23.02.2026
GROWTH

Woom: Wiener Scaleup erreicht Umsatz von 149 Mio. Euro

Mit 149 Millionen Euro Umsatz (ein Plus von 27 Prozent) und 390.000 verkauften Fahrrädern erzielte woom 2025 das beste Ergebnis der Firmengeschichte.
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© woom

Im Geschäftsjahr 2025 erzielte das Wiener Scaleup woom einen Umsatz von rund 149 Millionen Euro, verkaufte 390.000 Fahrräder sowie 140.000 Fahrradhelme. Bereits im Juli wurde die Umsatzmarke von 100 Millionen Euro erreicht, drei Monate früher als im Vorjahr. Bis September 2025 übertraf das Volumen den Gesamtumsatz von 2024.

woom: Neue Märkte

„2025 war ein außergewöhnliches Jahr für woom und das aus gutem Grund: faszinierende Produkte und ein hochmotiviertes Team“, sagt woom-CEO Bernd Hake. „Wir haben mehr Kindern als je zuvor die Freude am Fahrradfahren ermöglicht. Dass wir in einem anspruchsvollen Marktumfeld so dynamisch wachsen konnten, ist das Ergebnis des unermüdlichen Einsatzes unseres Teams und des Vertrauens der Familien weltweit. Mit Innovationen wie dem ‚woom WOW‚ begleiten wir Kinder von ihren allerersten Momenten auf zwei Rädern. Wir blicken stolz auf das Erreichte, doch unser Fokus liegt klar auf der Zukunft: Wir werden Mobilität für die nächste Generation weiterhin neu definieren.“

Während der DACH-Raum mit einer Wachstumsrate von plus 21 Prozent weiterhin das Fundament bildet, steigt die Rate ebenfalls in Nordeuropa (plus 101 Prozent) und UK (plus 120 Prozent), ergänzt durch ein Plus von 17 Prozent in den Benelux-Staaten.

Fokus auf USA

Mit der Premiere des erwähnten „woom WOW“, einem selbst-balancierenden Laufrad für Kleinkinder ab neun Monaten, besetzte woom im Oktober 2025 eine völlig neue Produktkategorie und trat damit erstmals in den Spielzeugmarkt ein. Innerhalb weniger Monate haben laut eigenen Angaben über 15.000 Kinder ihre ersten Bewegungserfahrungen mit dem Kleinkinder-Fahrrad gesammelt. Hierbei setzt woom neben dem klassischen Fahrradhandel verstärkt auf neue Vertriebskanäle: Das Modell ist in über 80 spezialisierten Babyfachgeschäften sowie in renommierten Department Stores wie dem Steffl in Wien oder dem KaDeWe in Berlin präsent.

Heuer steht bei woom ganz im Zeichen von strategischem Wachstum und Innovationen. Neben der Festigung des Geschäftsfeldes im DACH-Raum sowie dem Ausbau der Marktposition im UK, in Benelux und Nordeuropa, möchte das Scaleup gezielt die Präsenz auf dem US-Markt forcieren. Dabei stehen neue Produktlaunches, insbesondere im Bereich der kindgerechten E-Mobilität, sowie ein erweitertes Accessoires-Portfolio im Fokus der Strategie.

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Michael Waupotitsch, Vice President Textile Recycling bei Andritz © Andritz Group

Allein in Österreich könnten zukünftig rund 220.000 Tonnen davon besser verwertet werden. Bisher scheitert eine echte Kreislaufwirtschaft jedoch an der Praxis: „Wirkliches Faser-zu-Faser-Recycling, also sprich aus Abfällen wirklich wieder ein Kleidungsstück zu machen, das liegt im Bereich von 1% und weniger“, zieht Michael Waupotitsch, Vice President Textile Recycling bei Andritz, im Gespräch ernüchternde Bilanz. Der Großteil der Altkleider wird deponiert oder verbrannt.

Vorhersage statt bloßer Materialbestimmung

Hier setzt die neue Technologie „teXscan“ an, die Andritz gemeinsam mit der französischen Tochtergesellschaft Laroche entwickelt. Während bestehende Nahinfrarot-Systeme lediglich die reine Materialzusammensetzung bestimmen können, soll die neue Lösung erstmals die konkrete Rezyklierfähigkeit zerstörungsfrei vorhersagen.

„Die Innovation dabei ist, dass man erstmals nicht nur Farbe oder Zusammensetzung messen, sondern eine Vorhersage treffen kann, wie gut etwas recycelbar ist.“, so Waupotitsch. Das System ordnet den Textilien einen Score von 0 bis 100 zu, der auf Kriterien wie der Faserlänge und dem Kurzfaseranteil basiert. Waupotitsch betont jedoch im Gespräch, dass es sich hierbei um „keinen industriellen Standard“, sondern primär um eine „Entscheidungshilfe“ für Sortier- und Recyclingbetriebe handelt.

Der teXscan © Andritz

Bislang nur weiße Baumwolle identifizierbar

Bislang beschränkt sich die Analysefähigkeit des Prototyps ausschließlich auf weiße Baumwollfasern. Die größte Herausforderung im Massenmarkt stellen jedoch Mischgewebe und gefärbte Stoffe dar, die den Großteil heutiger Fast Fashion ausmachen. Andritz plant, bis Ende des Jahres verlässliche Aussagen über farbige Baumwolle zu treffen; Mischgewebe sollen als nächstes folgen.

Aktuell existiert das System als Tischgerät. Um industriell relevant zu werden, soll die Technologie zu Handheld-Geräten oder vollautomatisierten Online-Sensoren für Förderbänder weiterentwickelt werden, erklärt der Textil-Recycling-Experte.

teXscan als strategischer „Door Opener“

„Recycling von Textilien steht im Wettbewerb mit extrem günstigen Frischfasern“, merkt Waupotitsch im Gespräch an. Man müsse das gesamte wirtschaftliche System beachten und vorsichtig sein sich in dieser Hinsicht nicht selbst zu belügen, denn „unterm Strich muss es sich auch rechnen“, so der Experte. Zudem fehlen in Europa flächendeckende, genormte Sammelsysteme, wie man sie vom Altpapier kennt.

Für den Technologiekonzern ist der Scanner ohnehin nicht das primäre Endprodukt sondern eine Möglichkeit der Zusammenarbeit. Andritz versteht sich als Maschinen- und Anlagenbauer. Das Messgerät soll vielmehr als „Door-Opener“ fungieren, um letztlich großskalierte mechanische und chemische Recyclinganlagen zu vertreiben.

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