14.09.2020

Rebranding: Linzer Startup Chatvisor wird zu Xaleon

Das bisher als Chatvisor bekannte Linzer Startup richtet seine Marke nach einem Rebranding komplett neu aus und trägt ab sofort den Namen Xaleon. Mit der sogenannten „Xaleon Engagement Platform“ digitalisiert das Unternehmen die B2C-Kommunikation von Banken, Versicherungen und weiterer Branchen.
/artikel/xaleon-chatvisor-rebranding
Xaleon
Xaleon-Gründer Horst-Georg Fuchs, Markus Wagner, Mathias Holzinger (vlnr) | (c) Xaleon

Das in Linz ansässige Startup Chatvisor wird ab sofort unter dem Namen Xaleon weitergeführt, das hat das Unternehmen rund um das Gründertrio Horst-Georg Fuchs, Markus Wagner und Mathias Holzinger am Montag bekanntgegeben.

Die Namensänderung ist laut dem Startup Teil eines umfangreichen Rebrandings, das die „Ausrichtung und Weiterentwicklung von Xaleons Plattform und Produktpalette besser widerspiegeln soll“. Weiters heißt es: „Mit dem Rebranding geht eine neue Tagline einher: ‚Empower Engagement‘, welche die Mission des Unternehmens besser reflektiert.“

Xaleons Saas-Lösung

Xaleon hat sich mit seiner Co-Browsing-Technologie darauf spezialisiert, Unternehmen bei der online Kundenkommunikation zu unterstützen – der brutkasten berichtete über die Technologie.

Die SaaS-Lösung soll laut dem Startup fortan als „Xaleon Engagement Plattform“ positioniert werden. Xaleon verfolgt mit der Plattform einen ganzheitlichen Ansatz, der Anwendungsfälle im Vertrieb, Support und Marketing vereinen soll. Ziel ist es, personalisierte Kundenerlebnisse zu ermöglichen – und zwar qualitativ so, wie es auch in einem physischen Kundengespräch der Fall wäre.

Kunden von Xaleon

Xaleon hat bereits eine Reihe namhafter Kunden, darunter finden sich Unternehmen wie BMW, Erste Bank, Generali und die Oberbank. „Die heutige Namensänderung markiert einen wichtigen Meilenstein für unsere zukünftige Ausrichtung. Wir freuen uns darüber, heute bereits mehr als 25 Organisationen dabei unterstützen zu dürfen, nahtloser und erfolgreicher mit Kunden kommunizieren zu können und blicken vorfreudig darauf, dieses Potential einem breiteren Markt zugänglich zu machen“, so Mathias Holzinger, CFO von Xaleon.

Drei neue Lösungen

Zudem hat Xaleon drei neue Lösungen gelauncht: die Sales Suite, um Vertriebsteams digital zu enablen und Umsatz zu steigern; die Support Suite, um den Kundensupport effizienter und kundenzentrierter zu gestalten; und die Insights Suite, um Marketingteams mit klaren Eindrücken über das Online-Kundenerlebnis zu versorgen.

Pläne für Expansion

Während sich das Startup bisher stark auf den heimischen DACH-Markt konzentriert hat, wurden laut Xaleon bereits die Weichen auf die Expansion in die Märkte BeNeLux und UK gestellt. Zudem verfolgt das Startup mit dem Rebranding auch eine weitergehende Expansionsstrategie, die den Weg in den Markt „Europa-Arabien-Afrika“ (EMEA) ebnen soll.


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easy-connect, mamdani, Metropolitan Opera, Met, NY
© Laura Böhler - Gerald Stockinger (l.)(Co-Founder & CTO) und Wolfgang Graf (Co-Founder & CEO).

