13.10.2020

WKÖ-CodingDay & LehrlingsHackathon 2020: Jetzt für digitale Award Gala anmelden

Im Rahmen des WKÖ-Coding-Day erlernen digitale Nachwuchstalente am 23. Oktober das 1x1 des "Coding". Zudem werden die Gewinner des LehrlingsHackathon 2020 prämiert, der am 6. und 7. Oktober stattgefunden hat. Interessierte können der Awardverleihung heuer digital beiwohnen und erhalten zudem einen Sneak Peak sowie Impressionen aus den 19 Schulklassen-Workshops.
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Coding-Day
(c) Jacqueline Godany / Davincilab
kooperation

Jeder kann Programmieren lernen: Das ist die Botschaft des CodingDay 2020 der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ), der heuer am 23. Oktober zum zweiten Mal im Rahmen der EU Code Week 2020 stattfinden wird und Teil der WKO-Bildungsinitiative ist.

„Die Idee ist dabei, die Ausbildungsmöglichkeiten in der IT ins Rampenlicht zu rücken und so die Wichtigkeit digitaler Kompetenzen für die Wirtschaft aufzuzeigen – gerade auch in Zeiten von Corona ein enorm relevantes Thema“, so Mariana Kühnel, stellvertretende Generalsekretärin der WKÖ, über die Intention des CodingDay.

Im Vorjahr wurde so bei 750 jungen Teilnehmern in 25 Workshops und mit mehr als 900 Coding-Stunden das Interesse an der Computer- und Roboter-Steuerung geweckt.

+++ WKÖ CodingDay 2020 – Jetzt anmelden und digital bei der Award-Gala 2020 teilnehmen! +++

2020 gibt es Online-Workshops

Um Ansteckungsrisiken auszuschließen wird der CodingDay dieses Jahr praktisch in die Schule (oder nachhause) geliefert. Die Teilnehmer – von der Volksschule bis zur Oberstufe – erhalten Zugang zu Online-Workshops oder ihnen werden von den CodingDay-Partnern alle Bausätze, Materialien und Apps zur Verfügung gestellt, die sie benötigen.

Die Teilnehmer von 2019 | (c) Jacqueline Godany / Davincilab

Robotik für Anfänger

So erfahren die „Coding Juniors“ (Volksschüler), wie sie einen Spielzeugroboter programmieren und mit einer einfachen App im Baukastensystem steuern können.

Ähnliche Ziele, aber mit komplexeren Anforderungen, verfolgen die „Coding Rookies“ (Unterstufe) in ihrem Robotik-Workshop. Spielbasiertes Programmieren nach dem Block-auf-Block-Prinzip ermöglicht eine spezielle Version des beliebten Computerspiels Minecraft. Und es gibt Workshop-Angebote etwa zum Thema: „Wie erkenne ich Fake-News? Wie kann ich die Informationsflut gezielt filtern?“

Bei den „Coding Teens“ (Oberstufe) kommen einfache, aber avanciertere Programmiersprachen wie Snap! oder die App Pocket Code zum Einsatz, um erste eigene Anwendungen, Spiele oder Geschichten zu gestalten. In Workshops werden die Themen Digitalisierung und Künstliche Intelligenz entmystifiziert und auf ihre Alltagsrelevanz abgeklopft.

LehrlingsHackathon 2020

Zudem hat bereits im Vorfeld zum CodingDay 2020 der LehrlingsHackathon 2020 stattgefunden, der bereits das zweite Mal in Folge von DaVinciLab durchgeführt wurde – dieses Mal zu 100 Prozent digital.

Knapp 100 Lehrlinge im Alter von 15 bis 30 Jahren aus 20 Unternehmen in ganz Österreich trafen sich am 6. und 7. Oktober zu einem Online-Hackathon und entwickelten kollaborativ in Kleinteams mit Unterstützung der DaVinciLab Tutors ihre eigenen App-Projekte.

