21.08.2025
FREIZEIT

Wiener Startup Oida setzt nun KI für personalisierte Empfehlungen ein

Das Startup Oida bietet mit ihrer Website YourNextStories eine neue, KI-gestützte Plattform für Freizeitplanung an. Künftig sollen Menschen mit ähnlichen Interessen miteinander verbunden werden.
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Fabian Rumrich, Andreas Fink. Foto: Oida Freizeit GmbH, YourNextStories

2020 gründete Franziska Holzmüller die Oida Freizeit GmbH – vorerst konnten in der österreichischen Hauptstadt über 2.000 Freizeitaktivitäten entdeckt werden. Schon ein Jahr später erweiterte das Startup seine Freizeit-App auf ganz Österreich (brutkasten berichtete) aus. Auch eine Expansion ins Nachbarland ist geplant: Erste Kooperationen in Deutschland sind bereits gestartet. Um die Freizeitvorschläge zu optimieren, setzt Oida nun auf Künstliche Intelligenz.

„Maßgeschneiderte“ Freizeitvorschläge

Mithilfe einer KI sollen Freizeitvorschläge individuell angepasst werden. Das Team entwickelt gemeinsam mit der Technischen Universität Wien ein Recommender-System, auf dem die KI basiert. Ziel ist es, auf Grundlage der vorhandenen Informationen möglichst passende Aktivitäten vorzuschlagen.

Um diese Empfehlungen berechnen zu können, müssen sogenannte „Items“ – im Falle von Oida etwa Events – systematisch kategorisiert, getaggt und referenziert werden. Genau hier kommt die KI zum Einsatz: Modelle von OpenAI unterstützen sie dabei, diese Daten intelligent zu verarbeiten und sinnvoll zu nutzen. Die eingesetzten Technologien sollen dabei laufend weiterentwickelt und getestet werden.

Momentan ist die Oida-App auf App-Store nicht mehr verfügbar. „Die App darauf anzupassen ist langwieriger als die Website.“, so Fabian Rumrich, Co-Gründer und CEO. Sie arbeiten daran, die App mit den gleichen Funktionalitäten wie die Website zur Verfügung zu stellen.

Zukunft der KI in der Oida-App

Die KI soll künftig vielseitig eingesetzt werden. In den nächsten Releases ist ein Chatbot geplant. Derzeit wird noch erprobt, mit welchem Modell gearbeitet werden soll. Neben personalisierten Freizeitvorschlägen sollen auch Menschen mit ähnlichen Interessen miteinander vernetzt werden. So will Oida den gesellschaftlichen Zusammenhalt und die Lebensqualität steigern.

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Bundesminister Peter Hanke und FFG-Geschäftsführerin Karin Tausz beim Pressegespräch © Tobias Gärtner

„Wir merken explosionsartige Entwicklungen“, sagte Innovationsminister Peter Hanke heute beim Pressegespräch mit FFG-Geschäftsführerin Karin Tausz zum österreichischen Weltraumsektor. Die beiden präsentierten eine erste Zwischenbilanz, 5 Monate nach der Erhöhung des österreichischen ESA-Beitrags und kündigten ein neues Investor-Forum für Raumfahrt-Startups an.

Rückfluss statt bloßem Beitrag

Seit dem ESA-Ministerrat in Bremen im November 2025 zahlt Österreich 340 Millionen Euro in die Europäische Weltraumorganisation ein: 80 Millionen oder 30 Prozent mehr als in der Vorperiode. Bereits in den ersten Monaten der Laufzeit 2026–2028 sind 74 Millionen Euro als Aufträge an österreichische Unternehmen und Forschungseinrichtungen zurückgeflossen, davon „rund 51 bis 52 Millionen direkt an Unternehmen“, so Tausz. Die gesamte ESA-Zeichnung beim Ministerrat 2025 betrug 22,3 Milliarden Euro, das höchste Volumen in der Geschichte der Organisation.

200 Unternehmen mit klarem Wachstumspfad

Rund 200 Unternehmen und Forschungseinrichtungen sind laut offiziellen Zahlen derzeit im österreichischen Weltraumsektor aktiv und erzielten 2022 Gesamteinnahmen von 209 Millionen Euro. Der europäische Markt für sichere Satellitenkommunikation soll laut EUSPA-Marktbericht 2026 von 200 Millionen Euro (2025) auf 1,2 Milliarden Euro bis 2040 wachsen. Der Sektor ist außerdem als eines von neun Stärkefeldern in der Industriestrategie 2035 verankert.

Privatkapital für Space-Tech

Öffentliche Mittel allein reichen dem Ministerium zufolge nicht aus, um das Wachstumspotenzial des Sektors auszuschöpfen. Deshalb wird am 29. und 30. Oktober 2026 in München ein trilaterales ESA-DACH-Forum ins Leben gerufen, organisiert von FFG, der Deutschen Raumfahrtagentur im DLR sowie dem Swiss Space Office.

Ziel ist ein kuratiertes Matching zwischen rund 60 ausgewählten Raumfahrt-Unternehmen und rund 120 Investor:innen, um gezielt privates Kapital in den Sektor zu lenken. „Es soll ganz klar sein für die Investoren, die kommen: Hier wird über Weltraum gesprochen“, so Tausz. Das Format soll danach jährlich rotieren.

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