07.06.2015

Wiener Startup „Waltzing Atoms“ will digitales Klassenzimmer möglich machen

/artikel/wiener-startup-waltzing-atoms-will-digitales-klassenzimmer-moeglich-machen
© Waltzing Atoms: Die beiden Gründer Klemens Senn und Philipp Wissgott.

Die Diskussion rund um die Bildung Österreichs Schüler ist genauso heiß, wie noch vor wenigen Monaten. Ein Wiener Startup namens Waltzing Atoms könnte nun zumindest den Chemieunterricht verständlicher machen und das Lehrpersonal unterstützen, das darüber klagt, überfordert zu sein. Seit Anfang 2015 wird intensiv an ihrer App „Waltzing Atoms School“ gearbeitet. In der App werden Moleküle zusammengebaut und chemische Rätsel gelöst – auf lockere, spielerische Weise. Eine Art digitale, interaktive Chemie-Schnitzeljagd.

Aktuell läuft eine Crowdfunding-Kampagne rund um die Chemie-Schnitzeljagd-App, um durchstarten zu können: „Wir möchten  jedem der das Rätsel löst, eine Waltzing Atoms Blackbox mit nach Hause geben können“, so Wissgott. 4.000 will man minimal einsammeln, 350 Euro fehlen noch, um diese Grenze zu erreichen. Drei Tage sind noch Zeit.

Bei Waltzing Atoms School soll eine individuelle Anpassung des Lehrstoffs an Schüler oder ganze Klassen möglich sein. Schüler sollen die gestellten Aufgaben überall und jederzeit auf ihren Smartphones lösen. Die Lehrer bekommen danach sofort einen Bericht über die gelösten Beispiele.

„Smartphones und Tablets eröffnen völlig neue Möglichkeiten für interaktiven Unterricht“, so Philipp Wissgott, Co-Founder von Waltzing Atoms. Wenn digitale Lösungen einfach nur Buchseiten abbilden, schöpfen sie lange nicht das digitale Potential aus, das so viele Möglichkeiten bietet.

Mit ihrem neuen Projekt, der digitalen Chemie Schnitzeljagd „Hunting Atoms“, trachtet das Startup danach, die Grenzen zwischen mikroskopischer Welt auf der einen und dem Alltag auf der anderen Seite spielerisch verschwimmen zu lassen. „Die Idee war, Jugendliche auf eine spannende Jagd nach Atomen zu schicken“.

Das Spiel beginnt mit einem Experiment: Eine Diode leuchtet auf, sobald sie in eine Flüssigkeit getaucht wird. Es gibt Stationen mit Gegenständen aus dem Alltag, an denen Atome mit dem Handy „absorbiert“ werden können. Mit jeder Station sammelt man mehr Atome und zwischendurch löst man mit den gesammelten Atomen Minirätsel am Smart-Phone.

Die Vision: Möglichst viele junge Menschen von Naturwissenschaften zu begeistern. Und zwar so sehr, dass sie auch außerhalb der Schule vielleicht ein Experiment wagen.

Deine ungelesenen Artikel:
20.10.2026

Roboter ohne Erinnerungslücken: Linzer Startup NXAI arbeitet an Gedächtnis für Humanoide

Das oberösterreichische DeepTech entwickelt mit dem deutschen Unternehmen Neura Robotics Merkfähigkeit für Roboter. Dadurch sollen Effizienz und Einsatzmöglichkeiten gesteigert werden.
/artikel/roboter-ohne-erinnerungsluecken-linzer-startup-nxai-arbeitet-an-gedaechtnis-fuer-humanoide
20.10.2026

Roboter ohne Erinnerungslücken: Linzer Startup NXAI arbeitet an Gedächtnis für Humanoide

Das oberösterreichische DeepTech entwickelt mit dem deutschen Unternehmen Neura Robotics Merkfähigkeit für Roboter. Dadurch sollen Effizienz und Einsatzmöglichkeiten gesteigert werden.
/artikel/roboter-ohne-erinnerungsluecken-linzer-startup-nxai-arbeitet-an-gedaechtnis-fuer-humanoide
Links Mitgründer von NXAI Sepp Hochreiter und Mitte rechts CEO von Neura Robotics David Reger | (c) Neura Robotics / NXAI

„Ein Roboter, der im Alltag und in der Industrie wirklich hilft, muss sich erinnern“, sagt David Reger, Gründer und CEO von Neura Robotics. Daher arbeitet sein Unternehmen mit dem Linzer Startup NXAI an der Merkfähigkeit von Robotern. „Gedächtnis und Erfahrungen sind die Voraussetzungen für Roboter, Aufgaben über viele Schritte zuverlässig zu lösen“, ergänzt Sepp Hochreiter, Gründer von NXAI.