Je nach Vorwissen und Alter sind die Lehrlinge in den Kategorien Rookies, Professionals oder Experts angetreten. Kenntnisse oder Programmiererfahrung waren hierfür nicht unbedingt erforderlich: Anfänger erhielten laut den Initiatoren eine Einschulung, damit auch sie mit der blockbasierten Open-Educational-Resources-Plattform Thunkable ihre Ideen in funktionale Apps verwandeln können.

“Mit dem LehrlingsHackathon möchten wir zeigen, dass in Österreichs Lehrlingen über alle Branchen hinweg großes Digitalisierungstalent steckt, das nur darauf wartet, geweckt zu werden“, sagt Anna Gavin, Gründerin von DaVinciLab.

Der Award wird heuer erstmals digital vergeben | (c) Jacqueline Godany / Davincilab

Gewinner am 23. Oktober prämiert

Auch heuer wird laut der WKÖ eine Expertenjury ein kritisches Auge auf die Ergebnisse des LehrlingsHackathons werfen: Dabei wird nicht nur der Programmierteil bewertet, sondern auch die Idee, das Design und die Anwenderfreundlichkeit des App-Prototypen.

Die Gewinner werden am 23. Oktober im Zuge des CodingDay 2020 per Livestream von der Wirtschaftskammer Österreich bekanntgegeben und ausgezeichnet.

Digital an Award Gala teilnehmen

Interessierte können digital an der Award Gala teilnehmen und erhalten zudem einen Sneak Peek sowie Impressionen aus den 19 Schulklassen-Workshops der CodingDay-Partner.

Teilnehmer können zudem an einem Publikumsvoting teilnehmen. Das Lehrlingsteam, das die meisten Stimmen des Publikums erhält, gewinnt einen wertvollen Sonderpreis.

Die Veranstaltung wird eröffnet von:

  • Margarete Schramböck, Bundesministerin für Digitalisierung und Wirtschaftsstandort
  • Amelie Groß, Vizepräsidentin der Wirtschaftskammer Österreich- Sektionschefin 
  • Iris Rauskala, Leitung der Präsidialsektion (Präsidialagenden; Digitalisierung; Gleichstellung und Diversitätsmanagement)-
  • Alfred Harl, MBA CMC, Obmann des Fachverbandes für Unternehmensberatung, – Buchhaltung und Informationstechnologie

+++ WKÖ CodingDay 2020 – Jetzt anmelden und digital bei der Award-Gala 2020 teilnehmen! +++

*Die Eröffnung, Impressionen aus dem CodingDay sowie die Lehrlingshackathon 2020 Awardverleihung setzt der brutkasten als digitales Event um.


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Montage eines Sensors im Bachbett | (c) GMD
Montage eines Sensors im Bachbett | (c) GMD

„Naturgefahren frühzeitig erkennen und fundierte Entscheidungsgrundlagen für Behörden und Infrastrukturbetreiber bereitstellen“ – so definiert das Innsbrucker Startup GMD sein Produkt. Dazu hat es mit der KI-gestützten Plattform GeoSenseAI ein ganzes Technolgoie-Portfolio aufgebaut. Das umfasst etwa IoT-Sensoren zur Erkennung von Hochwasser, Verklausungen, Hangbewegungen und Steinschlag, seismische Sensorik zur Überwachung instabiler Felsbereiche, Wetterstationen für hochalpine Standorte, Monitoring von Wasserressourcen und Quellen und KI-gestützte Analyse von Besucher- und Personenströmen. Über die Cloud-basierte Plattform erfolgen dann Visualisierung, Modellierung und Alarmierung.

„Naturgefahren kennen keine Staatsgrenzen“

Damit war das 2024 gegründete Unternehmen, das als „Verified Social Enterprise“ eingetragen ist und unter anderem mit Infineon kooperiert, schon bislang über die Landesgrenzen hinaus aktiv – etwa über eine Kooperation mit dem Deutschen Alpenverein (brutkasten berichtete). Nun erfolgte mit der Eröffnung eines Standorts im Technopark Graubünden im Schweizer Landquart und der Gründung einer Schweizer Tochtergesellschaft der nächste Expansionsschritt. Dabei startete man bereits ein erstes Pilotprojekt mit dem Schweizer Bahnbetreiber Rhätische Bahn.

