26.02.2025
INVESTMENT

Xperience: Sechsstelliges Investment für Wiener Startup

Xperience matcht Menschen, die an denselben Freizeitaktivitäten interessiert sind. Entstehen soll ein europaweites Social-Media-Netzwerk.
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Co-Founder Michael Steinbach, Head of Product Design Sophie Kromp und Developer Bernhard Hammer | Foto: Xperience

Das Wiener Startup Xperience hat ein mittleres sechsstelliges Investment von der Freisinger Holding AG bekommen. Diese ist nun mit 25,01 Prozent an Xperience beteiligt. Mit dem Geld möchte das Startup weiter wachsen. Die App für Freizeitaktivitäten verwenden laut Angaben des Unternehmens bereits mehr als 20.000 Nutzer:innen in Wien.

Xperience matcht nach Hobby

Xperience wurde 2021 von Michael Steinbach und Daniel Pfeffer gegründet. Wie viele andere Apps funktioniert auch diese nach einem Matching-System: Zur Auswahl stehen allerdings Freizeitaktivitäten. Nutzer:innen können sie erstellen – wer mitmachen möchte, tritt der Aktivität bei. Die Treffen finden anschließend offline statt. Umsätze erwirtschaftet das Startup durch die Zusammenarbeit mit Freizeitdienstleistern in Wien.

Europaweites Social-Media-Netzwerk geplant

Momentan steht das Kennenlernen anderer Menschen über Freizeitaktivitäten im Vordergrund. Langfristig soll die App aber ein eigenes Social-Media-Netzwerk werden, zuerst österreich- und dann europaweit. „Mit der Freisinger Holding AG haben wir einen weiteren Gesellschafter, der sich zum gemeinsamen Aufbau einer europäischen Social-Media-Plattform bekennt“, kommentiert Simon Becke, Geschäftsführer der Xperience App & Lifestyle GmbH.

Xperience-CEO Simon Becke | Foto: Xperience

Die Beteiligung des Investors erfolgt in drei Teilen und ist an Meilensteine des Startups gebunden. Konkret möchte Xperience in naher Zukunft die Nutzer:innenzahlen steigern, die Expansion in andere Städte forcieren und einen Social-Media-Newsfeed in der App etablieren. Als nächsten Schritt plant Becke außerdem die Ausweitung in den DACH-Raum.

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Berthold Baurek-Karlic, Stiftungsvorstand der World Venture Forum Stiftung | (c) Wilke

„Gemeinnützigkeit“ und „non-profit“ – das sind Begriffe, die man ad hoc nicht mit dem Venture-Capital-Bereich assoziiert. Doch die vor rund einem Jahr gestartete World Venture Forum Stiftung (brutkasten berichtete) will genau das zusammenbringen. Das Ziel: die langfristige Stärkung des Wissenschafts-, Technologie- und Wirtschaftsstandorts Österreich über Bildungsinitiativen und internationale Vernetzung.

„Community für Persönlichkeiten, die unsere gemeinnützige Mission nicht nur unterstützen, sondern aktiv mit Leben füllen“

Nun startete die Stiftung mit dem World Venture Leaders Club eine neue Community, die Scaleup-Unternehmer:innen, Investor:innen und Führungskräfte über Ländergrenzen hinweg vernetzen und Ökosystementwicklungsprojekte unterstützen soll.

„Mit der World Venture Forum Foundation haben wir vor einem Jahr eine Plattform geschaffen, die Unternehmertum, Innovation und Bildung durch internationale Zusammenarbeit stärken soll. Der World Venture Leaders Club ist nun der nächste konsequente Schritt: Wir schaffen eine Community für Persönlichkeiten, die unsere gemeinnützige Mission nicht nur unterstützen, sondern aktiv mit Leben füllen“, kommentiert Venionaire-Gründer Berthold Baurek-Karlic, Vorstand der World Venture Forum Stiftung.

„Weder als kommerzielle Transaktionsplattform noch als Deal- oder Investment-Club konzipiert“

Der World Venture Leaders Club verstehe sich ausdrücklich als Non-Profit-Community und internationales Netzwerk. Er sei weder als kommerzielle Transaktionsplattform noch als Deal- oder Investment-Club konzipiert, heißt es von der Initiative. „Im Vordergrund stehen persönliches Engagement, vertrauensvoller Austausch und das gemeinsame Ziel, Unternehmertum und Innovation über nationale Grenzen hinweg zu fördern.“

Alexander Rapatz, ebenfalls Vorstand der World Venture Forum Stiftung, führt aus: „Die besten unternehmerischen Ökosysteme entstehen dort, wo Menschen bereit sind, Wissen, Erfahrungen und internationale Verbindungen miteinander zu teilen. Genau diese Kultur der Zusammenarbeit wollen wir mit dem World Venture Leaders Club weiter ausbauen.“

Und wer kommt in den Club? „Unterstützer und Förderer der World Venture Forum Foundation werden automatisch zur Teilnahme am World Venture Leaders Club eingeladen“, heißt es dazu von der Initiative. Sie können dann diverse Community-Formate nutzen, darunter ein jährliches Treffen im Rahmen des World Venture Forum in Kitzbühel, Bildungsprogramme des Business Angel Institute (ebenfalls Teil der Stiftung) und gemeinsame Reisen zu internationalen Startup- und Investor:innen-Events.

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