20.04.2022

Wiener Startup Deus Automobiles stellt vollelektrisches Hypercar in New York vor

Auf der New York International Auto Show hat das 2020 in Wien gegründete Startup Deus Automobiles ein Konzept für ein vollelektrisches Hypercar vorgestellt. Die erste Auslieferung soll 2025 erfolgen und auf 99 Exemplare limitiert sein.
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Das Konzept wurde auf der New York International Auto Show vorgestellt | (c) NYIAS Press Images

Erst im Herbst letzten Jahres kündigte das oberösterreichische Startup Alveri an, Österreichs erstes Elektroauto bauen zu wollen. Nun gesellt sich mit dem Deus Automobiles ein weiteres Startup aus Österreich hinzu, das ebenfalls mit einer eigenen Automarke an den Start gehen möchte. Konkret hat das 2020 in Wien gegründete Startup auf der New York International Auto Show das Konzept für ein vollelektrisches Hypercars präsentiert, das den klingenden Namen „Deus Vayanne“ trägt.

Deus Automobiles: Kleinserie mit 99 Stück

Das Konzept wurde gemeinsam mit Italdesign und Williams Advanced Engineering entwickelt und soll 2025 erstmalig ausgeliefert werden. Erst 2021 haben sich die beiden genannten Partner zusammengeschlossen, um eine Plattform für den Bau von Elektroautos im Premium-Segment zu entwickeln. Wie Auto Motor Sport berichtet, handelt es sich um eine Kleinserie, die auf 99 Stück begrenzt ist.

Die technischen Eckdaten

Angaben zum Preis des Hypercars wurden bislang noch nicht gemacht. Dennoch präsentierte das Startup aus Wien bereits erste technische Eckdaten. So soll der elektrische Antriebstrang über 1.640 kW (rund 2.220 PS) verfügen und ein Drehmoment von 2.000 Nm liefern. Die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 400 Stundenkilometern, wobei eine Beschleunigung von 0 auf 100 Stundenkilometer in weniger als zwei Sekunden erfolgen soll.

Deus Automobiles ist laut der Website des Startups Teil einer Unternehmensgruppe, die seit mehr als „30 Jahren erfolgreich in verschiedenen Branchen tätig ist, vom Verlagswesen bis zur Verpackungsindustrie.“ Zudem heißt es dort, dass Italdesign Deus Automobiles die nötige „strategische und technische Unterstützung“ bieten kann, um das Konzept zur Straßenreife zu bringen.


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Das Ohana Gründer-Trio Christian Orgler, Stephan Brunner und Kevin Snajda | (c) Ohana
Das Ohana Gründertrio Christian Orgler, Stephan Brunner und Kevin Snajda | (c) Ohana

Ohana ist eine Kinderschutz-App von Christian Orgler, Stephan Brunner und Kevin Snajda. Kurz nach der Gründung 2022 investierten die Runtastic-Gründer rund um Florian Gschwandtner mit ihrer Beteiligungsgesellschaft 8eyes einen nicht näher genannten Betrag in das Startup (brutkasten berichtete). Im Jahr darauf holte man Hansi Hansmann an Bord, welcher ein siebenstelliges Investment mitfinanzierte. 2025 folgte eine Partnerschaft mit Drei. Nun lanciert Swisscom mit Kids Security eine neue App für digitale Kindersicherheit. Die Technologie dahinter stammt vom österreichischen Unternehmen Ohana.

Ohana setzt auf Inklusion und Transparenz

Für ihre neue App Kids Security liefert und betreibt Ohana die Grundlage des neuen Angebots der größten Schweizer Telekommunikationsanbieterin. Sie soll konkret Familien bei einem sicheren und verantwortungsvollen Umgang mit Smartphone und Internet unterstützen. Die plattformübergreifende Technologie verbindet dabei technische Schutzfunktionen mit einem Ansatz, der auf Transparenz, Medienkompetenz und die aktive Einbindung von Kindern setzt.

Kids Security ermöglicht Eltern unter anderem, Bildschirmzeiten zu strukturieren, Apps und Online-Inhalte zu verwalten sowie Einblicke in die Gerätenutzung ihrer Kinder zu erhalten. Dabei setzt die Lösung nicht auf reine Kontrolle: Kinder werden aktiv eingebunden, Regeln und Einstellungen bleiben für sie nachvollziehbar und Familien werden dabei unterstützt, gemeinsam einen gesunden Umgang mit digitalen Medien zu entwickeln.

Neues Handlungsfeld für Telekommunikationsanbieter

„Telekommunikationsanbieter begleiten Familien jeden Tag in der digitalen Welt. Damit sind sie auch in einer besonderen Position, Eltern und Kinder dabei zu unterstützen, sich sicher und selbstbestimmt darin zu bewegen“, sagt Orgler, Geschäftsführer von Ohana. „Dass Swisscom digitale Kindersicherheit als Teil des eigenen Angebots aufgreift, zeigt, welche Bedeutung das Thema mittlerweile hat.“

Smartphones, Social Media und Gaming sind längst fester Bestandteil des Alltags von Kindern und Jugendlichen. Gleichzeitig stehen viele Eltern vor der Frage, wie sie ihre Kinder schützen können, ohne ihre Privatsphäre übermäßig einzuschränken, heißt es in der Presseaussendung. Für Telekommunikationsanbieter entsteht laut Ohana damit ein neues Handlungsfeld: Neben Konnektivität und Zugang zur digitalen Welt gewinnt auch die Frage an Bedeutung, wie Familien bei der sicheren Nutzung unterstützt werden können.

Ohana-Founder: „Ein Meilenstein“

„Swisscom ist für uns eine wichtige Partnerin und der Launch von Kids Security ein großer Meilenstein“, so Orgler weiter. „Digitale Kindersicherheit wird für Telekommunikationsanbieter zunehmend zu einem Thema, an dem sie nicht mehr vorbeikommen. Wer Familien Zugang zur digitalen Welt bietet, muss sich auch damit auseinandersetzen, wie Kinder diese sicher und gesund nutzen können. Swisscom geht diesen Schritt jetzt und wir sind überzeugt, dass weitere Anbieter folgen werden.“

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