Ein Pegelsensor von GMD | (c) GMD

„Naturgefahren kennen keine Staatsgrenzen – unsere Technologien dürfen daher ebenfalls nicht an Landesgrenzen enden. Mit der Gründung der GMD Swiss GmbH schaffen wir die Grundlage für eine enge Zusammenarbeit mit Schweizer Partnern und stärken unsere Präsenz im gesamten Alpenraum“, kommentiert Geschäftsführer Steve Weingarth. Der Standort Landquart sei „weit mehr als ein Vertriebsbüro“. „Er wird zu einem zentralen Innovations- und Entwicklungsstandort für intelligente Lösungen zur Prävention alpiner Naturgefahren und bildet einen wichtigen Baustein unserer internationalen Wachstumsstrategie“, so Weingarth.

Finanzierungsrunde für Expansionsstrategie

Die unmittelbare Nähe zu Forschungsinstitutionen, Infrastrukturbetreibern und öffentlichen Einrichtungen am Standort schaffe ideale Voraussetzungen für die gemeinsame Entwicklung neuer Technologien im Bereich der Klimaresilienz und Naturgefahrenprävention, heißt es von GMD. „Graubünden zählt zu den Regionen Europas, die besonders stark von Naturgefahren betroffen sind und gleichzeitig über eine hochentwickelte Infrastruktur verfügen. Damit bietet der Kanton ideale Bedingungen, um innovative Sensorik und digitale Frühwarnsysteme unter realen Einsatzbedingungen zu entwickeln, zu testen und weiterzuentwickeln.“

Langfristig verfolge man den Aufbau eines grenzüberschreitenden „Alpine Data Hub“, der Umwelt-, Sensor- und Geodaten aus Österreich, der Schweiz, Deutschland und Italien zusammenführt. In den kommenden Jahren sollen weitere Standorte „entlang der Alpenachse“ entstehen. Dazu befinde man sich aktuell auch im Closing einer Seed-Finanzierungsrunde. Schon für Anfang 2027 sei ein weiteres Investment geplant.

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WKÖ-CodingDay & LehrlingsHackathon 2020: Jetzt für digitale Award Gala anmelden

  • Jeder kann Programmieren lernen: Das ist die Botschaft des CodingDay 2020 der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ), der heuer am 23. Oktober zum zweiten Mal im Rahmen der EU Code Week 2020 stattfinden wird und Teil der WKO-Bildungsinitiative ist.
  • „Die Idee ist dabei, die Ausbildungsmöglichkeiten in der IT ins Rampenlicht zu rücken und so die Wichtigkeit digitaler Kompetenzen für die Wirtschaft aufzuzeigen – gerade auch in Zeiten von Corona ein enorm relevantes Thema“, so Mariana Kühnel, stellvertretende Generalsekretärin der WKÖ, über die Intention des CodingDay.
  • Im Vorjahr wurde so bei 750 jungen Teilnehmern in 25 Workshops und mit mehr als 900 Coding-Stunden das Interesse an der Computer- und Roboter-Steuerung geweckt.
  • In Workshops werden die Themen Digitalisierung und Künstliche Intelligenz entmystifiziert und auf ihre Alltagsrelevanz abgeklopft.
  • Knapp 100 Lehrlinge im Alter von 15 bis 30 Jahren aus 20 Unternehmen in ganz Österreich trafen sich am 6. und 7. Oktober zu einem Online-Hackathon und entwickelten kollaborativ in Kleinteams mit Unterstützung der DaVinciLab Tutors ihre eigenen App-Projekte.
  • Interessierte können digital an der Award Gala teilnehmen und erhalten zudem einen Sneak Peek und Impressionen aus den 19 Schulklassen-Workshops der CodingDay-Partner.

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  • „Die Idee ist dabei, die Ausbildungsmöglichkeiten in der IT ins Rampenlicht zu rücken und so die Wichtigkeit digitaler Kompetenzen für die Wirtschaft aufzuzeigen – gerade auch in Zeiten von Corona ein enorm relevantes Thema“, so Mariana Kühnel, stellvertretende Generalsekretärin der WKÖ, über die Intention des CodingDay.
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