06.04.2021

WIR Energie Co-Founder: „Wir wollen die Energieerzeugung demokratisieren“

In der fünften Folge von "Solution statt Pollution – 15 Antworten für 1,5 Grad" ist WIR Energie Co-Founder und CEO Matthias Nadrag zu Gast. Das Kärntner Startup hat sich auf die Errichtung von Bürgerkraftwerken spezialisiert.
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Welche ClimateTech-Lösungen bieten Startups an, um Unternehmen bei der CO2-Reduktion zu unterstützen? Antworten darauf liefert das neue Podcast-Format ”Solution statt Pollution – 15 Antworten für 1,5 Grad Podcast” von Glacier und der brutkasten.

Jede Dienstag beantworten Startup-Pioniere 15 Fragen rund um ihre ClimateTech Innovationen, die es für jedes Unternehmen ganz einfach machen sollen, einen Beitrag zum 1,5-Grad-Ziel des Pariser Klimaabkommens zu leisten – mehr über die Zielsetzung des Podcast-Formats könnt ihr hier lesen.

5. Folge | Co-Founder WIR Energie

In der fünften Folge von “Solution statt Pollution – 15 Antworten für 1,5 Grad” ist WIR Energie Co-Founder und CEO Matthias Nadrag zu Gast. Das Kärntner Startup WIR Energie hat sich auf die Errichtung von Bürgerkraftwerken spezialisiert.

WIR Energie versteht sich als Energie-Komplettanbieter mit Fokus auf dezentraler Erzeugung und gemeinschaftlicher Nutzung von Energieinfrastruktur. Das Unternehmen unterhält eine Plattform für das Projektmanagement und die Finanzierung von Bürgerkraftwerken sowie mit PVdirekt deren geteilte und dynamische Energieabnahme.

Daraus sind österreichweit bereits über 80 Standorte. Außerdem bietet der Energieerzeuger in Kooperation mit AAE Naturstrom 100 Prozent Ökostrom aus Österreich an und tritt als Energieversorger am Markt auf. Partner im Netzwerk von WIR Energie realisieren dezentrale Photovoltaik-Kraftwerke auf Wohnanlagen, kommunaler Infrastruktur (Schulen, Gemeindeämter, Kläranlagen, etc.) und Betrieben zur Eigenstromversorgung ohne Investition für den Liegenschaftseigentümer. Einer der Partner ist beispielsweise das Startup Collective Energy – der brutkasten berichtete.

Hier könnt Ihr den Startup-Podcast abonnieren

“Solution statt Pollution – 15 Antworten für 1,5 Grad” von Glacier und der brutkasten kann über Spotify und Anchor gehört und abonniert werden.


Videoarchiv: Wie funktioniert Community-Building für den Klimaschutz?

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Links Mitgründer von NXAI Sepp Hochreiter und Mitte rechts CEO von Neura Robotics David Reger | (c) Neura Robotics / NXAI

„Ein Roboter, der im Alltag und in der Industrie wirklich hilft, muss sich erinnern“, sagt David Reger, Gründer und CEO von Neura Robotics. Daher arbeitet sein Unternehmen mit dem Linzer Startup NXAI an der Merkfähigkeit von Robotern. „Gedächtnis und Erfahrungen sind die Voraussetzungen für Roboter, Aufgaben über viele Schritte zuverlässig zu lösen“, ergänzt Sepp Hochreiter, Gründer von NXAI.

Die Grundlage bietet Neura Robotics mit einem multimodalen Foundation-Modell, das Funktionen wie 3D-Sehen, Tastsinn und Audio mit einer Gedächtnisfunktion verbindet. Der Physical-AI-Stack von Neura Robotics wird mit einem xLSTM von NXAI, also einem künstlichen neuronalen Netz, verbunden. „xLSTM ist dafür gebaut, ist schnell, speichereffizient und kann den Zustand über lange Sequenzen halten“, sagt Hochreiter.

NXAI plant, ein eigenes Modell auf Basis der xLSTM-Architektur auf Neura Robotics‘ hauseigener Neuraverse-Plattform bereitzustellen. „Mit dem Neuraverse schaffen wir die Plattform, auf der auch andere starke KI-Ansätze ihren Weg in Roboter finden“, erklärt Reger.

Gesteigerte Effizienz

Ein Roboter arbeitet in Schleifen und verarbeitet permanent Wahrnehmungen, Entscheidungen und Handlungen. Laut Neura Robotics braucht er dafür Gedächtnis auf zwei Ebenen: das Arbeitsgedächtnis und das episodische Gedächtnis. Ein Roboter, der einen Prozess wiederholt ausgeführt hat, soll bei derselben Situation auf frühere Erfahrungen zurückgreifen können und so aus der Erfahrung handeln.

Die Roboter der Zukunft

Langfristig möchten die beiden Firmen, dass Roboter nicht nur einzelne Fähigkeiten ausführen, sondern über die Zeit Erfahrung aufbauen. Fähigkeiten, die Roboter aus der Interaktion mit der realen Welt lernen, sollen verbessert und auf andere Maschinen und Umgebungen übertragen werden.

From Science to Business

NXAI, gegründet vor drei Jahren, ist ein Deep-Tech-Unternehmen mit Sitz in Linz, das Lösungen für industrielle Anwendungen entwickelt. Die Firma versteht sich als Brücke zwischen Wissenschaft und Industrie. So möchte sie die eigene KI-Forschung in marktreife Produkte überführen. Im Mittelpunkt der Forschung stehen xLSTM-Modelle in den Bereichen Time Series und Robotics.

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