02.09.2025
REKORDWERT

woom: Wiener Fahrrad-Scaleup steigert Umsatz im ersten Halbjahr auf 90,1 Mio. Euro

Woom, der Hersteller von Kinder- und Jugendfahrrädern, setzt seinen Wachstumskurs fort: Im ersten Halbjahr 2025 erzielte das österreichische Unternehmen das beste Ergebnis seit seiner Gründung 2013. Der Umsatz stieg im Vergleich zum Vorjahr um rund 41 Prozent auf 90,1 Millionen Euro. Einen Monat später (Ende Juli) knackte man sogar die 100-Millionen-Marke.
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Foto: woom

Bereits im April sprach das Wiener Fahrrad-Scaleup vom „bislang stärksten Quartal seit seiner Gründung“ – brutkasten berichtete. Nun vermeldet man das beste Halbjahr der Firmengeschichte und eine Steigerung des Umsatzes im Vergleich zum Vorjahr um rund 41 Prozent auf 90,1 Millionen Euro – bei insgesamt über zwei Millionen verkauften woom-bikes.

Einen Monat danach überschritt der Umsatz Ende Juli sogar die 100-Millionen-Euro-Marke, eine Schwelle, die im Vorjahr erst im Oktober erreicht wurde.

woom: Neues Produkt im Oktober

„Das erste Halbjahr 2025 hat unsere Erwartungen übertroffen. Dieser Erfolg ist die Leistung unseres gesamten Teams und zeigt, welche Fortschritte wir in den vergangenen Monaten erzielt haben. Unser größter Antrieb ist und bleibt die Begeisterung der über zwei Millionen Kinder und Jugendlichen, die mit woom die Liebe zum Radfahren entdeckt haben“, sagt woom-CEO Bernd Hake.

„Geleitet von dieser Mission gehen wir den nächsten logischen Schritt: Wir möchten die Faszination fürs Radfahren bereits bei den Allerkleinsten wecken, noch bevor sie ihre ersten Schritte machen, und werden im Oktober ein vollkommen neuartiges Produkt dafür auf den Markt bringen. Wir können es kaum erwarten, unser Geheimnis zu lüften“, so Hake.

E-Mobility im woom-Fokus

Auch Kasper Rørsted, Chairman des Advisory Boards, betont die strategische Bedeutung der Ergebnisse: „woom ist auf dem richtigen Weg. Wir haben eine starke Marke, ein hochmotiviertes Team und eine klare Agenda für Innovation und Internationalisierung. Dieses Fundament erlaubt es uns, unsere Führungsposition im Bereich hochwertiger Kinderfahrräder weiter auszubauen und das Vertrauen unserer Partner und Investoren langfristig zu stärken.“

Neben der Oktober-Neuerung sind für 2026 weitere Produktneuheiten in Entwicklung, darunter Lösungen im Bereich der E-Mobilität.

Aus dem Archiv: woom-Gründer: “wollen in den nächsten 10 Jahren 10 Startups gründen”

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Smatrics
© Smatrics EnBW.

Smatrics, der Betreiber von E-Auto-Ladeinfrastruktur in Österreich und ein Tochterunternehmen von VERBUND und EnBW Energie Baden-Württemberg (Joint Venture), verantwortet rund 20.000 Ladepunkte und verbindet mit dem „Smatrics Depot Club“ bereits Logistikunternehmen miteinander. Über die Kooperation mit Fryte soll diese Ladeinfrastruktur nun auch außerhalb des Club-Netzwerks zugänglich werden. Fryte bietet eine Plattform für die Lade- und Routenplanung von E-Lkw.

Smatrics erweitert Ladeangebot für E-Lkw

Über die deutsche Plattform werden sowohl die Standorte des Depot Clubs als auch öffentliche Ladepunkte von Smatrics in die Routen- und Ladeplanung von Logistikunternehmen integriert. Damit sollen Fahrer:innen und Disponent:innen einen Überblick über verfügbare Ladepunkte entlang ihrer Routen erhalten. Für Betreiber von Depot-Ladeinfrastruktur eröffne die Anbindung zugleich die Möglichkeit, ihre Ladepunkte auch für externe Nutzer:innen zugänglich zu machen und dadurch deren Auslastung zu erhöhen.

Technische Grundlage der Zusammenarbeit ist OCPI, ein offener, standardisierter Kommunikationsstandard in der Elektromobilität. Da beide Partner darauf setzen, konnte die Integration der Ladepunkte rasch umgesetzt werden, heißt es: In einem ersten Schritt wurden die Standorte in der Routenplanung sichtbar und nutzbar gemacht. Ab 2027 soll auch die Reservierung ausgewählter Ladepunkte möglich sein. Perspektivisch sollen Reservierungsdaten zudem an das Energiemanagementsystem der Standorte übergeben werden, um Netz- und Ladeprozesse zusätzlich abzusichern.

Über Betreibergrenzen hinweg planbar

„Ladeinfrastruktur für E-Lkw funktioniert nur, wenn sie über Betreibergrenzen hinweg planbar ist – für die Disposition zählt nicht, wer den Ladepunkt betreibt, sondern dass er zur Route passt. Mit Smatrics öffnen wir den Zugang zu Ladepunkten vom Depot bis zur öffentlichen Schnellladesäule in Deutschland und Österreich. Die Reservierung ist der nächste Schritt, an dem wir gemeinsam arbeiten“, sagt Maximilian Zähringer, CEO von Fryte Mobility.

Und Sita Meek, Head of Product bei Smatrics, ergänzt: „Viele unserer Depot-Kunden möchten ihre Ladeinfrastruktur zeitlich gezielt für externe Nutzung öffnen, um ihre Auslastung zu maximieren. Gleichzeitig soll der Zugang aber nur bestimmten Nutzergruppen offenstehen, und sich auf den Lkw konzentrieren. Durch die Kooperation mit Fryte verbessert sich die Sichtbarkeit und die Planbarkeit. Genau so muss ein offenes Peer-to-Peer-Ökosystem in der E-Logistik funktionieren.“

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