20.05.2015

Wieso Arianna Huffington in Ohnmacht fiel und was sie daraus lernte

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© Facebook/ Arianna Huffington verrät, worauf man keinesfalls verzichten sollte: Schlaf

Wie sieht Journalismus in der Zukunft aus? Eine Frage, mit der sich auch Ariana Huffington in den letzten Jahren eingehend beschäftigt hat. Für sie gibt es drei grundlegende Pfeiler: Schnell. Online. Gratis. Und genau diese erfüllt sie mit ihrer Online-Plattform Huffington Post.

Arianna Huffington zählt zu den einflussreichsten Frauen weltweit. Die Gründung der Huffington Post, gemeinsam mit Kenneth Lerer, war im Mai 2005 ihr persönlicher Durchbruch. Es war auch das erste Online-Medium, das je mit dem begehrten Pulitzer Preis prämiert wurde.

Welches Erfolgsgeheimnis hat eine solche Frau? Während viele Geschäftsfrauen auf gesunde Ernährung und Sport schwören, baut Huffington auf die nötige Portion Schlaf. Denn sie selbst habe lernen müssen, wie viel dieser wert sei: „Vor zweieinhalb Jahren fiel ich vor Erschöpfung in Ohnmacht. Ich schlug mit dem Kopf auf den Schreibtisch und brach mir das Jochbein. Ich wurde am rechten Auge fünffach genäht. So machte ich mich auf, den Wert des Schlafes wieder zu entdecken“, erzählte sie im Rahmen einer Veranstaltung von dieser einschneidenden Erfahrung.

Seitdem hat Huffington viel Zeit in das Thema Schlaf investiert und ist zu dem Ergebnis gekommen, dass der Weg zu einem kreativeren und freudvolleren Leben darin besteht, ausreichend zu schlafen. Sie geht noch einen Schritt weiter. So meint sie, dass viele intelligente Menschen aufgrund von Schlafmangel schlechte Entscheidungen treffen würden. „Ein hoher IQ garantiert also noch lange keine gute Führungskraft“.

In Arianna Huffington steckt eindeutig eine Feministin. In ihren Augen prahlen Männer viel zu oft damit, dass sie auch mit wenig Schlaf auskommen. Sie geht sogar so weit, dass sie behauptet, dass diese sich dadurch sogar männlicher fühlen würden. Für Huffington ist das aber ein klarer Trugschluss. Als Beispiel bringt sie die US-Investment-Bank Lehman Brothers. Laut Huffington würde es das Unternehmen noch geben, wenn es von Anfang an „Lehman Brothers and Sisters“ gewesen wäre und sich diese Schwestern ihre sieben bis acht Stunden Schlaf gegönnt hätten, dann hätte man rechtzeitig den „Eisberg“ gesehen. Als Eisberg ist die Finanzkrise und die damit in 2008 einhergegangene Insolvenz von Lehman Brothers zu verstehen.

Arianna Huffington erinnert daran, was für eine immense Energie- und Inspirationsquelle Schlaf sein kann. Zwischen sieben und acht Stunden Schlaf sollte man dem Körper und dem Geist zur Regeneration gönnen.

Hier das Video zum Artikel:

© TED

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signteq-Gründer Simon Schnabl | © Daniel Willinger | dwphoto.at
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Digitale Identifikation, regulatorische Prüfungen (u.a. KYC und KYB) und rechtsgültige digitale Verträge – damit überzeugte das 2019 gegründete Wiener RegTech-Unternehmen schon bislang Banken wie die Raiffeisen Bankengruppe und die Bawag, Versicherungen wie Wüstenrot, Fintechs wie froots und Conda, Krypto-Unternehmen wie Cryptonow und WhiteBIT und öffentliche Institutionen wie Wiener Wohnen. Neben Österreich ist man etwa auch in Deutschland, der Schweiz und mehreren Ländern in Südost- und Osteuropa aktiv.

„Know Your Agent“ als zusätzliches Geschäftsfeld

Eine zentrale Rolle in der Weiterentwicklung des Angebots soll nicht nur die European Digital Identity Wallet (EUDI Wallet) spielen, die bis Ende dieses Jahrs von allen EU-Staaten bereitgestellt werden muss. Mit „Know Your Agent“ (KYA) will signteq auch ein zusätzliches Geschäftsfeld aufbauen, das den Boom-Bereich Agentic AI aus RegTech-Perspektive adressiert. „Heute müssen Unternehmen wissen, wer ihr Kunde ist. Morgen müssen sie zusätzlich wissen, welcher KI-Agent für wen handelt, wozu er berechtigt ist und wer dafür verantwortlich ist“, erläutert Simon Schnabl, Gründer und Geschäftsführer von signteq.

Steinberger, Giretzlehner, Compass-Verlag u.a. investieren

Für diese Pläne und die weitere internationale Expansion holte sich signteq nun eine nicht genau bezifferte siebenstellige Kapitalspritze. Mit OpenClaw-Entwickler Peter Steinberger gewann das Unternehmen dabei nicht nur einen denkbar prominenten Investor, sondern auch eine der international zentralen Figuren im neuen Zielmarkt Agentic AI. Hinzu kommen in der aktuellen Runde der bereits seit 2024 beteiligte Compass-Verlag, Runtastic-Mitgründer René Giretzlehner, die Franz-MayrMelnhof-Saurau Beteiligungs GmbH und weitere nicht genannte Investor:innen.

Steinberger kommentiert in einem Statement: „KI-Agenten werden schon bald eigenständig für Menschen und Unternehmen handeln. Damit wird Vertrauen zur Schlüsselfrage: Wer steckt hinter einem Agenten – und was darf er? signteq baut dafür heute schon die Infrastruktur und denkt digitale Identität konsequent weiter: von Know Your Customer zu Know Your Agent. Diese Kombination aus starkem Kerngeschäft und klarer Zukunftsvision hat mich überzeugt.“

„Was wir in Österreich aufgebaut haben, skalieren wir jetzt international“

„Digitale Identität ist längst zu einer zentralen Infrastruktur für digitale Geschäftsmodelle geworden. Was wir in Österreich gemeinsam mit Banken, Versicherungen, Technologieunternehmen und der öffentlichen Hand aufgebaut haben, skalieren wir jetzt international – mit Europa als starkem Ausgangspunkt“, kommentiert Gründer Simon Schnabl. Zugute kommen sollen dem Unternehmen neben der erwähnten EUDI-Wallet, die Teil der eIDAS 2.0-Verordnung ist, noch weitere Regulierungen aus diesem Gesetzespaket sowie die kommendes Jahr anwendbare europäische Geldwäscheverordnung AMLR.

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