05.03.2025
FINANZIERUNG

Xund: Wiener HealthTech holt sich 6 Millionen Euro Investment

Die Finanzierungsrunde wurde von Lead Ventures angeführt, mit Beteiligung von J&T Ventures und fortgesetzter Unterstützung der Bestandsinvestoren. Neben der DACH-Region soll die Expansion auch nach Großbritannien erfolgen.
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(c) xund

Bereits im September 2022 machte das Wiener Healthtech-Scaleup Xund mit einer Finanzierungsrunde in Höhe von sechs Millionen Euro auf sich aufmerksam (brutkasten berichtete).

Nun legt das 2018 gegründete Unternehmen erneut nach: In einer frisch verkündeten Pre-Series-A-Runde konnte sich Xund erneut sechs Millionen Euro sichern – angeführt von Lead Ventures, begleitet von J&T Ventures und unterstützt von den bestehenden Investoren – zu diesen zählen MassMutual Ventures, tba network und LANA Ventures.

Mit dem neuen Kapital will Xund insbesondere in der DACH-Region sowie in Großbritannien weiter expandieren und laut eigenen Angaben „seine europaweite Führungsposition“ im Bereich KI-gestützter Gesundheitsversorgung ausbauen.



Xund bietet Software-as-a-Medical-Device-Lösungen

Xund entwickelt MDR-zertifizierte Software-as-a-Medical-Device-Lösungen (SaMD), die bereits bei führenden Versicherungen, Krankenhäusern und Pharmaunternehmen im Einsatz sind und einen digitalen, KI-basierten Patientenpfad von Prävention bis zur Diagnose unterstützen. Das frische Funding ermöglicht neben der geografischen Expansion auch die Weiterentwicklung neuer Lösungen wie „RAVE“, einem Large Language Model (LLM) für den Gesundheitsbereich.

InvestAI: Scaleup möchte von 200 Milliarden Euro profitieren

“Klarheit in die wichtigsten Entscheidungen im Gesundheitssystem zu bringen” – so beschreibt Lead Ventures-Managing-Partner Balázs Haszonics die Mission von Xund und betont, dass das Startup mit seinen digitalen Lösungen nicht nur die Patientenerfahrung verbessern, sondern auch Workflows in Gesundheitseinrichtungen effizienter gestalten könne. J&T Ventures-Partner David Polach wiederum sieht in KI-gestützten SaMD-Angeboten den Schlüssel für ein „effizienteres, zugänglicheres und datengesteuertes Gesundheitssystem.“

Mit der jüngst angekündigten EU-Initiative InvestAI, die 200 Milliarden Euro für europäische Tech-Innovationen bereithält, ist das Timing für Xund günstig. Co-Founder und CEO Tamás Petrovics zeigt sich überzeugt, “die Weichen für ein datengesteuertes, personalisiertes Gesundheitssystem zu stellen, das die Versorgung nachhaltig verändern wird.”


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MyPilz Team mit Gründern Wolfgang Hinterdobler (l.) und René Lux (r.) © MyPilz

Das vor vier Jahren gegründete Startup MyPilz hat es sich zum Ziel gesetzt, das wirtschaftliche und ökologische Potenzial von Pilzen in die industrielle Anwendung zu bringen. Ermöglicht wird dies laut Unternehmen durch den technologischen Fortschritt der letzten Jahre: Dank gesunkener Kosten in der DNA-Sequenzierung lassen sich Pilzstämme heute präzise bis auf die Ebene des Individuums bestimmen, erklärt Gründer René Lux im brutkasten-Interview.

Angewandte Mykologie für die Kreislaufwirtschaft

Das biologische Reich der Fungi bietet laut Gründer Rene Lux enorme, bisher kaum genutzte Potenziale für die Wirtschaft. Die Anwendungsmöglichkeiten reichen von Verpackungsmaterialien und Plastikersatz über den Einsatz in der Bau- und Textilbranche bis hin zur gezielten Bodenentgiftung und dem Biomassemanagement.

Pilze agieren hierbei als essenzielle Zersetzer im Ökosystem. Um die Vernetzung zwischen internationaler Wissenschaft und Wirtschaft zu fördern, veranstaltet das Startup zudem die biennale Eventreihe „Pilzfestspiele“, die auch 2027 wieder in Wien über die Bühne gehen werden.

Das Geschäftsmodell: Drei Säulen im Untergrund

Das Geschäftsmodell von MyPilz ruht laut Lux im Wesentlichen auf drei Säulen:

  • Consulting & IP: Das siebenköpfige Team unterstützt etablierte Unternehmen und Startups bei der Entwicklung von Innovationen und begleitet sie bei Förderprojekten.
  • Laboranalytik: Mittels DNA-Metabarcoding bietet das Startup standardisierte Boden- und Schadbildanalysen an. Diese Daten nutzen unter anderem NGOs, staatliche Organisationen sowie die Landwirtschaft.
  • Education: Neben Ausbildungsprogrammen und Initiativen im Bereich Bildung vertreibt MyPilz ein ökologisches Brettspiel im deutschsprachigen Raum.

„Wir produzieren nicht ein Produkt und suchen uns dann einen Markt, sondern wir finden ein Problem und einen Partner und lösen dann dieses Problem durch Innovation“, erklärt Lux den strategischen Ansatz des Unternehmens. Zu den Kund:innen und Projektpartner:innen zählen unter anderem, das für sein Fungi Pad bekannte Startup Hermann.Bio und das Entsorgungsunternehmen öKlo. Für das Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Klima- und Umweltschutz, Regionen und Wasserwirtschaft erstellte das Startup zudem eine Potenzialstudie.

Gründer René Lux mit dem „Pilzfest“ Brettspiel

Cashflow-Stabilität und AWS-Wachstumsfinanzierung

Nach einer ersten Seed-Finanzierung durch Family and Friends sowie strategische Mentoren-Investoren trägt sich die operative Basis des Startups seit dem elften Monat selbst. Im ersten Geschäftsjahr erwirtschaftete MyPilz einen sechsstelligen Umsatz, der laut Angaben des Unternehmens seither jährlich annähernd verdoppelt werden konnte.

Da die Grundkosten über den eigenen Cashflow gedeckt sind, verzichten die Gründer aktuell auf die Abgabe weiterer Unternehmensanteile. Um das geplante Wachstum, darunter die Erweiterung des Teams und der Ausbau eines größeren Labors an einem neuen Standort, zu finanzieren, setzt MyPilz auf Fremdkapital. Dieses wurde unter anderem durch das Double-Equity-Programm der Förderbank AWS mit 250.000 Euro vor einigen Wochen erfolgreich gehebelt und durch langjährige Nachrangdarlehen der bestehenden Gesellschafter:innen auf 400.000 Euro erhöht.

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