10.07.2018

Wiener Softwareplattform WorkHeld gewinnt LEWA-Ausschreibung

Die Tablet Solutions GmbH aus Wien ist mit der Softwareplattform WorkHeld Gewinner der Ausschreibung zur Digitalisierung der Fließmontage bei LEWA, dem führenden Hersteller von Pumpen, Systemen und Anlagen zur Flüssigkeitsdosierung.
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WorkHeld
(C) Tablet Solutions - Die Softwareplattform WorkHeld gewinnt Auftrag zur Digitalisierung der Fließbandmontage bei LEWA.

Benjamin Schwärzler gründete 2015 Tablet Solutions. Das Startup  möchte gemeinsam mit seinem Team eine effiziente und zielorientierte Aufgabenerfüllung im industriellen Außendienst ermöglichen. Dabei spezialisiert sich das Unternehmen mit der Software WorkHeld auf die Digitalisierung von Montage- und Serviceprozessen. Nun hat die Wiener Firma den Auftrag zur Digitalisierung der Fließbandmontage bei LEWA erhalten.

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WorkHeld: Antwort auf Praxisprobleme

Mit WorkHeld hat die Tablet Solutions GmbH eine Softwareplattform entwickelt, die die Effizienz und Übersichtlichkeit von industriellen Produktions-, Montage- und Serviceprozessen steigern soll. Das Softwaresystem schafft eine Plattform für die produktive Auftragsabwicklung und erleichtert die Kommunikation zwischen Koordinatoren und Technikern. Das Ziel: Informationsverbreitung in Echtzeit zu ermöglichen. Der gesamte Prozess von der Auftragszuteilung bis zur Unterschrift des Kunden soll sich so digitalisieren lassen. Die Idee dazu hatte CEO Benjamin Schwärzler im Zuge seiner Arbeit bei Consulting- und internationalen Konstruktionsfirmen, wo er auf Probleme in der Praxis aufmerksam wurde. WorkHeld sei die Antwort auf diese Probleme, sagt er im Gespräch mit dem Brutkasten. „Wir sehen großes Potenzial in der Verwendung von künstlicher Intelligenz in diesem Bereich. Mit unserem Sprachassistenten können Techniker Anweisungen erhalten oder Probleme dokumentieren, ohne das Tablet anzufassen. Die Schnittstelle zwischen Mensch und Maschine verschwindet somit und Sprache wird zur neuen Interaktionsform“, erklärt Schwärzler.

Neue Zielgruppe mit Sieg der Ausschreibung

Der Sieg bei der LEWA-Ausschreibung zeige die Vielseitigkeit der Softwareplattform, erzählt CSM Joerg Christoph Mathis: „WorkHeld wurde ursprünglich als Field-Management-Software entwickelt und kommt nun bei LEWA auch in der Fließmontage zum Einsatz. Dies eröffnet für uns eine neue Zielgruppe. Wir sind auch überzeugt, dass WorkHeld als Lösung für die Montage ebenso wie für das Service, Instandhaltung und Inbetriebnahme für zahlreiche Synergien sorgen kann.“

Erweiterungsmöglichkeiten als Erfolgsgrund

Den Sieg bei dieser Ausschreibung habe man unter anderem den Erweiterungssoftware-Möglichkeiten zu verdanken, wie Mathis erklärt: „Das Auswahlverfahren war ein klassisches mehrstufiges Verfahren, in dem zuerst auf Basis des Lastenhefts ein Angebot erstellt werden musste. Anhand der Angebote wurde dann für die Endrunde ausgewählt. Drauf folgte ein Termin vor Ort mit Demo und Präsentation. Durchgesetzt haben wir uns sicherlich auf Grund von zwei Themen: Zum einen unsere Flexibilität und Agilität, mit der wir sehr konkret auf die Wünsche von LEWA eingehen konnten. Und zum anderen auf Grund unserer Vision und unseres Technologie-Stack, mit dem zukunftsweisende Erweiterungen möglich sind“. WorkHeld wird bei LEWA folglich in einer „Customized-Version“ mit speziellen Features und Anpassungen zum Einsatz kommen. „In mehreren Workshop erarbeiten wir spielerisch die konkreten Anforderungen und entwickeln diese Version im Zuge eines agilen Entwicklungsprozess, um ein Maximum an Transparenz und Flexibilität zu garantieren“, sagt Mathis abschließend.


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Die digitale Souveränität ist in Europa aktuell in aller Munde. Doch auch in Sachen Payment hat Europa ein Souveränitäts-Thema, wie brutkasten bereits berichtete. US-Anbieter dominieren mit ihren Payment-Schemes auch den europäischen Markt. Ein Gegenentwurf dazu kommt von der European Payments Initiative (EPI) mit Wero. Die Account-to-Account-Zahlungslösung wird nach Angaben von EPI bereits von 55 Millionen Nutzer:innen in Deutschland, Frankreich und Belgien genutzt und expandiert aktuell in weitere europäische Märkte.

Fünf neue EPI-Anteilseigner aus Österreich

Ursprünglich wurde EPI von 18 europäischen Banken und Zahlungsdienstleistern als Anteilseigner gegründet. Nun kommen mehrere Anteilseigner aus Österreich hinzu, womit auch die Expansion mit Wero ins Land erfolgt. Mit der Erste Bank und der Raiffeisen Bank International (RBI) steigen die beiden größten Banken des Landes ein. Hinzu kommen die Raiffeisen-Landesbanken Niederösterreich-Wien, Oberösterreich und Steiermark, bei denen aktuell noch die Zustimmung der Aufsichtsräte aussteht.

„Neue Wachstumsphase in Europa“

Das Engagement der neuen Anteilseigner aus Österreich stärke „die Dynamik hinter Wero zu einem Zeitpunkt, an dem unsere Expansion in Europa weiter an Fahrt gewinnt“, kommentiert Martina Weimert, CEO von EPI. „Mit inzwischen mehr als 55 Millionen Nutzerinnen und Nutzern und weiterem erwarteten Wachstum durch die laufende Expansion in Luxemburg, den Niederlanden und nun auch Österreich tritt Wero in eine neue Wachstumsphase in Europa ein. Die Beteiligung von Erste und der Raiffeisen Bankengruppe stärkt unsere Mission zusätzlich, ein widerstandsfähiges und wirklich paneuropäisches Zahlungsnetzwerk aufzubauen“, so die EPI-Chefin.

Man werde Wero in das Leistungsangebot aufnehmen, sagt Erste-Bank-CEO Gerda Holzinger-Burgstaller: „Als Anteilseignerin von EPI wollen wir diese Lösung nicht einfach nur zur Verfügung stellen, sondern auch aktiv an ihrer Gestaltung mitwirken.“ RBI-CEO Johann Strobl schlägt in dieselbe Kerbe: „Wir sind entschlossen, den Ausbau und die Nutzung dieser Lösungen in unseren Märkten aktiv voranzutreiben.“

Wero-Zahlungen im Einzelhandel schrittweise ausgerollt

Wero unterstützt bislang Zahlungen zwischen Privatpersonen und will in Kürze Zahlungen an Gewerbetreibende (P2Pro) einführen. In Deutschland kann man bereits seit 2025 damit im Einzelhandel bezahlen. Dieses Jahr folgen schrittweise Frankreich und Belgien.

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