23.04.2021

Xprize: Musk schreibt 100 Mio. Dollar Preisgeld für Klima-Innovationen aus

Die eingereichten Lösungen sollen mindestens 1000 Tonnen CO2 in einem Jahr für zumindest 100 Jahre binden können.
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Elon Musk im Video über den nun ausgeschriebenen Xprize
Elon Musk im Video über den nun ausgeschriebenen Xprize | Screenshot

Seit 1995 gibt die von Peter Diamandis gegründete Xprize Foundation privat finanzierte Preise, um Anreize für technische und wissenschaftliche Höchstleistungen zu schaffen. Häufig kommt dabei eine große Summe von einem Unternehmen oder einzelnen Personen. So stellte etwa Google für einen Wettbewerb zum Projekt Lunar X von 2008 bis 2017 30 Millionen US-Dollar zu Verfügung. Andere Preise wurden etwa für die Bekämpfung der Ölpest im Golf von Mexiko im Jahr 2010, für die Kartierung des Meeresbodens oder für die Weitererforschung der DNA-Sequenzierung ausgeschrieben. Nun wurde der mit 100 Millionen US-Dollar bislang größte Xprize bzw. überhaupt das höchste Incentive-Preisgeld der Weltgeschichte ausgeschrieben. Sponsor ist Elon Musk.

Xprize: Kosten und Skalierbarkeit der Klimaschutz-Innovationen entscheidend

Konkret geht es beim nun gestarteten Wettbewerb um Klimaschutz-Innovationen. Bewerber müssen mit ihren Lösungen demonstrieren, mindestens 1000 Tonnen CO2 innerhalb eines Jahres entfernen zu können, die dann für zumindest 100 Jahre gebunden sind. Bei dieser Menge, mit der der Proof of Concept erbracht wird, soll es freilich nicht bleiben. Die Teams müssen auch hochrechnen, welche Kosten für das Binden von einer Gigatonne pro Jahr zu erwarten sind und zeigen, dass sich ihre Lösung nachhaltig auf dieses Level skalieren lässt. Kosten und Skalierbarkeit seien „die zwei Faktoren, auf die es ankommt“, betont auch Musk.

Musk und Diamandis über den Wettbewerb

Die 100 Millionen US-Dollar Preisgeld gehen nicht an ein Team. Stattdessen werden sie in einem mehrjährigen Prozess vergeben. Zunächst müssen Bewerber ihre Technologie, wie oben beschrieben, im kleinen Maßstab innerhalb eines Jahres demonstrieren. 15 Teams werden dann von einer Jury ausgewählt und erhalten je eine Million-US-Dollar als „Milestone Prize“. Nach weiteren vier Jahren Arbeit am Projekt wird dann ein Siegerteam mit 50 Millionen US-Dollar prämiert. Drei weitere erhalten je zehn Millionen. Die verbleibenden fünf Millionen sollen bereits im Herbst dieses Jahrs an vielversprechende Studenten-Teams vergeben werden, die an Lösungen zur CO2-Bindung arbeiten.

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Das energiedigital Team mit Investor Ali Siddiqui (7. v.l.) © energiedigital

Bislang war das 2022 gegründete Grazer Startup energiedigital rein aus Eigenmitteln, Förderungen und Cashflow gewachsen. Nun hat das Team rund um die Gründer Martin Moser, Andreas Zobl und Stefano Coss erstmals externes Kapital aufgenommen. Wie der ORF Steiermark zunächst berichtete, steigt Ali Siddiqui, Vorsitzender der JS Bank in Pakistan bei dem steirischen Unternehmen ein. Aus dem Firmenbuch geht hervor, dass der neue Gesellschafter 50 Prozent der Anteile übernimmt. Über die genaue Summe der Seed-Runde wurde Stillschweigen vereinbart.

Fokus auf Spanien, Frankreich und UK

Der Kontakt in die Vereinigten Arabischen Emirate kam vor ca. einem Jahr über NEOS-Mitgründer Veit Dengler zustande, der sowohl mit dem Investor als auch mit Co-Founder Coss vernetzt ist. „Dieser Investor hat schon sehr viele Green-Tech-Investments getätigt und ein sehr großes Netzwerk“, erklärt Mitgründer Martin Moser im Gespräch mit brutkasten. Man hätte sich über mehrere Monate hinweg angenähert und schussendlich beschlossen zusammenzuarbeiten.

Das frische Kapital fließt nun in die Weiterentwicklung der Produkte und vorrangig in den Vertriebsausbau. Im Visier hat das aktuell zehnköpfige Team, das bis Jahresende auf 20 Mitarbeitende anwachsen soll, Märkte wie Spanien, Frankreich und Großbritannien.

„Low-hanging fruits“ ernten

Entscheidend für den Markteintritt sind rechtliche Rahmenbedingungen, der lokale Smart-Meter-Ausbau sowie die Verfügbarkeit dynamischer Stromtarife. „Deswegen ist zum Beispiel Deutschland nicht ganz vorne auf unserer Liste, weil die leider mit dem Smart-Meter-Ausbau noch weiter hinten sind“, so Moser.

Die beauftragte Marktstudie identifiziert Spanien, Frankreich oder auch England als attraktive Zielmärkte. Dort will man nun im nächsten Schritt „die Low-hanging fruits ernten“, erklärt Moser im Interview. Eigene Büros im Ausland sind vorerst nicht geplant, das Startup operiert weiterhin vom Grazer Standort aus.

Zwei Säulen im Geschäftsmodell

Hinter energiedigital steht ein eingeschweißtes Gründerteam: Martin Moser und Andreas Zobl arbeiten bereits seit 2005 zusammen, als sie die heutige quadratic GmbH (ursprünglich snowreporter Telekommunikationssysteme GmbH) gründeten. Das anfängliche Kerngeschäft mit Wetterstationen unter anderem auf Skipisten verlagerte sich im Laufe der Jahre zunehmend in den Energiebereich. Aus diesem strategischen Wandel heraus entstand schließlich die Tochtergesellschaft energiedigital.

Energiedigital finanziert sich über zwei Standbeine: Einerseits bietet das Startup eine Software-Lösung für die Verwaltung und Verrechnung von Energiegemeinschaften an. Dabei werden ein bis zwei Cent pro ausgetauschter Kilowattstunde verrechnet. Andererseits optimiert das Unternehmen Stromlasten bei Endkonsument:innen. Über Kooperationen mit Herstellern, etwa von Warmwasser-Boilern, und ein B2C-Abonnement sorgt das Startup laut eigenen Angaben dafür, dass Hardware dann Energie bezieht, wenn der Strom günstig ist.

Mit dem frischen Kapital im Rücken bereitet sich energiedigital bereits auf das nächste Wachstumskapitel vor: Laut Moser soll spätestens in zwei Jahren eine Series-A-Runde folgen.

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