp möchte als digitaler Steuerberater dafür sorgen, dass mehr Personen das ihnen zustehende Steuergeld zurückholen. Ohne großen Aufwand, wie sie betonen.
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Zasta, DHDL,
(c) Zasta/FB - Jörg Südkamp und Michael Potstada entwickelten einen digitalen Steuerberater.

Apps sind dazu da bestimmte Dinge einfacher zu gestalten. Dies dachten sich Michael Potstada und Jörg Südkamp. Beide haben Zasta entwickelt, eine Web-Applikation fürs Smartphone, die man getrost als digitalen Steuerberater bezeichnen kann. Und über den Browser aufgerufen wird.

Vollmacht nötig für Zasta-Service

Die Registrierung auf der Webseite soll in drei Minuten abgeschlossen sein. Danach müssen User persönliche Daten und Steuer-ID abgeben, sowie eine digitale Vollmacht für eine Partner-Steuerberater von Zasta unterzeichnen. Anschließend erfolgt eine Prüfung, ob und wieviel Steuergeld zurückgeholt werden kann. Drei Tage später erhält der Nutzer ein Angebot mit dem Ergebnis der Steuerberechnung, sowie einer Gebührenforderung für den Steuerexperten.

Steuerrückzahlung ohne große Mühe möglich

Erst wenn man dieses Angebot annimmt, muss man den geforderten Betrag bezahlen, ansonsten entstehen keine Kosten. Allerdings fällt eine prozentuelle Gebühr für den rückerstatteten Betrag an, die laut „Reviews“ von Usern zwischen 20 und 30 Prozent liegen kann. „Matthias Drecoll, Senior Online Marketing Manager dazu: „Die Nutzung von Zasta ist für den User kostenlos. Die Gebühr des Steuerberaters wird für jeden Steuerfall individuell ermittelt und richtet sich nach den gesetzlichen Bestimmungen, insbesondere nach der Steuerberatervergütungsverordnung (StBVV) und dem Steuerberatungsgesetz (StBerG).“ Nach der Zustimmung werden die beim Finanzamt abgerufenen Informationen bestätigt und es können weitere Ausgaben hinzugefügt werden. Dafür müssen die entsprechenden Belege einmal mit dem Handy abfotografiert werden.

Keinen Finger rühren?

Die meisten Daten holt sich der Dienst jedoch direkt beim Finanzamt, sodass Zasta-User theoretisch die Steuererklärung anfertigen lassen können, ohne überhaupt ein Dokument hochgeladen zu haben. Der Steuerberater prüft, was absetzbar ist und sendet die Steuererklärung, nach Freigabe, direkt ans Finanzamt.

Zasta versucht mit seine digitalen Steueridee am Montag Abend in der „Höhle der Löwen“ die Jury von einem Investment zu überzeugen. Weiters mit dabei: MyEy, bikuh, Nao (Qinao) und BeerBag.

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Das R-Space-Team mit Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner (8. v.l.) © R-Space

Das 2021 gegründete NewSpace-Unternehmen R-Space schließt die Vorbereitungen für seine erste kommerzielle Satellitenmission ab. Wie das Startup bekannt gab, soll der Satellit „AT-Astra“ im Herbst 2026 an Bord einer Spectrum-Rakete von Isar Aerospace, die erst kürzlich 270 Millionen Euro einsammelten, vom norwegischen Weltraumbahnhof Andøya abheben. „Es zeigt, dass Österreich kommerzielle Satelliten eigenständig entwerfen, bauen und fliegen kann“, zeigt sich CEO Carsten Scharlemann stolz.

IOD (In-Orbit Demonstration) Satellit AT-Astra © R-Space

Ride-Share-Modell und Technologie-Tests

R-Space, das vor kurzem seinen neuen Firmensitz am Flughafen Wien bezog, bietet einen durchgängigen Service für sogenannte In-Orbit-Demonstrationen an, um die Wartezeit auf Tests im All zu verkürzen, ein Konzept, das bereits beim Firmenstart im Fokus stand. Beim aktuellen Erstflug werden Experimente von drei Kund:innen befördert.

Konkret testen die beiden österreichischen Unternehmen Enpulsion (flüssiges Indium-Metall für Antriebe) und SunBooster (mikrometeoritenresistente Solarmodule) ihre Technologien im Orbit. Ebenfalls mit an Bord ist ein kompakter Sternsensor zur Trümmererkennung des portugiesischen Partners Synopsis Planet. Durch dieses „Ride-Share“-Modell liege der Preis laut dem CEO „deutlich unter den anderen kommerziell angebotenen Services.“ Konkrete Zahlen nennt das Startup nicht.

Auslastung und Markthürden

Schwarze Zahlen schreibt das rund zehnköpfige Team derzeit noch nicht. Laut Scharlemann sei es dafür noch zu früh, da in den kommenden Jahren weiter in die Servicekette investiert werden müsse.

Die Nachfrage für Folgemissionen ist dennoch vorhanden: Für das Jahr 2027 plant R-Space bereits zwei weitere Satellitenstarts, deren Kapazitäten bereits zu zwei Dritteln ausgebucht sind. Mehr Starts wären theoretisch denkbar, scheitern aktuell jedoch an den unflexiblen Rahmenbedingungen der Raumfahrtindustrie. „Hierfür ist der Launcher-Markt zu langsam und unflexibel“, so Scharlemann. Raketenstarts müssten meist 12 bis 24 Monate im Voraus gebucht werden, kurzfristige Slots seien eine Seltenheit.

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