30.06.2021

WohnenNext: Diese Versicherung kann man 24/7 abschließen

Mit ihrer neuen Haushaltsversicherung WohnenNext verbindet die Donau Versicherung ein digitales state of the art-Versicherungsprodukt mit den Vorzügen eines großen Versicherers.
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Donau: Franz Josef Zeiler ist als Leiter des Innovationsteams für WohnenNext verantwortlich
(c) Donau: Franz Josef Zeiler ist als Leiter des Innovationsteams für WohnenNext verantwortlich
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Muss Versicherung zwangsläufig kompliziert und langwierig sein? „Nein“, sagt Franz Josef Zeiler, Generalsekretär und Leiter des Innovationsteams der Donau. „Der Kunde hat aufgrund der heutigen Onlineprozesse eben auch eine bestimmte Erwartungshaltung an ein Versicherungsprodukt: Als Kunde will ich es einfach und transparent haben. Ich will sofort erkennen, wovor mich eine Versicherung schützt, welche Leistung ich bekomme und was der Preis dafür ist“. Eines der Produkte, in denen Zeiler und sein Team diese Anforderungen umgesetzt haben, ist die neue Haushaltsversicherung WohnenNext.

Drei Minuten für den Antrag, 30 Sekunden bis zur Polizze – auch am Sonntagabend

„Wir haben damit ein digitales Produkt geschaffen, das vieles bietet, was es in Österreich noch nicht gibt. WohnenNext ist nicht nur einfach und klar im Design, sondern bietet auch ein Top-Preis-Leistungs-Verhältnis. Der Antrag kann jederzeit, auch am Sonntag um 23:23 Uhr, in drei Minuten online gestellt werden und man bekommt die fertige Polizze 30 Sekunden später per Mail“, so Zeiler. Bei klassischen Versicherungsprodukten dauere es derzeit noch mehrere Tage, manchmal sogar Wochen, bis der formelle Abschluss erledigt ist. Damit biete man „die schnellste Polizze Österreichs“.

(c) Donau

Seit kurzem ist das Angebot verfügbar. Und es wird sehr gut angenommen, das Kundenfeedback sei dabei „hervorragend“, so Zeiler. „Viele sind überrascht, dass es so schnell und gänzlich ohne Papierkram geht. Auch das coole Design und die leichte Verständlichkeit kommen gut an“. Und es zeige sich: „Viele Kunden schließen die Versicherung tatsächlich am Wochenende oder an Tagesrandzeiten ab. Bei vielen berufstätigen Menschen ist das einfach die Zeit, wo sie diese Dinge erledigen wollen“.

WohnenNext: digital trifft persönlich

Bei der Entwicklung von WohnenNext habe man sich auch zahlreiche internationale InsurTech-Produkte angesehen und in Sachen User Experience und Co einiges Innovatives umgesetzt, verrät der Leiter des Innovationsteams. Mit dem fertigen Produkt biete man gegenüber reinen Onlineversicherern aber einen entscheidenden Vorteil: „Neukunden haben die Option, im Schadensfall oder für weitere Anliegen einen persönlichen Betreuer in ihrer Umgebung zu wählen, bei dem sie sich dann melden können. Zudem können unsere bestehenden Kunden WohnenNext ebenfalls ganz einfach über ihre Berater abschließen. Man hat also bei allen Vorzügen eines state-of-the-art digitalen Produkts auch die menschliche Kompetenz einer Expertin bzw. eines Experten“.

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Das Flatwise-Gründertrio (v.l.) Marc Lindorfer, Edwin Schneider und Johannes Reichl © Flatwise

Wenn es nach Johannes Reichl, Edwin Schneider und Marc Lindorfer geht, ist Immobilienverwaltung bis heute vor allem eines: kleinteilig, zeitintensiv und von manuellen Abläufen geprägt. Genau hier wollen die drei Linzer mit ihrem Startup Flatwise ansetzen. Das Gründerteam entwickelt eine Software, die zentrale Aufgaben von Vermieter:innen, von Mietanpassungen über Betriebskostenabrechnungen bis zur Vorbereitung von Steuerunterlagen, mithilfe von KI-Agenten automatisieren soll. Bereits vor dem offiziellen Marktstart setzen laut Angaben des Startups Vermieter:innen mit insgesamt mehr als 3.000 Wohnungen auf die Plattform.

