29.09.2025
CULTURE TECH

Wiener myCulture-App launcht neues Feature für freie Künstler:innen

Die Wiener App myculture ermöglicht es nun auch Einzelkünstler:innen, neben Museen, Galerien und Kulturinstitutionen Profile zu erstellen und ihre Performances, Ausstellungen und Veranstaltungen sichtbar zu machen.
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Vera L. B. Grablechner (Gründerin und CEO myculture) Foto: Florentina Olareanu

Bislang konnten nur Museen, Galerien und Institutionen auf der Plattform und App von myculture Veranstaltungen und Ausstellungen bewerben. Seit der Gründung 2022 seien laut eigenen Angaben mittlerweile rund 180 Standorte in Wien auf der App vertreten, die derzeit 6.000 monatliche aktive Nutzer:innen zählt. Im vergangenen Jahr gewann Gründerin und CEO Vera Grablechner mit myculture ein Pitch-Event im Rahmen des Fellowship-Programms der Young Transatlantic Innovation Leaders Initiative (YTILI) in den USA. Die Expansion nach Übersee sollte folgen (brutkasten berichtete). Diese wurde aber nun vorerst eingestellt. Stattdessen stehen neue Expansionspläne im Raum, die in den kommenden Monaten kommuniziert werden sollen.

Neuer „Artist Hub“: Mehr Sichtbarkeit für Künstler:innen

Mit dem neuem Feature „Artist Hub“ öffnet sich die Plattform erstmals auch für Einzelkünstler:innen. Diese können künftig eigene Ausstellungen, Workshops, Open Studios oder Performances über myculture bewerben. Das zu günstigeren Konditionen als Institutionen: Während Museen oder Galerien mehrere Hundert Euro pro Event bezahlen, liegt der Preis für Künstler:innen bei 99, 90 Euro.

„Wir haben mit Hunderten von Künstler:innen gesprochen und immer wieder die gleichen Bedürfnisse gehört: mehr Sichtbarkeit, mehr Selbstbestimmung und mehr direkte Verbindungen zum Publikum“, erklärt Gründerin Vera L. B. Grablechner in einer Pressemitteilung. „Der Artist Hub ist unsere Antwort darauf. Wir wollen ein Tool bieten, das die Vielfalt der Kunstszene abbildet – unabhängig von Größe, Budget oder Bekanntheitsgrad.“

Mit dem Artist Hub verfolgt myculture das Ziel, eine gemeinsame Plattform für große Institutionen und freie Künstler:innen zu schaffen und damit ein breiteres Publikum für Kunst- und Kulturangebote zu erreichen.

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Die digitale Souveränität ist in Europa aktuell in aller Munde. Doch auch in Sachen Payment hat Europa ein Souveränitäts-Thema, wie brutkasten bereits berichtete. US-Anbieter dominieren mit ihren Payment-Schemes auch den europäischen Markt. Ein Gegenentwurf dazu kommt von der European Payments Initiative (EPI) mit Wero. Die Account-to-Account-Zahlungslösung wird nach Angaben von EPI bereits von 55 Millionen Nutzer:innen in Deutschland, Frankreich und Belgien genutzt und expandiert aktuell in weitere europäische Märkte.

Fünf neue EPI-Anteilseigner aus Österreich

Ursprünglich wurde EPI von 18 europäischen Banken und Zahlungsdienstleistern als Anteilseigner gegründet. Nun kommen mehrere Anteilseigner aus Österreich hinzu, womit auch die Expansion mit Wero ins Land erfolgt. Mit der Erste Bank und der Raiffeisen Bank International (RBI) steigen die beiden größten Banken des Landes ein. Hinzu kommen die Raiffeisen-Landesbanken Niederösterreich-Wien, Oberösterreich und Steiermark, bei denen aktuell noch die Zustimmung der Aufsichtsräte aussteht.

„Neue Wachstumsphase in Europa“

Das Engagement der neuen Anteilseigner aus Österreich stärke „die Dynamik hinter Wero zu einem Zeitpunkt, an dem unsere Expansion in Europa weiter an Fahrt gewinnt“, kommentiert Martina Weimert, CEO von EPI. „Mit inzwischen mehr als 55 Millionen Nutzerinnen und Nutzern und weiterem erwarteten Wachstum durch die laufende Expansion in Luxemburg, den Niederlanden und nun auch Österreich tritt Wero in eine neue Wachstumsphase in Europa ein. Die Beteiligung von Erste und der Raiffeisen Bankengruppe stärkt unsere Mission zusätzlich, ein widerstandsfähiges und wirklich paneuropäisches Zahlungsnetzwerk aufzubauen“, so die EPI-Chefin.

Man werde Wero in das Leistungsangebot aufnehmen, sagt Erste-Bank-CEO Gerda Holzinger-Burgstaller: „Als Anteilseignerin von EPI wollen wir diese Lösung nicht einfach nur zur Verfügung stellen, sondern auch aktiv an ihrer Gestaltung mitwirken.“ RBI-CEO Johann Strobl schlägt in dieselbe Kerbe: „Wir sind entschlossen, den Ausbau und die Nutzung dieser Lösungen in unseren Märkten aktiv voranzutreiben.“

Wero-Zahlungen im Einzelhandel schrittweise ausgerollt

Wero unterstützt bislang Zahlungen zwischen Privatpersonen und will in Kürze Zahlungen an Gewerbetreibende (P2Pro) einführen. In Deutschland kann man bereits seit 2025 damit im Einzelhandel bezahlen. Dieses Jahr folgen schrittweise Frankreich und Belgien.

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