14.06.2019

weXelerate Investor’s Day: „Find your next Investment“

Der Batch 4 des weXelerate Multi-Corporate-Accelerator-Programms neigt sich dem Ende zu und wird mit dem Investor's Day im Wiener weXelerate am 27. Juni ins Finale gehen. Rund zwei Dutzend Startups werden vor Investoren ihre Geschäftsideen pitchen. Am Abend lädt der Hub zur traditionellen Pitch Night.
/artikel/winvestors-day-4
Investor's Day
(c) Label4_Moser
kooperation

Mit mehr als 650 Bewerbungen war der internationale Andrang bei Batch 4 des weXelerate Accelerators besonders groß. Schlussendlich haben es rund 25 Unternehmen in das Programm geschafft, die aus einer Shortlist von 114 Startups ausgewählt wurden (der brutkasten berichtete). Darunter sind auch zahlreiche internationale Startups, die sich mit Innovationslösungen aus den Bereichen Cross-Industry, Finance & Insurance, Retail, Authentication, Energie, Telekommunikation, Industrie 4.0 und Manufacturing beschäftigen. Abgeschlossen wird das Programm traditionell mit dem Investor’s Day sowie der Pitch Night, die für den aktuellen Batch am 27. Juni im Wiener weXelerate stattfinden werden.

+++ Fokus: Corporate Innovation +++ 

weXelerate Investor’s Day

Am Investor’s Day werden laut dem weXelerate rund zwei Dutzend Startups vor einem ausgewählten Publikum pitchen. Da es sich um ein exklusives Event unter Ausschluss der Öffentlichkeit handelt, müssen sich Interessierte via E-mail nach dem Invite-Only-Prinzip anmelden (=> [email protected]). Die Veranstaltung richtet sich laut den Organisatoren speziell an Business Angels, Mitglieder in Business Angel Netzwerken sowie Investment & Startup Scouts von Venture Capital Funds, Corporate VCs und auch Vertreter von staatlichen Förder- und Investmentstellen. Die Teilnahme am Event ist übrigens kostenlos.

Investors Day
(c) Label4 Moser

„Find your next Investment“ und Pitch Night

Das Kernstück des Investor’s Day bilden die Pitches von über 20 Startups und Scaleups, die am Vormittag stattfinden werden. Am Nachmittag können die Teilnehmer unter dem Motto „Find your next Investment“ zudem „One-to-One Meetings“ mit den Startups buchen.

Im Anschluss an den Investor’s Day findet eine Afterparty mit der traditionellen weXelerate Pitch Night statt, die öffentlich zugänglich ist. Dabei werden die fünf besten Startups des Batch 4 nochmals vor einem größeren Publikum pitchen. => Anmeldung zur Pitch Night.

Zeitplan des Investor’s Day

08:00 – „Doors open“ für ein exklusives Investor-Startup-Breakfast

09:15 – Start der Startup-Pitches (Informationen über die pitchenden Startups werden im Voraus angeboten)

13:00 – Mittagspause und Gelegenheit zum Networking und informelle Meetings

14:00 – One-to-One Investor-Startup Speed Dating (15-minütige Treffen)

17:00 – Ende des Investor’s Day und Start der Afterparty mit der traditionellen weXelerate Pitch Night

Hard Facts:

Wo?: weXelerate | Praterstraße 1 | 1020 Wien | Main Event Room – Space 28a (2. Stock)

Wann?: 27. Juni 2019

Videoarchiv: Dominik Greiner und Claudia Witzemann im Video-Talk:

Live mit dem Geschäftsführer-Duo des weXelerate Claudia Witzemann und Dominik Greiner

Live-Talk mit dem weXelerate Geschäftsführer-Duo Claudia Witzemann und Dominik Greiner über den Start von Batch 4, bisherige Learnings und weitere Ziele.

Gepostet von DerBrutkasten am Donnerstag, 28. März 2019

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froots CEO David Mayer-Heinisch und froots Investor & Advisor Andreas Treichl bei der Pressekonferenz im Café Landtmann © Roland Unger/froots
froots CEO David Mayer-Heinisch und Andreas Treichl bei der Pressekonferenz im Café Landtmann © Roland Unger/froots

“Die staatlich geförderte private Altersvorsorge in Österreich schrumpft“, heißt es in der jüngsten Aussendung des österreichischen Fintech-Unternehmens froots. Die Zahl der Verträge in der prämienbegünstigten Zukunftsvorsorge hat sich seit ihrem Höchststand von 1,6 Millionen im Jahr 2012 laut Finanzmarktaufsicht mehr als halbiert. Parallel dazu ist das Prämienvolumen in der Lebensversicherung seit 2010 um rund ein Drittel zurückgegangen und lag laut den letzten verfügbaren Verbandsdaten im Jahr 2024 bei etwa 5,2 Milliarden Euro. Als wesentlichen Grund für diese Entwicklungen nennt das 2020 gegründete Wiener Startup die hohen Gebührenstrukturen traditioneller Produkte. Nun versucht das Unternehmen, mit einem veränderten Kostenmodell anzusetzen.

Trennung von Versicherungsmantel und ETF-Investment

Das Kernkonzept des neuen Produkts beruht auf der Trennung der rechtlichen Versicherungshülle vom eigentlichen Investment. Während ein Versicherungspartner den notwendigen Rahmen für die KESt-Befreiung stellt, übernimmt froots die Vermögensverwaltung auf Basis von ETFs.

Das Startup verzichtet dabei nach eigenen Angaben auf die branchenübliche „Zillmerung“ – bei der Abschlussprovisionen direkt von den ersten Prämienjahren abgezogen werden – sowie auf Kickbacks an die Vermittler:innen. „Alles, was den Kundinnen und Kunden keinen Mehrwert bringt, haben wir weggelassen“, erklärt David Mayer-Heinisch, Gründer und CEO von froots, der erst kürzlich die Zusammenarbeit mit Christian Teichmann als neuem CFO und COO startete. Stattdessen verrechnet das Fintech eine jährliche All-in-Fee von einem Prozent, zuzüglich der regulären ETF-Kosten und einer altersabhängigen Risikoprämie für die Versicherung.

Die Konditionen im Detail

Die Mindesteinlage liegt bei 100 Euro monatlich oder einem Einmalbetrag von 5.000 Euro, die gesetzliche Mindestlaufzeit beträgt 15 Jahre. Das Einsparpotenzial untermauert das Unternehmen mit einer Modellrechnung der Vergleichsplattform fynup: Wer 30 Jahre lang monatlich 300 Euro anlegt, soll mit dem froots-Modell am Ende rund 50.000 Euro mehr erhalten als mit einer durchschnittlichen fondsgebundenen Lebensversicherung – laut Berechnung 269.000 statt 219.000 Euro.

Die Modellrechnung basiert dabei auf einer angenommenen Wertentwicklung von 7 % p.a. vor Kosten und gilt für einen 35-jährigen männlichen Sparer. Bei einer Einmalveranlagung desselben Gesamtbetrags fällt der Unterschied laut fynup noch deutlicher aus und erreicht knapp 100.000 Euro.

Investoren fordern Reform der dritten Säule

Unterstützt wird das Fintech von prominenten Investoren wie Reinhold Baudisch (durchblicker), Georg Kapsch und dem ehemaligen Erste-Group-Chef Andreas Treichl, der sich bereits früh als Seed-Investor an froots beteiligte. Letzterer plädiert für strukturelle Änderungen: „Wir müssen die dritte Säule neu beleben, damit wir das Gesamtsystem wie in den skandinavischen Staaten entlasten und wieder in die Zukunft investieren können.“

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