05.06.2020

Wiener Startup refurbed bietet ab sofort E-Bikes an

Das Wiener Startup refurbed, das seit 2017 einen Online-Marktplatz für vollständig erneutere Elektroprodukte betreibt, erweitert sein Sortiment. Ab sofort bietet refrubed auch E-Bikes an, die um bis zu 40 Prozent vergünstigt sind und über zwölf Monate Garantie verfügen. Das Startup springt somit auf einen aktuellen Wachstumsmarkt auf. Im Vorjahr wurden laut einer aktuellen Studie des VCÖ in Österreich rund 171.000 E-Bikes abgesetzt.
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E-bikes
Derzeit gibt es in Österreich laut VCÖ rund 750.000 E-Bikes | © refurbed

Der Verkauf von Elektro-Bikes boomt. Erst zu Wochenbeginn veröffentlichte der Verkehrsclub Österreich (VCÖ) eine aktuelle Statistik zur Elektromobilität in Österreich. Aus dieser geht hervor, dass im Vorjahr rund 171.000 strombetriebene Räder abgesetzt wurden. Das entspricht 18-mal so viel wie E-Autos und 70-mal so viel wie E-Mopeds. Laut VCÖ hat die Coronakrise den Boom nochmals angefeuert. Zudem geht aus der Statistik hervor, dass es in Österreich – man glaubt es kaum – 750.000 E-Bikes gibt.

+++ Wiener Startup schließt fast 16 Millionen Euro Series-A-Runde ab +++

Wachstumsmarkt: „E-Bikes“

Alleine letztes Jahr gaben laut VCÖ die Österreicher 480 Millionen Euro für den Kauf von E-bikes aus. Ein Wachstumsmarkt von dem nun auch das Wiener Startup refurbed profitieren möchte.

Das Startup, das seit 2017 einen Online-Marktplatz für vollständig erneutere Elektroprodukte betreibt, wird ab sofort sein Sortiment, um E-bikes erweitern. Bisher wurden auf der Plattform vorwiegend Smartphones, Laptops und Tablets angeboten. Laut einer Aussendung sollen die E-bikes um bis zu 40 Prozent günstiger sein und über mindestens zwölf Monate Garantie verfügen.

refurbed
(c) refurbed

Thema: „Nachhaltigkeit“

Co-Founder von refurbed, Peter Windischhofer, über die Erweiterung des Sortiments und den Nachhaltigkeits-Gedanken: „Mit bis zu 40 Prozent Ersparnis gegenüber dem Neupreis, mindestens zwölf Monaten Garantie und dem guten Gewissen, wertvolle Ressourcen für unsere Umwelt geschont zu haben, bieten unsere refurbed E-Bikes handfeste Argumente dafür, auf nachhaltige Mobilität umzusatteln.“

Um die Glaubwürdigkeit in Sachen „Nachhaltigkeit“ zu untermauern, pflanzt refurbed für jedes verkauft Produkt einen eigenen Baum. Seit Gründung wurden laut Angaben des Startups in Summe bereits mehr als 200.000 Stück eingesetzt.

Wachstumspläne von refurbed

refurbed zählt zu den Aufsteiger-Startups in Österreich. In einer Series-A-Runde sicherte sich refurbed Mitte März diesen Jahres ein Investment in der Höhe von 15,6 Millionen Euro – mehr über die Hintergründe rund um das Investment könnt ihr hier lesen.

In einem Hintergrund-Interview (siehe unten) erläuterte refurbed Gründer Peter Windischhofer damals gegenüber dem brutkasten, dass das Geld in erster Line für das weitere Wachstum am deutschen Markt und Marketing-Maßnahmen eingesetzt werden soll.

Für 2020 strebt refurbed ein Handelsvolumen von 100 Millionen Euro an. 2019 waren es noch 40 Millionen Euro.


=> zum Marktplatz

Videoarchiv: Peter Windischofer im Interview

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Foto: epilogy.photography

Während der ViennaUP wurde Wien einmal mehr zur internationalen Drehscheibe der Startup-Welt. Inmitten dieser Woche voller Begegnungen, Ideen und Innovationen setzte ein Event einen ganz besonderen Akzent: Im Wien Museum, mit weitem Blick über den Karlsplatz, kamen zahlreiche Founder, Investor:innen, Corporate-Partner und Wegbegleiter:innen zusammen, um ein Jubiläum zu feiern, das sinnbildlich für den internationalen Fokus des österreichischen Innovationsstandorts steht: 10 Jahre Global Incubator Network Austria (GIN).

Schon beim Eintreten wurde spürbar, was GIN über das vergangene Jahrzehnt ausgemacht hat – das Zusammenspiel aus österreichischen Wurzeln und globaler Reichweite. Gründer:innen aus Wien trafen auf asiatische Startups, die diese Woche in der Stadt zu Gast waren, um in Europa Fuß zu fassen.

Foto: epilogy.photography

Eine von ihnen war Nga Chi Lydia Yip, Co-Founderin und CSO von Elleon Biotech aus Hongkong. Ihr Startup hat ein Reagenz entwickelt, mit dem sich markierte Zellen – etwa Krebs- oder virusinfizierte Zellen – mit bloßem Auge oder per Smartphone sichtbar machen lassen, ganz ohne teure Mikroskope oder geschultes Personal. „Ich habe in den letzten Tagen mehr wertvolle Leads getroffen als in zwei Jahren in Hongkong“, erzählte sie. Über das GIN-Programm war sie auf der Suche nach einem strategischen Partner für die Antikörper-Produktion – und wurde bei einem der Networking-Momente tatsächlich fündig. „Ich liebe den Vibe hier. Die Leute sind wirklich da, um einander zu helfen.“

Genau diese Atmosphäre baut GIN seit 2016 systematisch auf: Verbindungen, die weit über ein einzelnes Programm oder eine Delegationsreise hinausreichen.

