05.06.2018

Wiener Startup Mimo „app of the day“ im US-App Store

Das Wiener Startup Mimo bietet einen spielerischen Programmierkurs als iPhone-App an und ist damit in den USA sehr erfolgreich. Nun wurde es von Apple prominent gefeaturet.
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Mimo Johannes Berger - app of the day
(c) Haris Dervisevic: Mimo-Co-Founder Johannes Berger

Einmal „app of the day“ im iTunes-Store zu werden, ist wohl etwas, das alle App-Startups anstreben. Es in den USA zu sein, ist eine besondere Auszeichnung. Dem Wiener Startup Mimo, das über seine iOS-App einen spielerischen Programmierkurs anbietet, ist das nun in diesem Jahr bereits zum zweiten Mal gelungen. Österreichische Präzedenzfälle lassen sich an einer Hand abzählen, etwa iTranslate, das kürzlich seinen Exit bekanntgab.

+++ App Store Optimization: Wie man die App an den User bringt +++

„App of the day“-Status direkt am Umsatz zu sehen

„Im neu designten App Store, wo man genau eine ‚app of the day‘ sieht, ist man da besonders präsent“, sagt Mimo-Co-Founder Johannes Berger im Gespräch mit dem Brutkasten. Das habe man auch an den Download-Zahlen sofort gesehen – „und an den Subscriptions und am Umsatz“. Generell ist Mimo, wo unter anderem Hansi Hansmann, Florian Gschwandtner und Busuu-Founder Bernhard Niesner investiert sind, in den USA besonders erfolgreich. In Kürze launcht man nach längerer Vorbereitung die Android-Version der App. Das soll einen entscheidenden weiteren Push bringen.

„Gastauftritt“ bei der WWDC

Ein kurzen quasi-Gastauftritt hatte Mimo gestern auch bei der Apple Developer-Konferenz WWDC. Dort kam man auf das Thema Zeiteinschränkungen für Apps zu sprechen. Diese sollten aber, so Apple nicht für alle Apps gelten. Ausgenommen könnten etwa Educational Apps werden. „Da wurde Mimo als eines von drei Beispielen auf dem großen Screen auf der Bühne gezeigt“, erzählt Berger. Der Begriff „Gastauftritt“ sei also klar zu relativieren, scherzt er. Generell betont der Gründer, dass der Fokus auf Education, den Apple bei der WWDC gezeigt habe, sehr positiv für das Startup ist.

Das ganze Interview mit Johannes Berger:

⇒ Zur Page von Mimo

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v.l.: Ronald Pranz (COO & CFO), Nikolaus Weber (CEO) und Alexander Ortner (CTO) © 36Agency

Jede Firma sucht nach ihr: Effizienz. Keyvero hilft dabei, diese in Unternehmen zu verbessern. Mit seiner AI Office Solution dokumentiert das Unternehmen, was im Unternehmen passiert und wo Zeit und Qualität verloren gehen. Im vergangenen September beteiligte sich Ronald Pranz mit einem Investment an dem Wiener Startup. Über die Höhe wollte der Investmentbanker aus strategischen Gründen nichts sagen. Nächste Woche stünden Kooperationsverhandlungen mit einem asiatischen Unternehmen an. Nun verlautbarte Keyvero, dass Pranz als COO und CFO bei dem Unternehmen einsteigt.

„Definitiv gut, auch operativ mitzuwirken“

„Bei unserem ersten Auftritt bei Austrian Advantage ist das Produkt sehr gut angekommen und es hat gleich Fahrt aufgenommen. Deshalb habe ich mir gedacht, dass es definitiv sinnvoll ist, auch operativ mitzuwirken“, sagt Pranz gegenüber brutkasten, der auch Inhaber der runprosale GmbH ist, die sich auf Vertriebs- und Finanzstrategien spezialisiert hat. Bei Keyvero lege er seinen Fokus auf die Ausweitung der Marktposition im DACH-Raum und darauf, die nächsten internationalen Wachstumsschritte einzuleiten.

„Eine wesentliche Basis für den gemeinsamen Erfolg bieten die langjährigen Erfahrungswerte seines
Unternehmens, auf die wir in unserer Zusammenarbeit setzen“, sagt Nikolaus Weber, Co-Founder von Keyvero.

Gegründet, um Unternehmen zu entlasten

Keyvero wurde 2026 von Weber und Alexander Ortner gegründet. „Jedes Unternehmen hat Abteilungen, in denen KI heute schon spürbar entlasten könnte. Den meisten Betrieben fehlt jedoch das notwendige Know-how oder die Motivation, um KI in ihre Prozesse zu integrieren. Um diesen Firmen zu helfen, haben wir Keyvero gegründet“, sagt Weber.

Aus den unterschiedlichen Abteilungen in Unternehmen würden unterschiedliche Bedürfnisse und Ansprüche an KI-Assistenzlösungen resultieren. Die Module von Keyvero arbeiten vernetzt innerhalb des Unternehmens und lernen aus den Informationen der Mitarbeitenden, um diese gezielt zu entlasten. Dabei helfe Keyvero jungen Unternehmen, schneller zu wachsen und etablierten, ihre Marktposition zu stärken.

„Der KI-analytische Ansatz soll unseren Kunden zeigen, wo ein KI-Modul in der Firma überhaupt
Sinn ergibt, um Qualität und Quantität zu optimieren“, heißt es von Keyvero. Pranz ergänzt: „Für die Unternehmen ist es wichtig, sich mit unseren KI-Assistenz-Modulen zu befassen und sie Schritt für Schritt in ihren täglichen Arbeitsablauf einzubauen.“

Keyvero biete auch das Modul Telefonassistenz an, das Wissen über Kundenverhalten strukturiert liefere. Für viele Unternehmen sei das der Einstieg in die Zusammenarbeit mit dem Wiener Startup.

Implizites Wissen nutzbar machen

Ende des Jahres soll der nächste Entwicklungsschritt folgen: Keyvero möchte einen KI-Assistenten auf den Markt bringen, der undokumentierte Arbeitsabläufe und implizites Wissen der Mitarbeitenden nutzbar macht. Dabei würden unterschiedliche unstrukturierte Datenquellen, beispielsweise E-Mails, Gesprächsnotizen oder Dokumente, analysiert werden. Das soll unentdeckte Potentiale sichtbar machen. Ein weiteres Keyvero-KI-Modul könne daraufhin selbstständig Lösungen umsetzen.

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