26.06.2020

Wiener Gastro-Gutscheine: Vollpension lädt zu „Scheingeschäften“ ein

Das Startup Vollpension aus Wien hat eine kreative Möglichkeit für die Verwendung der Gastro-Gutscheine gefunden.
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In den vergangenen Tagen haben die Wienerinnen und Wiener die lang ersehnten Gastro-Gutscheine in ihren Briefkästen gefunden, die je nach Haushaltsgröße ein Guthaben von 25 oder 50 Euro mit sich bringen und in Wiener Lokalen eingelöst werden können. Doch man muss den Gutschein nicht zwingend selbst einlösen, meinen die Gründer des Wiener Startups Vollpension – und laden ihre Kunden zu etwas ein, was sie selbst als „Scheingeschäfte“ bezeichnen.

Scheingeschäfte: Gastro-Gutscheine spenden

So haben Fans der Vollpension die Möglichkeit, den Gutschein nicht selber gegen eine Mahlzeit oder ein nicht-alkoholisches Getränk einzulösen – sondern zu spenden, damit eine bedürftige Person den Gutschein stattdessen konsumieren kann. Damit die Gutscheine auch bei den betroffenen Personen ankommen, hat sich die Vollpension mit der Caritas Wien zusammengetan, die die Gutscheine an Betroffene weitergeben.

Wer von der Gastro-Gutschein-Spende profitiert

Daraus ergibt sich gleich ein Triple-Win, wie es seitens Vollpension heißt. Erstens tut man selbst etwas Gutes und fühlt sich gut dabei. Zweitens untersützt man  jemanden, der es gerade finanziell nicht so leicht hat, um sich mal wieder richtig verwöhnen zu lassen.

+++Vollpension wird Halbpension – und bietet Kaffee und Kuchen zum Stundentarif+++

Und drittens profitiert die Vollpension selbst, die es noch schwerer als andere Gastronomen hat, da die dort tätigen Seniorinnen und Senioren bereits in Pension sind, also nicht für Kurzarbeit oder beim AMS angemeldet werden können.

So spendet man den Gastro-Gutschein

Wer also seinen Gastro-Gutschein für einen guten Zweck spenden möchte, der hat dazu die folgenden Möglichkeiten:

  1. Einwurf in die 24/7 Gutschein-Klappe in der Vollpension (Schleifmühlgasse)
  2. Abgabe beim Team vor Ort während den Geschäftszeiten
  3. Postalische Übermittlung an:
    Omama-Vollpension
    Lindengasse 56/18-19
    1070 Wien

Wo und wie die Gastro-Gutscheine gelten

Auf dieser Website sehen die Kundinnen und Kunden, in welchen Wiener Lokalen und Wirtshäusern sie den Gastro-Gutschein der Stadt Wien einlösen kann. Dem Kleingedruckten zufolge gelten dabei die folgenden Regeln:

  • Pro Rechnung darf nur ein Gastro-Gutschein eingelöst werden
  • Ein Gastro-Gutschein darf nur einmalig eingelöst werden
  • Der Gutschein ist nur für Speisen und nicht-alkholische Getränke einlösbar
  • Der Restwert wird nicht retour erstattet. Es ist keine Barablöse möglich
  • Der Gastro-Gutschein gilt bis 30.9.2020
  • Es wird ausschließlich der konsumierte Betrag an den Gastronomiebetrieb überwiesen (kein Trinkgeld)
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Novus-Gründer und CEO René Renger mit dem Novus One
(c) Novus

Als brutkasten erstmals über Novus berichtete, war das Fahrzeug aus Braunschweig noch ein Projekt mit guter Anekdote: 75 Kilogramm leicht, Vollcarbonrahmen, Motor im Hinterrad, und ein Team, das eine Kaufanfrage von Elon Musk ausgeschlagen hatte. Inzwischen ist aus dem Prototyp ein Serienfahrzeug geworden. Jetzt gibt das 2019 gegründete Unternehmen von Gründer und CEO René Renger, einem ehemaligen Lead Designer bei Volkswagen, eine Finanzierungsrunde in Höhe eines zweistelligen Millionen-Dollar-Betrags bekannt. Angeführt wird sie von 468 Capital mit Sitz in Berlin und San Francisco. Die genaue Summe nennt Novus nicht.

