01.10.2020

Xaleon: Linzer Startup kooperiert mit drei neuen Partnerbanken

Das Linzer Startup Xaleon (vormals Chatvisor) hat eine "Engagement Platform" für die Kundenkommunikation entwickelt. Zum Einsatz kommt eine eigens entwickelte Co-Browsing-Technologie, um Kundensupportanfragen effizienter zu beantworten. Neben der Erste Bank kooperiert nun auch die "3-Banken-Gruppe" mit dem Startup, zu der die Oberbank, BKS Bank und BTV Bank zählt.
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Xaleon
Xaleon-Gründer Horst-Georg Fuchs, Markus Wagner, Mathias Holzinger (vlnr) | (c) Xaleon

Xaleon rund um das Gründertrio Horst-Georg Fuchs, Markus Wagner und Mathias Holzinger hat sich zum Ziel gesetzt, Unternehmen in der Online-Kundenkommunikation zu unterstützen. Über eine eigenes entwickelte Co-Browsing-Technologie, die als SaaS-Lösung angeboten wird, sollen Kundensupportanfragen so effizienter beantwortet werden.

Xaleon kooperiert mit „3-Banken-Gruppe“

Wie das Startup in einer Aussendung am Donnerstag bekannt gab, kooperiert Xaleon ab sofort mit der „3-Banken-Gruppe“. Zu ihnen zählen die Oberbank, BKS Bank und BTV Bank. Zudem besteht mit der Erste Bank bereits seit Beginn diesen Jahres eine Kooperation – der brutkasten berichtete.

Xaleons Co-Browsing-Lösungen ist geräteunabhängig, ohne Download und auch auf mobilen Apps nutzbar. Egal, ob Kunden mit Fragen zum Internetbanking Kundenportal oder zur mobilen Banking App anrufen, mit einem Button-Klick lässt sich der Bildschirm teilen, ohne sich eine zusätzliche Software installieren zu müssen. Die Kundenservice-Mitarbeiter erhalten so schnell einen bildlichen Kontext.

Durch Co-Browsing erhalten Support-Mitarbeiter laut Xaleon lediglich Zugriff darauf, was für deren Aufgabe wirklich notwendig ist – nämlich die Website-Sitzung. Das bedeutet, dass andere im Hintergrund geöffnete Programme oder parallel geöffnete Webseiten, vom Zugriff vollständig ausgeschlossen sind.

Rebranding und neue Lösungen

Zudem hat Xaleon im Zuge eines breit angelegten Rebrandings vor rund zwei Wochen die „Xaleon Engagement Plattform“ gelauncht, die einen ganzheitlichen Ansatz für Anwendungsfälle im Vertrieb, Support und Marketing vereinen soll – der brutkasten berichtete

„Aus unserer Sicht können Unternehmen und auch die Bevölkerung aus der gegenwärtigen Corona-Krise zwei Erkenntnisse mitnehmen: nämlich erstens, dass Gespräche und Kommunikation grundsätzlich auch ohne physisch am selben Ort zu sein möglich sind, und zweitens gleichzeitig aber auch, dass Unternehmen noch drastischen Optimierungsbedarf dabei haben, das gewohnte Kundenerlebnis aus der Filiale in das Digitale zu überführen“, so Horst-Georg Fuchs, CSO von Xaleon.


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Bitpanda
Bitpanda Headquarter in Wien (c) Bitpanda GmbH

Das Wiener Fintech Bitpanda erweitert sein Angebot um Margin Trading für Aktien und ETFs. Nutzer:innen können damit mehr als 875 Wertpapiere mit einem Hebel von bis zu 20x handeln. Käufe sind ordergebührenfrei, beim Verkauf fällt eine pauschale Gebühr von einem Euro an. Für Kund:innen in Österreich und Deutschland übernimmt die Plattform zudem die steuerliche Abwicklung der Kapitalerträge.

Was „Hebel“ bedeutet

Beim Margin Trading leiht man sich Geld, um mit mehr Kapital zu handeln, als man besitzt. 20x heißt: Wer 500 Euro einsetzt, bewegt eine Position von 10.000 Euro. Gewinne wie Verluste vervielfachen sich entsprechend. Schon ein Kursrückgang von fünf Prozent zehrt den Einsatz komplett auf. Das Produkt richtet sich damit an kurzfristige, risikobewusste Trader:innen – nicht an langfristigen Vermögensaufbau.

Der eigentliche Clou: echte Aktien statt Derivate

Interessant ist, wie Bitpanda den 20x-Hebel möglich macht. Für gehebelte Aktienprodukte gilt in der EU eine strenge Grenze: Die Aufsicht ESMA deckelt Aktien-CFDs – Wetten auf Kursbewegungen ohne echten Aktienbesitz – für Privatkund:innen bei 5:1. Diese Obergrenze gilt jedoch nur für CFDs, und genau die bietet Bitpanda bei diesem Produkt nicht an. Auf Nachfrage von brutkasten stellt das Unternehmen klar: Kund:innen handeln echte Aktien, ETFs und ETCs. Sie setzen eigenes Kapital ein und leihen sich für den Rest den Euro-Stablecoin EURCV von Bitpanda. Weil es sich damit um klassisches Wertpapier-Margin und nicht um ein CFD handelt, gelten die CFD-Hebelgrenzen der ESMA hier nicht – und 20x wird darstellbar.

