15.04.2019

Studie: Jeder Zweite akzeptiert weniger Geld für mehr Sinn im Job

Die XING-Gehaltsstudie 2019 bestätigt einen schon länger anhaltenden Trend der modernen Arbeitswelt: Jeder zweite Arbeitnehmer in Österreich würde für mehr Sinn im Job ein geringeres Gehalt akzeptieren.
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(c) fotolia / baranq

Die Arbeitswelt befindet sich aufgrund der Digitalisierung im Wandel. Dies zeigt sich nicht nur am Aufkommen neuer Arbeitsformen, sondern auch am Wandel der Erwartungshaltungen der Arbeitnehmer an ihren Job. In den letzten Jahren zeichnet sich dabei ein eindeutiger Trend ab, der sich auch in einer Vielzahl von Studien widerspiegelt: Die Höhe des Gehalts ist nicht mehr der einzig ausschlaggebende „Motivator“, warum Menschen arbeiten gehen. Vielmehr tritt die Sinnhaftigkeit des eigenen Jobs immer stärker in den Vordergrund (mehr zum Thema lest ihr im Interview mit dem deutschen HR-Experten Nico Rose).

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geringeres Gehalt gegen mehr Sinn im Job

Der Trend „weniger Gehalt gegen mehr Sinn im Job“ äußert sich auch in der unlängst erschienenen XING Gehaltsstudie 2019, für die rund 22.000 Mitglieder im deutschsprachigen Raum befragt wurden. Laut der Studie würde „jeder zweite Arbeitnehmer in Österreich für mehr Sinn im Job ein geringeres Gehalt akzeptieren“. Zudem zeigt sich, dass die Bereitschaft, den Job zu wechseln, weit verbreitet ist. So gab jeder fünfte Befragte in Österreich an – trotz fixer Anstellung – konkret auf der Suche nach einem neuen Job zu sein.

Nur die Hälfte der Befragten mit Job zufrieden

Für die Studie wurden Arbeitnehmer im gesamten DACH-Raum befragt. Dabei zeigt sich, dass lediglich 53 Prozent der Befragten mit ihrer derzeitigen Tätigkeit zufrieden sind. Das spiegele sich laut XING auch in der hohen Wechselquote wider: Jeder zweite Befragte hat in den letzten fünf Jahren seinen Arbeitsplatz gewechselt, mehr als jeder Zehnte sogar zweimal.

Mehrheit möchte Einkommen gerne selbst bestimmen

Trotz der Suche nach mehr Sinn in der Arbeit bleibt das Gehalt ein sensibles Thema. Rund jeder zweite Arbeitnehmer in Österreich ist mit seinem aktuellen Gehalt unzufrieden. Hauptgründe liegen laut XING in der Bezahlung unter Marktdurchschnitt, unbezahlter Überstunden und dem Gehaltsvergleich mit den Kollegen. Ein Viertel der Unzufriedenen in Österreich denkt, dass diese trotz gleicher Rolle mehr verdienen.

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XING: „mehr Gehaltstransprarenz erforderlich“

Wie XING im Rahmen der Veröffentlichung der aktuellen Studie betont, könnte mehr Gehaltstransparenz Abhilfe schaffen: Demnach würden sich 80 Prozent der Befragten für Gehaltstransparenz innerhalb ihres Unternehmens aussprechen. Knapp vier von fünf Befragten in Österreich würden darüber hinaus ihr Gehalt gerne selbst bestimmen. Und jeder Zweite würde am liebsten auch das Gehalt seiner Kollegen und Vorgesetzten mitbestimmen. Zwei Drittel der Befragten fordern zudem eine Gehaltsobergrenze.


=> zur Studie

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Die Helsing-Gründer (v.l.n.r.): Gundbert Scherf, Torsten Reil und Niklas Köhler | © Helsing
Die Helsing-Gründer (v.l.n.r.): Gundbert Scherf, Torsten Reil und Niklas Köhler | © Helsing

Nur fünf Jahre nach der Gründung 2021 galt Helsing aus München schon bislang als eines der wertvollsten Scaleups Europas. Mit einer Kombination aus DefenseTech und AI setzt das Unternehmen gleich auf beide aktuellen Hype-Branchen. Dabei baut Helsing selbst Drohnen und unbemannte Kampfflugzeuge und bietet gleichzeitig auch KI-Upgrades für bestehende Systeme wie den Eurofighter an.

Nun schloss Helsing seine Series-E-Finanzierungsrunde ab. Schon mit dem Seedinvestment über 100 Millionen Euro im Gründungsjahr 2021 hatte man für Aufsehen gesorgt. Seitdem folgten immer größere Investments. Mit der nunmehrigen Mega-Runde über 1,8 Milliarden US-Dollar (ca. 1,6 Mrd. Euro) bei einer Bewertung von 18 Milliarden US-Dollar liefert das Münchner Scaleup den neuen Deutschland-Rekord.

Kapital zum Großteil von US-Investoren, aber weiter „mehrheitlich in europäischem Besitz“

Die Investorennnachfrage habe das verfügbare Volumen deutlich überstiegen, heißt es von Helsing. Das Kapital kommt dabei von neuen und bestehenden Investoren – vorwiegend aus den USA. Konkret genannt werden vom Unternehmen Dragoneer Investment Group, Lightspeed Venture Partners, Disruptive, Iconiq, Growth Equity at Goldman Sachs Alternatives, JPMorganChase, Canada Pension Plan Investment Board (CPP Investments), General Catalyst, Plural und Stepstone. Zu den bestehenden Investoren von Helsing zählen zudem Prima Materia, Accel und Greenoaks.

Dabei wird jedoch betont: „Helsing bleibt mehrheitlich in europäischem Besitz.“ Auch der Verwaltungsrat des Unternehmens bleibe unverändert – dessen Vorsitz halten Spotify-Gründer Daniel Ek und Ex-EADS-Chef Thomas Enders. Die weiteren Mitglieder sind Jeannette zu Fürstenberg, Denis Mercier und die Helsing-Gründer Torsten Reil (Co-CEO), Gundbert Scherf (Co-CEO) und Niklas Köhler (President & CPO).

Das Kapital soll nun für die weitere Entwicklung von KI-Plattformen und die Expansion in weitere Länder genutzt werden. Zu den bekannten Kunden von Helsing zählen die Armeen der Ukraine, Deutschlands sowie mehrere europäischer Nato-Staaten.

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