Serienauslieferungen seit dem Frühjahr

Das Novus One im Stadtverkehr
Das Novus One im Stadtverkehr (c) Novus

Die Serienauslieferungen des Novus One in Europa starteten laut Aussendung im Frühjahr 2026, das Fahrzeug ist in mehreren europäischen Ländern in Kundenhand. Die Founders Edition startet bei 21.300 Euro netto. Das Fahrzeug wiegt 121 Kilogramm, beschleunigt in unter zwei Sekunden von 0 auf 50 km/h und erreicht bis zu 130 km/h. Die 6,2-kWh-Batterie bietet laut Hersteller 150 Kilometer Reichweite und lädt in 90 Minuten von 0 auf 80 Prozent.

Novus bezeichnet das Fahrzeug als „Lightbike“ und reklamiert damit eine eigene Kategorie, die die Vorteile von E-Bike, Roller und Motorrad kombinieren soll. Der eigentliche Kniff liegt in der Zulassung: Das Fahrzeug fährt in zwei per Software einstellbaren Leistungsstufen, als Rollerklasse L1e bis 45 km/h und als Motorradklasse L3e bis 130 km/h. In der Einstiegskonfiguration reicht in den USA und in Europa laut Novus ein Autoführerschein, wobei die Voraussetzungen je nach Land und in den USA je nach Bundesstaat variieren. Damit zielt das Unternehmen nach eigenen Angaben auf über 400 Millionen Autofahrer in Europa und Nordamerika statt auf die Nische des Zweiradmarkts.

„Unser Ziel ist nicht, den Motorradmarkt zu elektrifizieren oder nur ein weiteres Zweirad zu bauen. Unser Ziel ist, urbane Mobilität neu zu verteilen. Investoren dieses Kalibers an Bord zu haben, zeigt mir, dass der Markt das genauso sieht“, sagt Renger.

Vom Musk-Nein zum Tesla-Ingenieur an Bord

Das Shareholder-Ökosystem umfasst laut Novus über 30 Investoren. Mit an Bord ist Eric Bach, ehemaliger Chief Engineer bei Lucid Motors und Director of Engineering bei Tesla, der als Investor und Board Advisor an der Fahrzeugentwicklung mitwirkt. Zudem steigt Martin Hoffmann ein, der On vom Schweizer Startup zur globalen Premium-Performance-Marke skaliert und als CFO und Co-CEO an die Börse gebracht hat. Dazu kommen Gründer und Führungskräfte von Kembara VC, Adidas, Audi, BMW, Chrono24, FINN, Grover, Mercedes-AMG, New Balance, Vay und Xiaomi, Venture-Investoren aus dem Silicon Valley und Europa sowie Rennfahrerin Sophia Flörsch. Ein Zweiradhersteller findet sich unter den Gesellschaftern nicht.

„Wir haben uns nicht nach klassischen Mobilitätsinvestoren umgeschaut. Was wir aufgebaut haben, funktioniert eher wie ein eigener Y Combinator“, sagt Hannes A. H. Krieger, CSO und Gründungsmitglied von Novus.

USA 2027, Novus Two Ende 2027

Das frische Kapital soll in den Marktstart in den USA 2027, die Expansion in europäische Lifestyle-Metropolen und die Entwicklung des Novus Two fließen. Das zweite Modell soll die Lightbike-Kategorie zu einem niedrigeren Einstiegspreis in die Breite bringen, der Produktionsstart ist für Ende 2027 geplant.

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Wiener Gastro-Gutscheine: Vollpension lädt zu „Scheingeschäften“ ein

  • In den vergangenen Tagen haben die Wienerinnen und Wiener die lang ersehnten Gastro-Gutscheine in ihren Briefkästen gefunden, die je nach Haushaltsgröße ein Guthaben von 25 oder 50 Euro mit sich bringen und in Wiener Lokalen eingelöst werden können.
  • Doch man muss den Gutschein nicht zwingend selbst einlösen, meinen die Gründer des Wiener Startups Vollpension – und laden ihre Kunden zu etwas ein, was sie selbst als „Scheingeschäfte“ bezeichnen.
  • So haben Fans der Vollpension die Möglichkeit, den Gutschein nicht selber gegen eine Mahlzeit oder ein nicht-alkoholisches Getränk einzulösen – sondern zu spenden, damit eine bedürftige Person den Gutschein stattdessen konsumieren kann.
  • Damit die Gutscheine auch bei den betroffenen Personen ankommen, hat sich die Vollpension mit der Caritas Wien zusammengetan, die die Gutscheine an Betroffene weitergeben.
  • Daraus ergibt sich gleich ein Triple-Win, wie es seitens Vollpension heißt.

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