Die Metropolitan Opera und New Yorks Bürgermeister Zohran Mamdani kündigten Ende September eine Initiative an: In der Saison 2026/27 gibt die Met jeden Monat 10.000 Karten an New Yorker:innen frei, die seit 2019 kein Met-Ticket gekauft haben. Das sind rund zehn Prozent aller Tickets der Saison. Das Unternehmen easy-connect aus Wien liefert dafür die Technologie, wie dieses heute bekanntgab.

easy-connect in New York

Die Tickets werden über die bestehende digitale Lotterie in der App vergeben: Dazu müssen Nutzer:innen ihren Ausweis für die Berechtigungsprüfung in der App hochladen und sich für eine Vorstellung zur Lotterie anmelden. Von einem möglichen Gewinn erfahren sie per Push-Nachricht – und erhalten das Ticket direkt am Handy. Das Besondere daran: So kann die Met auch jene Teilnehmer:innen erneut ansprechen, die bei der Lotterie nicht gewinnen.

„Mit Opera for All wollten wir es New Yorker:innen in allen fünf Stadtbezirken leicht machen, die Met zu entdecken – und sie persönlich bei uns willkommen heißen. Weil Lotterie und Ausweisprüfung bereits in der App, die wir auch für unsere Rush-Tickets nutzen, verfügbar waren, ging es bemerkenswert schnell von der Idee zum Start – und das in der Größenordnung, die diese ambitionierte Initiative gebraucht hat. Möglich war das dank unserer Zusammenarbeit mit dem innovativen und flexiblen Team von easy-connect, das uns bei jedem Schritt begleitet hat, vom Design bis zur Umsetzung“, sagt Gillian Brierley, Chief Audiences, Marketing, and Communications Officer der Metropolitan Opera.

Bürgermeister Mamdani über „Opera for All“

Das Modell lässt sich auf viele Kulturbetriebe übertragen. Seit 2024 vergibt die Met über eine Lotterie in der App vergünstigte Tickets für 25 Dollar. Mehr als 550.000-mal haben Menschen seither bei der Verlosung mitgemacht, mehr als die Hälfte der App-Nutzer:innen ist unter 40 Jahren alt – und trotzdem sind rund vier von fünf Tickets, die in der App gekauft werden, ganz reguläre (Vollpreis-)Karten. Für viele Menschen stelle die Lotterie den ersten Schritt ins Haus dar.

Denn wer sich in der App anmeldet, sei für die Met kein:e Unbekannte:r mehr. Wer bei der Lotterie nicht gewinnt, bekommt automatisch ein passendes Angebot für ein reguläres Ticket. Im deutschsprachigen Raum gibt es ebenfalls solche Modelle und Initiativen, um kulturelle Teilhabe über alle Besuchergruppen hinweg zu ermöglichen, unabhängig von Herkunft oder finanziellen Möglichkeiten. Zum Beispiel am Opernhaus Zürich mit einer Ticket-Lotterie und der digitalen Prüfung der „KulturLegi-Berechtigung“ für Menschen mit geringem Einkommen, direkt in der App.

„Stammpublikum entwickeln“

„Kultur einfacher zugänglich zu machen, war von Anfang an unser Anspruch. Nun macht es uns besonders stolz, dass die Technologie hinter einem Programm dieser Größenordnung aus Wien kommt“, sagt Wolfgang Graf, Co-Founder & CEO von easy-connect, der das Unternehmen gemeinsam mit Gerald Stockinger gegründet hat. „Drei von vier Erstbesucher:innen kommen nie wieder. Mit einer eigenen App können Häuser das ändern: Menschen zum ersten Mal hereinholen, sie persönlich ansprechen und daraus Stammpublikum entwickeln. Am Ende des Tages geht es darum, möglichst viele Menschen für Kunst und Kultur zu begeistern. Und was in New York funktioniert, funktioniert genauso in Wien, Zürich oder Berlin.“

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Rebranding: Linzer Startup Chatvisor wird zu Xaleon

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  • Xaleon hat bereits eine Reihe namhafter Kunden, darunter finden sich Unternehmen wie BMW, Erste Bank, Generali und Oberbank.
  • Während sich das Startup bisher stark auf den heimischen DACH-Markt konzentriert hat, wurden bereits die Weichen auf die Expansion in die Märkte BeNeLux und UK gestellt.

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