11.03.2026
WEARABLE

Wiener Startup RacePace schließt globale Partnerschaft mit Huawei

Das Wiener Startup RacePace bringt seine KI-Software für Trailrunner:innen auf Smartwatches eines der größten Tech-Konzerne der Welt. 
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Die Gründer:innen von © RacePace (l.n.r.): Guillermo Alaman Requena, Lee Barad und Ido Dassa.

RacePace entwickelt einen KI-gestützten Trail-Copiloten für Ausdauersportler:innen. Hinter dem Startup stehen der Profi-Ultraläufer Ido Dassa sowie die Co-Founder Guillermo Alamán Requena und Lee Barad. Unterstützt wurde das Unternehmen in der Frühphase unter anderem vom Austria Wirtschaftsservice (aws) und der Österreichischen Forschungsförderungsgesellschaft (FFG).

Das 2025 gegründete Unternehmen hat eine globale und exklusive Partnerschaft mit Huawei geschlossen: Die RacePace-Software wird künftig in ausgewählte Huawei-Sportuhren integriert.

Die Technologie analysiert historische Wearable-Daten, Echtzeit-Wetterbedingungen sowie präzise Höhendaten. Daraus erstellt der Algorithmus dynamische Pacing- und Verpflegungsstrategien für Trailrunner:innen. Durch die direkte Integration in Smartwatches soll das System datengesteuertes Trailrunning sicherer, effizienter und für Athlet:innen unterschiedlicher Leistungsniveaus zugänglich machen.

Integration in Huawei-Uhren

Kern der Kooperation ist die Integration der RacePace-Software in Huawei-Sportuhren. Käufer:innen der neuen Huawei Watch GT Runner 2 erhalten künftig 90 Tage kostenlosen Zugang zu RacePace Premium. Damit können sie personalisierte Rennstrategien erstellen und direkt mit ihrer Uhr synchronisieren.

„Wir haben eng mit Huawei zusammengearbeitet, um das vernetzte Trailrunning-Erlebnis zu verbessern, und dies ist ein wichtiger Meilenstein für unser Team“, sagt Ido Dassa, CEO und Co-Founder von RacePace. „Die Hardware erfasst die Daten, aber unsere Software liefert die handlungsrelevante Intelligenz. Der Weg von einem Problem, das ich als Trailrunner:innen selbst erlebt habe, hin zu einer globalen Integration wie dieser beweist den echten Marktbedarf für datengesteuertes Trailrunning“.

Positionierung am Wearable-Markt

Mit der Partnerschaft positioniert sich das junge österreichische Startup neben etablierten Plattformen wie Komoot und Kotcha. Gleichzeitig baue Huawei rund um seine neue Generation ausdauerfokussierter Wearables ein breiteres Performance-Ökosystem auf, heißt es vonseiten des Unternehmens.

Laut RacePace spiegelt die Zusammenarbeit auch das schnelle globale Wachstum des Outdoor- und Ausdauersports wider. Zugleich zeige sie einen breiteren Technologietrend: Hardware, Sensordaten und intelligente Software verschmelzen zunehmend zu integrierten Plattformen, die Athlet:innen bei Training, Navigation und Rennstrategie unterstützen sollen.

KI-Copilot für Trailrunner:innen

RacePace versteht sich dabei als digitaler Begleiter für Trailrunning-Wettkämpfe und lange Trainingsläufe. Der KI-Copilot analysiert die historischen Uhrendaten eines Läufers, kombiniert sie mit aktuellen Wetterinformationen und präzisen Höhenprofilen einer Strecke und erstellt daraus automatisch eine individuelle Rennstrategie.

Neben Pacing-Empfehlungen umfasst diese auch Navigationshinweise und Verpflegungspläne. Ziel ist es, Läufer:innen eine datenbasierte Entscheidungsgrundlage zu liefern (brutkasten berichtete bereits).

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Die Celantur-Gründer Alexander Petkov (CEO) und Boyang Xia (CTO) | (c) Celantur
Die Celantur-Gründer Alexander Petkov (CEO) und Boyang Xia (CTO) | (c) Celantur

Daimler Truck, Huawei, Strabag und die Stadt Detroit – diese vier Referenzen nennt das Linzer KI-Startup Celantur (brutkasten berichtete bereits). Insgesamt habe man mehr als 85 Unternehmenskunden, sagt Gründer Alexander Petkov auf brutkasten-Anfrage. Zuletzt kam einer in Australien dazu, womit man nun in allen sechs (bewohnten) Kontinenten präsent sei.

Überzeugen konnte das 2020 gegründete und bis auf eine frühe FFG-Basisprogramm-Förderung gebootstrappte Startup all diese Kunden mit KI-gestützter Bild- und Videoanonymisierung. Mehr als eine Milliarde Bilder habe man bislang bereits anonymisiert. Dabei werden etwa Gesichter, Kennzeichen, Personen und Fahrzeuge vollautomatisch verpixelt.

„Wir sind längst kein einfaches Verpixelungs-Tool mehr“ – rechtskonformes KI-Training im Fokus

Doch Petkov betont: „Wir sind längst kein einfaches Verpixelungs-Tool mehr. Celantur liefert die unsichtbare und kritische Infrastruktur für die Zukunft der Physical AI. Wir ermöglichen es Technologie-Unternehmen, die KI von morgen zu bauen, ohne das Grundrecht auf Privatsphäre zu verletzen.“

Celantur setzt mit seinem aktuell achtköpfigen Team nämlich gezielt auf die Anonymisierung von Bild- und Videomaterial im Zuge von KI-Trainings. Denn damit autonome Fahrzeuge, digitale Zwillinge und intelligente Robotik Realität werden, müssten KI-Modelle mit gigantischen Datenmengen der realen Welt trainiert werden, argumentiert man beim Startup. Man liefere „das technologische Bindeglied“, das diese Datennutzung „gesellschaftlich akzeptabel und rechtlich unangreifbar“ mache. Dabei verweist man unter anderem auf Bestimmungen im Rahmen von DSGVO und AI Act.

Das Tool lasse sich dabei „ohne langwierige Anpassungsprozesse“ auf unterschiedliche regionale Rechtsprechungen und geografische Bedingungen anwenden. „Dass unsere Technologie nun auf sechs Kontinenten aktiv genutzt wird, ist der beste Beweis für die Skalierbarkeit unserer KI-Modelle“, meint Petkov.

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