„Gebührenfrei“ heißt nicht kostenlos

Die beworbene „Zero Order Fee“ gilt nur für die Ordergebühr beim Kauf. Für das geliehene Geld fällt eine Finanzierungsgebühr an: In den ersten 60 Tagen sind es 0,18 Prozent pro Tag auf den geliehenen Betrag, danach sinkt sie schrittweise. Bei sehr kurzen Haltedauern fällt das kaum ins Gewicht – wer eine Position länger offen hält, zahlt spürbar drauf.

Das Risiko, das man kennen sollte

Der zentrale Punkt betrifft den Schutz nach unten. Anders als beim Crypto Margin Trading gibt es hier keinen garantierten Schutz vor einem negativen Kontostand. Reißt der Kurs stark aus – etwa durch eine Kurslücke oder geringe Liquidität – kann der Verkaufserlös das geliehene Geld nicht decken. Dann bleibt eine Restschuld, die Kund:innen begleichen müssen. Das steht in Spannung zur Ankündigung, die vor allem die Risikomanagement-Funktionen betont. Zugang gibt es zudem erst nach einem Angemessenheitstest zu Hebel, Margin und Liquidation, angeboten „execution only“ – also ohne Beratung.

Einordnung: ein Baustein Richtung Börsengang

„Anleger erwarten heute zunehmend dieselben professionellen Möglichkeiten, ihre Portfolios zu steuern und abzusichern, die bislang vor allem institutionellen Investoren zur Verfügung standen“, sagt CEO Lukas Enzersdorfer-Konrad. Man reagiere mit dem neuen Produkt „auf die steigende Nachfrage nach mehr Flexibilität und Möglichkeiten zur kurzfristigen Absicherung“.

Der Schritt passt zum Wandel vom Krypto-Broker zur Multi-Asset-Plattform – in einem Jahr, in dem am Markt über einen möglichen Bitpanda-Börsengang spekuliert wird. Und er reiht sich in einen breiteren europäischen Trend ein: Immer mehr Retail-Plattformen bringen gehebelte Produkte an ein breites Publikum. Die Gewinnchance ist real – das Verlustrisiko ebenso.

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Xaleon: Linzer Startup kooperiert mit drei neuen Partnerbanken

  • Xaleon rund um das Gründertrio Horst-Georg Fuchs, Markus Wagner und Mathias Holzinger hat sich zum Ziel gesetzt, Unternehmen in der Online-Kundenkommunikation zu unterstützen.
  • Wie das Startup in einer Aussendung am Donnerstag bekannt gab, kooperiert Xaleon ab sofort mit der „3-Banken-Gruppe“.
  • Xaleons Co-Browsing-Lösungen ist geräteunabhängig, ohne Download und auch auf mobilen Apps nutzbar.
  • Das bedeutet, dass andere im Hintergrund geöffnete Programme oder parallel geöffnete Webseiten, vom Zugriff vollständig ausgeschlossen sind.
  • Rebranding und neue Lösungen: Zudem hat Xaleon im Zuge eines breit angelegten Rebrandings vor rund zwei Wochen eine die „Xaleon Engagement Plattform“ gelaunch, die einen ganzheitlihcen Ansatz für Anwendungsfälle im Vertrieb, Support und Marketing vereinen sollen – der brutkasten berichtete.
  • „Aus unserer Sicht können Unternehmen und auch die Bevölkerung aus der gegenwärtigen Corona-Krise zwei Erkenntnisse mitnehmen: nämlich erstens, dass Gespräche und Kommunikation grundsätzlich auch ohne physisch am selben Ort zu sein möglich sind, und zweitens gleichzeitig aber auch, dass Unternehmen noch drastischen Optimierungsbedarf dabei haben, das gewohnte Kundenerlebnis aus der Filiale in das Digitale zu überführen“, so Horst-Georg Fuchs, CSO von Xaleon.

AI Kontextualisierung

Welche gesellschaftspolitischen Auswirkungen hat der Inhalt dieses Artikels?

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Xaleon: Linzer Startup kooperiert mit drei neuen Partnerbanken

  • Xaleon rund um das Gründertrio Horst-Georg Fuchs, Markus Wagner und Mathias Holzinger hat sich zum Ziel gesetzt, Unternehmen in der Online-Kundenkommunikation zu unterstützen.
  • Wie das Startup in einer Aussendung am Donnerstag bekannt gab, kooperiert Xaleon ab sofort mit der „3-Banken-Gruppe“.
  • Xaleons Co-Browsing-Lösungen ist geräteunabhängig, ohne Download und auch auf mobilen Apps nutzbar.
  • Das bedeutet, dass andere im Hintergrund geöffnete Programme oder parallel geöffnete Webseiten, vom Zugriff vollständig ausgeschlossen sind.
  • Rebranding und neue Lösungen: Zudem hat Xaleon im Zuge eines breit angelegten Rebrandings vor rund zwei Wochen eine die „Xaleon Engagement Plattform“ gelaunch, die einen ganzheitlihcen Ansatz für Anwendungsfälle im Vertrieb, Support und Marketing vereinen sollen – der brutkasten berichtete.
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  • Xaleon rund um das Gründertrio Horst-Georg Fuchs, Markus Wagner und Mathias Holzinger hat sich zum Ziel gesetzt, Unternehmen in der Online-Kundenkommunikation zu unterstützen.
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