08.06.2020

WorkHero: Firstbird verschafft Arbeitslosen Unterstützung von Ex-Kollegen

Mit WorkHero launcht das Wiener HR-Startup Firstbird heute einen neuen Dienst. Damit können sich Arbeitssuchende Referenzen von ihren Ex-Kollegen einholen.
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Die Firstbird-Founder Daniel Winter (CTO), Matthias Wolf (COO) und Arnim Wahls (CEO) - WorkHero
(c) Firstbird: Die Gründer Daniel Winter (CTO), Matthias Wolf (COO) und Arnim Wahls (CEO)

„Ein Lebenslauf lässt oft viele Leistungen und Erfolge im Verborgenen. Mit WorkHero können Arbeitssuchende durch vertrauenswürdige Empfehlungen zeigen, was wirklich in ihnen steckt“, sagt Arnim Wahls, CEO von Firstbird. Das Wiener HR-Startup hat sein neues Service WorkHero heute gelauncht. Damit können Arbeitssuchende Referenzen von ehemaligen Kollegen einholen. Insbesondere Arbeitssuchende aus den von der Krise stark betroffenen Branchen Tourismus, Gastronomie, Handel, Bau und Produktion sollen davon profitieren, heißt es vom Startup.

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WorkHero: Für Arbeitssuchende und krisengeschüttelte Unternehmen

Über WorkHero können sich Arbeitssuchende ein Profil erstellen, ihre Arbeitserfahrung hinterlegen und ehemalige Kolleginnen und Kollegen, Kunden oder Vorgesetzte um Empfehlungsschreiben bitten. „Diese wertvollen Empfehlungen erhöhen das Vertrauen bei zukünftigen Arbeitgebern und führen zu schnelleren Einstellungsentscheidungen“, hofft man bei Firstbird. Zudem werde das Service auch Unternehmen angeboten, die aufgrund der Coronakrise Entlassungen durchführen müssten, heißt es vom Startup. Diese könnten dadurch ihre ehemaligen Mitarbeiter aktiv bei der Neuorientierung unterstützen. WorkHero ist kostenlos und wurde parallel auf drei Kontinenten gelauncht. In den Märkten Deutschland, Österreich, Schweiz den USA und Australien werde das Service von lokalen Partnern wie Stellenbörsen und Branchenverbänden unterstützt, heißt es von Firstbird.

Ergänzung zum Firstbird-Modell

Mit dem neuen Service adaptiert das Wiener Startup sein seit einigen Jahren praktiziertes Modell. Über dieses können sich Mitarbeiter Prämien sichern, wenn sie neue Mitarbeiter anwerben bzw. Job-Angebote in ihrem Umfeld promoten. Die Idee dahinter: Einerseits soll HR-Abteilungen durch das „Mitarbeiter-werben-Mitarbeiter“-Prinzip das Finden geeigneter Fachkräfte deutlich erleichtert werden. Andererseits sollen die Mitarbeiter selber sich dadurch stärker wertgeschätzt und „empowered“ fühlen. Unternehmen wie McDonalds, Deloitte und die Deutsche Telekom zählen zu den Referenzkunden.

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Bei der Eröffnung der neuen Space Factory im ESA Phi-Lab Austria am Flughafen Wien-Schwechat: Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner mit (5. v.l.) Flughafen-Vorstand Günther Ofner (4. v.l.) und (3. v.r.) Michael Moll, Geschäftsführer des ESA Phi-Lab Austria. © RobertHarson

Zwischen glänzenden Antriebstechnologien und echten Satellitenprototypen wird am Mittwochmorgen das obligatorische rote Band zerschnitten: Am Flughafen Wien eröffnet die Space Factory des ESA Phi-Lab Austria. Es tut sich aktuell derart viel in der heimischen Space-Tech-Szene, dass man durchaus ein Auge zudrücken kann, wenn Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner bei der feierlichen Eröffnung kurzzeitig durcheinanderkommt und die aufstrebenden Startups GATE Space und R-Space verwechselt. Es hatten schließlich beide in letzter Zeit Grund zum Feiern, wie brutkasten berichtete.

Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner mit (l.) Flughafen-Vorstand Günther Ofner und (r.) Michael Moll, Geschäftsführer des ESA Phi-Lab Austria © RobertHarson

Neue Hardware für Prototyping

Das Momentum der Branche ist deutlich spürbar. Die neue Einrichtung im Office Park 2 des Flughafen Wiens bietet Technologieunternehmen und Forschungsteams ab sofort eine gemeinsam nutzbare Infrastruktur für das Prototyping und Testen von Raumfahrttechnologien. Zur Hardware-Ausstattung der Anlage zählen unter anderem 3D-Drucksysteme, eine Klimakammer sowie Reinraumarbeitsplätze.

Das Ziel ist pragmatisch: Die Entwicklungszeiten sollen verkürzt und die finanziellen Eintrittsbarrieren für junge Space-Tech-Unternehmen gesenkt werden. Michael Moll, Head of ESA Phi-Lab Austria, fasst den Nutzen zusammen: „Durch den einfachen Zugang zu professionellen Entwicklungs- und Testmöglichkeiten können Innovationen schneller umgesetzt und neue Kooperationen gefördert werden“.

Besichtigung der neu eröffneten Space Factory © NLK Khittl

Confident Space, Fantana & tenics ziehen ein

Gleichzeitig mit der Eröffnung ziehen drei neue Startups in den Vienna Space Hub ein. Confident Space, ein Spinout der Seibersdorf Laboratories, baut Echtzeit-Strahlungsüberwachungssysteme für Kleinsatelliten, um rechtzeitig vor potenziellen Elektronikausfällen im All zu warnen.

Das Startup Fantana arbeitet im Zuge des Projekts „WideEye“ an einem kompakten Bildgebungsansatz für die Erdbeobachtung. Komplettiert wird das Trio durch das 2021 in Bremen gegründete Unternehmen tenics, das eine Flight- und Ground-Software zur Steuerung von Raumfahrtmissionen beisteuert. Die drei werden das aktuelle Space-Tech Ökosystem, unter anderem bestehend aus Gate Space und R-Space ergänzen.

Der Office Park 2 als künftiges Space-Zentrum

Der Flughafen Wien positioniert sich mit der Erweiterung zunehmend als Knotenpunkt für das heimische Space-Ökosystem. Günther Ofner, Vorstand der Flughafen Wien AG, skizziert im Rahmen der Pressekonferenz bereits einen konkreten Ausblick: Innerhalb der nächsten zwei Jahre soll das gesamte Gebäude des Office Park 2 am Flughafen vollständig mit Unternehmen aus dem Space-Tech-Sektor gefüllt sein. Ein ambitioniertes Ziel, das auch von Landeshauptfrau Mikl-Leitner Zuspruch erhält.

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WorkHero: Firstbird verschafft Arbeitslosen Unterstützung von Ex-Kollegen

  • Über WorkHero können sich Arbeitssuchende ein Profil erstellen, ihre Arbeitserfahrung hinterlegen und ehemalige Kolleginnen und Kollegen, Kunden oder Vorgesetzte um Empfehlungsschreiben bitten.
  • „Diese wertvollen Empfehlungen erhöhen das Vertrauen bei zukünftigen Arbeitgebern und führen zu schnelleren Einstellungsentscheidungen“, hofft man bei Firstbird.
  • Zudem werde das Service auch Unternehmen angeboten, die aufgrund der Coronakrise Entlassungen durchführen müssten, heißt es vom Startup.
  • Diese könnten dadurch ihre ehemaligen Mitarbeiter aktiv bei der Neuorientierung unterstützen.
  • Mit dem neuen Service adaptiert das Wiener Startup sein seit einigen Jahren praktiziertes Modell.
  • Unternehmen wie McDonalds, Deloitte und die Deutsche Telekom zählen zu den Referenzkunden.

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