02.11.2015

Wiener Startup Cortical.io sammelt in den USA 1,8 Mio. Dollar ein

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Das Wiener Startup Cortical.io expandiert in die USA. Nach einem Investment von 1,8 Millionen Dollar von einem Fonds von Open Field Capital (OFC) wird in San Francisco ein eigenes US-Büro errichtet. Erst im Mai ist das Language-Processing-Startup eine strategische Partnerschaft mit Numenta eingegangen. Nach der mittlerweile dritten Investitiosrunde will das Wiener Jungunternehmen künftig aus San Francisco seine Sales-Aktivitäten in Amerika steuern. Das Headquarter bleibe weiterhin in Wien, heißt es auf Nachfrage vom „Brutkasten“.

Banken sparen Milliarden

„Nordamerika ist ein zentraler Markt für intelligente Textanalyse“, meint Cortical.io-Mitbegründer Francisco Webber. „Unsere Technologie kann auf so viele Geschäftsmodelle angewandt werden“. So könne die Lösung etwa Banken helfen, Milliarden Dollar Anwaltskosten zu sparen. Das System von Cortical.io analysiert und vergleicht Texte auf einer semantischen Ebene und hilft so bei der Verarbeitung von Sprachinformationen.

Menschenähnliche Intelligenz

Das System gründet nach Angaben der Firma auf den neurowissenschaftlichen Theorien von Numenta-Gründer Jeff Hawkins und damit letztlich auf dem Funktionsprinzip des menschlichen Gehirns. Damit werden automatische Textzusammenfassungen und sogar natürlich-sprachliche Konversationssysteme möglich. „Das Verstehen von natürlicher Sprache stellt eine der zentralen Herausforderungen an die Entwicklung menschenähnlicher Intelligenz dar“, so Webber. Die Technologie wird laut Cortical.io bereits von mehreren europäischen und US-Firmen in unterschiedlichen Bereichen eingesetzt.

 

 

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Der Hitzestress in Wien wird hier visualisiert. (c) Live.infrared.city

Man konnte ihr in den letzten Tagen österreichweit so gut wie gar nicht entfliehen: Die Rekordhitzewelle hat im ganzen Land Einzug gehalten. In der Hauptstadt wurde in der Nacht auf Montag mit 27,3 Grad die wärmste Nacht seit Beginn der Aufzeichnungen gemessen. Die anhaltenden Temperaturen sind nicht nur unangenehm, sondern körperlich gefährlich. So hat sich die Hitze mittlerweile als tödlichste Klimagefahr in Europa etabliert.

In den meisten Städten werden Daten zur Hitze an nur wenigen Punkten im gesamten Stadtgebiet gesammelt. Live.infrared.city tritt diesem Problem entgegen.

Echtzeit-Mikroklimadatenschicht

Live.infrared.city ist eine metergenaue Echtzeit-Mikroklimadatenschicht, bei der die Interaktion von Gebäuden, Bäumen, Wind, Sonnenwinkel und Luftfeuchtigkeit in einer Karte zur Verfügung gestellt wird. Auf Basis der Daten, so die Intention des Programms, kann gehandelt werden, um die kühlste Route, die schattigste Straße oder den heißesten Block zu finden. So kann eine gefährdete Person beispielsweise den Spaziergang sicher planen.

„Hitze ist die neue Normalität“

„Hitze ist keine Anomalie mehr; sie ist die neue Normalität, die wir kartieren müssen. Indem wir die gefühlte Temperatur auf Straßenebene erfassen, schaffen wir eine Live-Schicht, die zwei Dinge leistet: Sie hilft sofort, eine kühlere Route zu finden, und sie macht sichtbar, wie jeder Baum und jede Fassade das Klima unserer Städte verändert. Wien ist heute live; wir sind bereit, zu einer globalen Echtzeit-Mikroklimadatenschicht zu skalieren“, sagt Serjoscha Düring, CTO und Mitgründer von infrared.city.

Schattenplätze am Wiener Rathausplatz. (c) Live.infrared.city

Wien als erster Einsatzort

Wien ist der erste Einsatzort; infrared.city plant, diese Datenschicht auf Städte in ganz Europa und darüber hinaus auszuweiten. Die Wiener Mikroklima-Schicht kann bereits erkundet werden. Stadtverwaltungen, Gesundheitsbehörden und Stadtplaner, die daran interessiert sind, diese Schicht für ihre Stadt einzusetzen, sind eingeladen, sich direkt an das Startup zu wenden.

Infrared.city wirbt auch dafür, die Sicherheit bei großen Outdoor-Events über die Plattform zu planen. So könnten beispielsweise für das Donauinselfest dieses Wochenende Daten abgerufen werden. Die Daten werden stündlich aktualisiert und liefern eine 72-Stunden-Vorhersage.

Klimazwilling für die bebaute Umwelt

Infrared.city ist ein in Wien ansässiges Klimatechnologie-Unternehmen, das einen digitalen Echtzeit-Klimazwilling für die bebaute Umwelt entwickelt. Für die Datensammlung werden hybride KI- und Physik-Modelle verwendet. Das Startup entstand durch eine Forschungsgruppe am Austrian Institute of Technology (AIT), die sich mit KI, Stadtentwicklung und Klimaresilienz beschäftigte. Dazu sprach Angelos Chroni, CEO und Co-Founder von infrared.city zuletzt im brutkasten-Interview.

Im Laufe des Jahres soll das Programm auf weitere Städte ausgeweitet werden. Auf der Karte kann man bislang Daten für Wien und Stuttgart sehen, Riad und London sind als nächste Städte geplant.

So funktioniert die Klima-Karte. (c) Infrared.city
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