Die Grundlage bietet Neura Robotics mit einem multimodalen Foundation-Modell, das Funktionen wie 3D-Sehen, Tastsinn und Audio mit einer Gedächtnisfunktion verbindet. Der Physical-AI-Stack von Neura Robotics wird mit einem xLSTM von NXAI, also einem künstlichen neuronalen Netz, verbunden. „xLSTM ist dafür gebaut, ist schnell, speichereffizient und kann den Zustand über lange Sequenzen halten“, sagt Hochreiter.

NXAI plant, ein eigenes Modell auf Basis der xLSTM-Architektur auf Neura Robotics‘ hauseigener Neuraverse-Plattform bereitzustellen. „Mit dem Neuraverse schaffen wir die Plattform, auf der auch andere starke KI-Ansätze ihren Weg in Roboter finden“, erklärt Reger.

Gesteigerte Effizienz

Ein Roboter arbeitet in Schleifen und verarbeitet permanent Wahrnehmungen, Entscheidungen und Handlungen. Laut Neura Robotics braucht er dafür Gedächtnis auf zwei Ebenen: das Arbeitsgedächtnis und das episodische Gedächtnis. Ein Roboter, der einen Prozess wiederholt ausgeführt hat, soll bei derselben Situation auf frühere Erfahrungen zurückgreifen können und so aus der Erfahrung handeln.

Die Roboter der Zukunft

Langfristig möchten die beiden Firmen, dass Roboter nicht nur einzelne Fähigkeiten ausführen, sondern über die Zeit Erfahrung aufbauen. Fähigkeiten, die Roboter aus der Interaktion mit der realen Welt lernen, sollen verbessert und auf andere Maschinen und Umgebungen übertragen werden.

From Science to Business

NXAI, gegründet vor drei Jahren, ist ein Deep-Tech-Unternehmen mit Sitz in Linz, das Lösungen für industrielle Anwendungen entwickelt. Die Firma versteht sich als Brücke zwischen Wissenschaft und Industrie. So möchte sie die eigene KI-Forschung in marktreife Produkte überführen. Im Mittelpunkt der Forschung stehen xLSTM-Modelle in den Bereichen Time Series und Robotics.

Toll dass du so interessiert bist!
Hinterlasse uns bitte ein Feedback über den Button am linken Bildschirmrand.
Und klicke hier um die ganze Welt von der brutkasten zu entdecken.

brutkasten Newsletter

Aktuelle Nachrichten zu Startups, den neuesten Innovationen und politischen Entscheidungen zur Digitalisierung direkt in dein Postfach. Wähle aus unserer breiten Palette an Newslettern den passenden für dich.

Montag, Mittwoch und Freitag

AI Summaries

Wiener Startup „Waltzing Atoms“ will digitales Klassenzimmer möglich machen

AI Kontextualisierung

Welche gesellschaftspolitischen Auswirkungen hat der Inhalt dieses Artikels?

Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …

Wiener Startup „Waltzing Atoms“ will digitales Klassenzimmer möglich machen

AI Kontextualisierung

Welche wirtschaftlichen Auswirkungen hat der Inhalt dieses Artikels?

Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …

Wiener Startup „Waltzing Atoms“ will digitales Klassenzimmer möglich machen

AI Kontextualisierung

Welche Relevanz hat der Inhalt dieses Artikels für mich als Innovationsmanager:in?

Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …

Wiener Startup „Waltzing Atoms“ will digitales Klassenzimmer möglich machen

AI Kontextualisierung

Welche Relevanz hat der Inhalt dieses Artikels für mich als Investor:in?

Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …

Wiener Startup „Waltzing Atoms“ will digitales Klassenzimmer möglich machen

AI Kontextualisierung

Welche Relevanz hat der Inhalt dieses Artikels für mich als Politiker:in?

Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …

Wiener Startup „Waltzing Atoms“ will digitales Klassenzimmer möglich machen

AI Kontextualisierung

Was könnte das Bigger Picture von den Inhalten dieses Artikels sein?

Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …

Wiener Startup „Waltzing Atoms“ will digitales Klassenzimmer möglich machen

AI Kontextualisierung

Wer sind die relevantesten Personen in diesem Artikel?

Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …

Wiener Startup „Waltzing Atoms“ will digitales Klassenzimmer möglich machen

AI Kontextualisierung

Wer sind die relevantesten Organisationen in diesem Artikel?

Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …

Wiener Startup „Waltzing Atoms“ will digitales Klassenzimmer möglich machen