19.12.2018

Wiener HR-Startup hokify: Heuer 50.000 Inserate, 345.000 Bewerbungen

Das Wiener HR-Startup hokify konnte sich von 2017 auf 2018 deutlich steigern. Die Anzahl der registrierten Arbeitgeber hat sich etwa nahezu verdoppelt.
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Wiener Hr-Startup hokify: Bilanz 2018
(c) hokify: Das Team

Am Jahresende werden wohl in jedem Unternehmen die KPIs nochmal etwas genauer angesehen, als bei den regelmäßigen Checks unterm Jahr. Das Wiener HR-Startup hokify lässt an einigen seiner Zahlen über eine Aussendung auch die Öffentlichkeit teilhaben. Ein wenig angeben darf man ja wohl, wenn das dritte Geschäftsjahr – was User- und Kundenzahlen anbelangt – erfolgreich verlaufen ist.

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Starke Steigerungen bei Bewerbungen und Arbeitgebern

So verzeichnet die Job-Plattform im Jahr 2018 345.000 Bewerbungen – eine Steigerung von 140 Prozent zum Vorjahr. Rund 50.000 Inserate wurden dazu über hokify geschalten und erreichten insgesamt 2,1 Mio. Nutzer. Seit Jahresbeginn hat sich die Anzahl der registrierten Arbeitgeber im deutschsprachigen Raum von 10.000 auf 19.000 fast verdoppelt. Erfolgreich war hokify auch bei Wettbewerben: Das Unternehmen wurde beim Staatspreis Consulting 2018 ausgezeichnet und konnte den neunten Platz beim Gewinn-Jungunternehmer-Wettbewerb 2018 belegen.

hokify setzt nun auch auf Fachkräfte, die gerade einen Job haben

hokify trat bislang eher als Vermittler von Jobs auf niedrigem bis mittleren Qualifikationsniveau bzw. in traditionellen Berufen auf. Verstärkt ansprechen will man inzwischen aber auch Fachkräfte. Auch solche, die gerade einen Job haben. „Die meisten Fachkräfte befinden sich in fixen Beschäftigungsverhältnissen und sind somit nicht mehr auf Karriere-Portalen aktiv. Sie sind jedoch oft dazu bereit – bei den richtigen Umständen – den Job zu wechseln“, schreibt hokify.

PR mit Online-Influencer-Kampagnen

Man spreche deshalb Fachkräfte gezielt über Social Media an. „Durch einen speziell entwickelten ‚Social Media Targeting‘-Algorithmus werden, auf Basis von Millionen Datensätzen, Kandidaten über Social Media identifiziert. Danach können Kandidaten passgenau mit Stelleninseraten angesprochen werden“, schreibt das Wiener HR-Startup. Zudem setze man auf Online-Influencer-Kampagnen. Bei der letzten Kampagne habe man 1,6 Mio. Menschen erreicht.

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Archiv: Karl Edlbauer, CEO vom Wiener HR-Startup hokify, im Video-Talk

Karl Edlbauer, der Co-Founder von hokify, über die bevorstehende TV Kampagne, die Learnings der letzen zwei Jahre, Zukunftspläne uvm.

Karl Edlbauer, der Co-Founder von hokify, über die bevorstehende TV Kampagne, die Learnings der letzen zwei Jahre, Zukunftspläne uvm.

Gepostet von DerBrutkasten am Mittwoch, 9. Mai 2018

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Hermann Erlach | (c) SAP
Hermann Erlach | (c) SAP

Hermann Erlach startet mit Heute, 1. Oktober, als Regional Managing Director für Mittel- und Osteuropa von SAP. Das gab der deutsche Tech-Konzern heute bekannt. Erlach verantwortet damit in 24 Ländern in Zentraleuropa, Osteuropa und Zentralasien das SAP-Geschäft. Seinen Dienstsitz hat er in Wien.

Erlach war bislang General Manager von Microsoft Österreich. Erst vor einer Woche ist seine Ablösung durch Joachim Franz kommuniziert worden, wie brutkasten berichtete. Erlach verriet dazu auf LinkedIn bereits, dass er eine internationale Rolle außerhalb des Konzerns annehme, ließ aber zunächst offen, welche.

Erlach bereits von 2008 bis 2015 bei SAP

Bei SAP ist der Manager kein Neuling. Bereits zwischen 2008 und 2015 arbeitete er dort in unterschiedlichen Führungspositionen in den Bereichen Vertrieb, Dienstleistungen, Kundenbindung und Geschäftstransformation auf nationaler und regionaler Ebene. Aus Führungsrollen in anderen Unternehmen bringe er zudem Erfahrung in den Bereichen Unternehmensberatung, Technologiedienstleistungen, Unternehmensvertrieb und organisatorische Transformation mit, betont man bei SAP.

„Hermann Erlach vereint SAP-Expertise mit internationaler Führungserfahrung und einem starken Fokus auf Transformation und verantwortungsvolle KI“, kommentiert Alex Kläger, Präsident von SAP für Mittel- und Osteuropa. „Sein kunden- und mitarbeiterorientierter Führungsstil wird Unternehmen in der gesamten Region dabei helfen, Investitionen in Cloud und Business-KI in messbare Geschäftsergebnisse umzuwandeln.“

Und Erlach selbst meint: „Ich freue mich sehr, zu SAP zurückzukehren – gerade jetzt, wo Unternehmen neu darüber nachdenken, wie Technologie Mehrwert schafft. Doch bei einer erfolgreichen Transformation geht es nicht nur um Technologie. Es geht auch um Führung, Vertrauen und Menschen. SAP ist einzigartig positioniert, um Kunden dabei zu helfen, das Potenzial von Business-KI und digitaler Innovation in messbare Geschäftsergebnisse umzusetzen.“

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