Von der Pilot- zur Marktphase

Das Team, das erst im August 2026 eine GmbH gegründet hat, hat sein Produkt in den vergangenen Monaten eng mit den ersten 100 Pilotnutzer:innen weiterentwickelt, mit Feedback, Interviews und echten Kund:innendaten, wie Mitgründer Johannes Reichl im Interview erklärt. Der Ansatz unterscheide sich damit von klassischen Proptech-Lösungen, die bestehende Prozesse lediglich digitalisieren: „Wir wollen Immobilienverwaltung nicht nur digitalisieren, sondern grundlegend neu denken. Immobilien sollen sich künftig weitgehend von selbst verwalten können. Vermieter:innen können durch die Software von Flatwise professionell vermieten, ohne dabei selbst Fachexpert:innen sein zu müssen“, so Reichl.

KI-Agenten im Einsatz

Konkret möchte Flatwise KI dort einsetzen, wo Verwaltungsprozesse sinnvoll automatisiert oder unterstützt werden können. Dazu zählen für das Team unter anderem die Vorbereitung und Berechnung von Mietanpassungen, die Unterstützung bei Betriebskostenabrechnungen sowie die strukturierte Aufbereitung von Finanz- und Steuerinformationen. Der KI-Agent verbindet dabei unterschiedliche Daten und Prozessschritte innerhalb der Software, bereitet relevante Informationen auf und unterstützt Vermieter:innen bei der weiteren Bearbeitung.

Der Weg zum Ökosystem

Im Schnitt verwaltet ein:e Flatwise-Nutzer:in laut Unternehmen aktuell rund zehn Wohnungen. Für Reichl zeigt sich dabei ein klares Bild der Branche: „Der Markt ist extrem fragmentiert, es gibt viele Anbieter, die eigentlich zusammenhängen müssten, aber kaum vernetzt sind.“

Dieses Nebeneinander will Flatwise auflösen und sich schrittweise zu einem Ökosystem entwickeln, das Vermieter:innen, Mieter:innen und Dienstleister:innen auf einer Plattform zusammenbringt. „Wir glauben daran, dass gute Vermieter:innen das Wohnen für alle besser machen. Flatwise soll es einfacher machen, gut zu vermieten“, heißt es dazu vom Gründungsteam.

Enterprise-Lösung in Arbeit

Flatwise richtet sich an Vermieter:innen mit Beständen zwischen einer und hundert Immobilien. Mittlerweile hätten sich aber auch Hausverwaltungen und Bestandshalter:innen mit deutlich größeren Portfolios gemeldet. Deshalb entwickelt Flatwise momentan ein Enterprise-Modell, das künftig gezielt auf die Anforderungen größerer Bestandshalter:innen und Hausverwaltungen eingehen soll, wie der Mitgründer im Interview erklärt.

Wachstum vorerst ohne Angels oder VCs

Trotz bestehender Investmentangebote will das Team bei der Finanzierung vorerst auf Förderungen und den eigenen Cashflow setzen. Rund 20 Angebote von Angels und Venture-Capital-Geber:innen sind laut Reichl bereits eingegangen. Aufgegriffen werden sollen sie frühestens, wenn erste Umsätze stehen. Für eine geplante Wachstumsphase ist jedoch in der ersten Jahreshälfte 2027 eine Finanzierungsrunde angedacht. Unterstützung erhält das Gründerteam zudem im Inkubatorprogramm von tech2b durch ein Advisory Board aus Immobilienexpert:innen und erfahrenen Unternehmer:innen.

Wissen als Türöffner

Um neue Kund:innen zu erreichen, setzt Flatwise zusätzlich auf einen eigenen Immobilienratgeber mit aktuell rund 160 Artikeln, der komplexe Themen rund um Immobilien und Wohnen laienverständlich aufbereitet. Bereits mehrere tausend Personen sollen die Inhalte monatlich lesen. Für Reichl ist das ein wichtiger Kanal, um Vertrauen aufzubauen und so langfristig neue Nutzer:innen für die Plattform zu gewinnen.

Im kommenden Jahr will Flatwise nach eigenen Angaben marktführend in Österreich werden. Mittelfristig ist auch eine internationale Expansion, etwa nach Deutschland, angedacht. Ein konkreter Zeitpunkt steht laut Reichl aber noch nicht fest.

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