18.01.2023

US-Bundessstaat Wyoming: Republikaner für E-Auto-Verbot

Die EU hat das Aus für Verbrenner ab 2035 beschlossen. Im "Cowboy State" Wyoming wollten republikanische Senatoren in der selben Frist E-Autos verbieten.
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Wyoming E-Auto-Verbot E-Auto-Förderung , Ladepunkt, Charging, E-Mobility
© Unsplash

Unendliche Weiten, sehr lange, gerade Straßen, viele Kühe, wenige Menschen. Der US-Bundestaat Wyoming hat auf einer Fläche drei mal so groß wie Österreich nicht ganz 600.000 Einwohner:innen. Wer von einer Stadt in die nächste will, muss mehrere Stunden lang mit dem Auto fahren. Besonders beliebt sind dafür Pickups. Deutlich weniger mag die mit großer Mehrheit republikanisch wählende Bevölkerung dagegen E-Autos, wie es scheint.

2035 als Frist für Wyominger E-Auto-Verbot wohl nicht zufällig gewählt

Vier republikanische Senatoren des „Cowboy State“ Wyoming, dessen Waffen-liebende Bewohner:innen dem Spitznamen alle Ehre machen, wollten nun sogar soweit gehen, den Verkauf von E-Autos im Staat zu „verbieten“. Dafür wurde wohl nicht zufällig 2035 als Frist gewählt – jenes Jahr, ab dem unter anderem in der EU ein Verbot der Neuzulassung von Autos mit Verbrennungsmotoren gilt. Auch im US-Staat Kalifornien wird breit über so ein Verbot diskutiert.

11 Gründe für Elektroauto-Verbot

In der Resolution (hier online abrufbar) nennen die verfassenden Wyominger Senator:innen elf Gründe für das angestrebte E-Auto-Verbot, darunter, dass „die Öl- und Gasförderung seit langem zu den stolzen und geschätzten Industriezweigen Wyomings gehört“ und dass diese „im Laufe der Geschichte des Bundesstaates unzählige Arbeitsplätze geschaffen und dem Staat Wyoming Einnahmen beschert“ habe. Das ausgedehnte Straßennetz und das Fehlen von Ladeinfrastruktur mache die breite Einführung des Elektroautos im Bundesstaat undurchführbar, heißt es weiter. Auch die Akkus der E-Autos werden mit gängigen Argumenten kritisiert.

Resolution eher symbolisch zu verstehen

Wie in der Regional-Zeitung „Cowboy State Daily“ betont wird, ist diese Form der Resolution ein schwaches politisches Instrument und wäre in letzter Konsequenz nicht verbindlich für Autohändler:innen gewesen. Entsprechend sei der Entwurf eher symbolisch zu verstehen. Einer der unterzeichnenden Senatoren sagte gegenüber der Zeitung: „Wir machen das mit einer gewissen Ironie, aber es handelt sich um ein sehr ernstes Thema, das eine öffentliche Diskussion verdient“. Und weiter: „Ich bin daran interessiert, dass die Lösungen, die manche Leute für die so genannte Klimakrise wollen, auch wirklich praktikabel sind. Ich finde es einfach nicht gut, wenn andere Staaten versuchen, eine Technologie zu erzwingen, die noch nicht ausgereift ist“.

Bereits im ersten Ausschuss im Wyominger Senat abgelehnt

Tatsächlich schaffte es die Resolution nicht einmal durch den ersten – ebenfalls republikanisch geführten – Ausschuss, wie „Cowboy State Daily“ berichtet. Auch Vertreter:innen der Autoverkaufs-Branche hatten sich zuvor sehr skeptisch zum Entwurf geäußert.

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Containex-Project-Geschäftsführer Markus Pöcksteiner / Hintergrund: Eine von Containex Project umgesetzte Mitarbeiter:innen-Unterkunft | (c) Containex Project (Collage: brutkasten)
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Wenn schnell bzw. temporär ein Gebäude benötigt wird, fällt die Wahl meist auf Container-Bauten. Während diese etwa auf Baustellen das immer gleiche spartanische Design haben, sind sie in aufwändigeren Ausführungen erst auf den zweiten Blick bzw. für das geschulte Auge als Container zu erkennen. Europäischer Marktführer in dem Bereich ist mit Containex eine bereits vor 45 Jahren gegründete Tochter der Wiener Neudorfer Walter Group.

Lücken im Prozess geschlossen

Vergangenes Jahr bekam das Unternehmen mit Containex Project eine neue Schwester, die nun mit ersten Projekten in den Markt startete. Das Ziel: als One-Stop-Shop alle Schritte zwischen der ersten Kundenanfrage und der Übergabe des fertigen Gebäudes innerhalb der Gruppe abdecken. Die neue Gesellschaft schließt damit die verbleibenden Lücken im Prozess, die bei Containex bislang noch bestanden. „Modulares Bauen entfaltet sein volles Potenzial dann, wenn Planung und Ausführung nahtlos ineinandergreifen. Mit Containex Project bündeln wir diese Kompetenzen in einer eigenständigen Projektgesellschaft“, sagt Geschäftsführer Markus Pöcksteiner.

Containex Project als Generalunternehmer

Als Generalunternehmer übernimmt Containex Project den kompletten Bauprozess, also Beratung, Planung, Erstellung von Einreichunterlagen, Fundamentlösungen und Baugrundvorbereitung, Herstellung von technischer Infrastruktur wie Kanal, Wasser, Strom und Daten, Lieferung, Montage und Ausbau der Containermodule, Dach- und Fassadengestaltung, Innenausbau und Koordination aller beteiligten Gewerke. „Unsere Kunden erwarten funktionale, technisch einwandfreie Lösungen mit klar definierten Verantwortlichkeiten. Genau das leisten wir – vom ersten Entwurf bis zur schlüsselfertigen Übergabe“, meint Pöcksteiner.

Unter den ersten Referenzprojekten sind etwa eine Landarztpraxis, ein Kindergarten, ein Seminarzentrum, ein Ausweichquartier eines Gymnasiums, eine Mitarbeiter:innen-Unterkunft eines Logistik-Betriebs oder Ladehubs für E-Autos bzw. E-Bikes inklusive „Lounge“ von Burgenland Energie. Dabei sind nicht alle umgesetzten Projekte temporär.

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