Ein Jahrzehnt Brückenbauen zwischen Österreich und Asien

Seit seiner Gründung 2016 verfolgt GIN ein klares Ziel: innovative Startups beim internationalen Wachstum zu unterstützen und gleichzeitig Österreich als zentralen Innovationsstandort zu stärken. Unter dem Leitgedanken „Connecting the Circles of Growth“ hat sich daraus ein Netzwerk entwickelt, das weit über klassische Förderprogramme hinausgeht.

Die Bilanz nach zehn Jahren spricht für sich: 756 unterstützte Startups, 71 internationale Programm-Batches, 7 zentrale Partnerregionen und über 30 internationale Innovationspartner. Im Zentrum stehen die beiden Programme GO ASIA und GO AUSTRIA, die den Austausch in beide Richtungen ermöglichen – ein zweiseitiger Ansatz, der GIN zu einer einzigartigen Brückenbauerin macht. Geschichten wie jene von Elleon Biotech zeigen, was das konkret bedeutet.

Foto: epilogy.photography

Zur Beginn reflektierten Henrietta Egerth (Geschäftsführerin FFG) und Bernhard Sagmeister (Geschäftsführer aws) über die Vision hinter GIN, die gemeinsame Steuerung der beiden Programme und den Blick nach vorne. „Zehn Jahre Global Incubator Network Austria bedeuten zehn Jahre messbaren Impact für das österreichische Startup-Ökosystem und weit darüber hinaus“, betont Henrietta Egerth. „Allein am aktuellen GIN-Programm nehmen 56 Startups aus sieben asiatischen Zielregionen teil – mehr als jemals zuvor.“

Panel: Local Roots, Global Reach

Unter dem Titel „Local Roots, Global Reach: The New Rules of Internationalization“ diskutierte ein hochkarätig besetztes Panel die veränderten Spielregeln internationaler Expansion. Marcus Berger (CEO, Aviloo), Ayashi Das Majumder (Co-Founderin & COO, Sensegrass), Markus Lang (General Partner, Speedinvest) und Andreas Mühlberger (Infineon Technologies Austria) brachten vier sehr unterschiedliche Perspektiven zusammen. Die zentrale Botschaft: Für einen kleinen Exportmarkt wie Österreich ist Internationalisierung essenziell – gleichzeitig aber komplexer geworden, und sie gelingt nur durch starke Partnerschaften und langfristige Begleitung.

Foto: epilogy.photography

Workshop: Impulse für die nächsten zehn Jahre

Im interaktiven Workshop-Teil, moderiert von Viktoria Ilger (Venture Clienting Austria), wurden die Gäste selbst zu Mitgestaltenden. An mehreren Tischen diskutierten sie in kleinen Runden über die zentralen Fragen rund um Internationalisierung. Begleitet wurde der Nachmittag von einem Live-Graphic-Recording-Team, das die wichtigsten Gedanken und Erkenntnisse in Echtzeit visuell festhielt – ein wachsendes Bild, das ebenso entstand wie die Insights selbst und am Ende eindrucksvoll präsentiert wurde.

Foto: epilogy.photography

Blick nach vorne: Indien als nächster Meilenstein

Mit der geplanten Erweiterung von GIN GO ASIA nach Indien ab 2027 wurde ein klares Signal für die nächste Phase gesetzt. Bereits heute holt das aktuelle GO AUSTRIA Programm sieben indische Deep-Tech-Startups nach Österreich. Indien zählt mittlerweile über 130 Startup-Unicorns und entwickelt sich mit enormer Dynamik zu einem der wichtigsten Technologie- und Wachstumsmärkte der Welt. Mit der India-Austria Startup Bridge wurde bereits vor zwei Jahren ein erstes Instrument geschaffen, um indische Startups nach Österreich zu holen – ab 2027 öffnen sich die Türen gezielt auch für österreichische Startups in diesen Zukunftsmarkt. So festigt GIN Österreichs Rolle als europäisches Gateway für Innovation, Technologie und internationale Zusammenarbeit.

Foto: epilogy.photography

Eine Community feiert

Zum Abschluss wurde sichtbar, was GIN über die Zahlen hinaus ausmacht: eine globale Community aus Foundern, Partner:innen, Mentor:innen und Freund:innen. In einem Happy-Birthday-Video schickten Wegbegleiter*innen aus aller Welt ihre Glückwünsche. Das GIN-Team kam auf die Bühne, die Gläser wurden erhoben – und der Nachmittag mündete in eine Feier, die anschließend bei GIN & Friends am Karlsplatz ihre Fortsetzung fand. Für Lydia Yip stand da nur noch ein letztes Meeting an, bevor auch sie dazustieß: „Ich hätte nie erwartet, dass eine Geschäftsreise so viel Freude macht.“


Das Global Incubator Network Austria (GIN) ist eine Initiative der österreichischen Bundesregierung und wird von der Austria Wirtschaftsservice (aws) und der Österreichischen Forschungsförderungsgesellschaft (FFG) umgesetzt. Ziel ist es, Start-ups, Investor:innen und Innovationspartner:innen international zu vernetzen und den Innovationsstandort Österreich nachhaltig zu stärken. Der Artikel wurde in Kooperation mit der Austria Wirtschaftsservice (aws) umgesetzt.

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