15.09.2015

Wiener Flashmob für Unternehmertum: „Das letzte Hemd“ der Wirtschaft geben

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Junge Unternehmer zur Teilnahme aufgerufen.

Es ist eine kreative Idee, um den Sinn für Unternehmertun zu schärfen: Mit einem Stadtrekord-Versuch soll auf die Probleme und Anliegen von jungen Wirtschaftstreibenden hingewiesen werden. Dafür wird im November im siebten Wiener Gemeindebezirk eine Wäscheleine gespannt: Junge Gründer, erfolgreiche Unternehmer und jene, die es werden wollen, sind dazu aufgerufen, ein Zeichen für die Selbstständigkeit zu setzen und Hemden oder Blusen symbolisch aufzuhängen.

„Unternehmer ist man aus Überzeugung und mit ganzem Herzen! Gerade die Wiener Jungunternehmer kämpfen jeden Tag, alleine oder im Team mit ihren Mitarbeitern, ums wirtschaftliche Überleben“, so Jürgen Tarbauer, Vorsitzender der Jungen Wirtschaft Wien. Er ist selbst Jungunternehmer aus der Marketingbranche und weiß, dass man als Junggründer nicht nur sprichwörtlich bereit ist, sein „letztes Hemd“ für die Verwirklichung der eigenen Träume zu geben.

Hintergrund der Aktion: Behördendschungel, eine Vielzahl von veralteten Vorschriften und Normen, endlose Verordnungen und immer wieder neue finanzielle Belastungen erschweren den Arbeitsalltag eines Unternehmers. Darauf soll mit dem Stadtrekord-Versuch hingewiesen werden. Unter dem Motto „A echtes Wiener Unternehmen geht ned unter!“, soll dementsprechend die größte Wäscheleine Wiens gespannt werden.

Wann? 4. November 2015, 10 Uhr

Wo? Vor dem Generali Center, Mariahilferstraße 77-79

Hemden und Blusen können übrigens ab sofort abgegeben werden. Die Kleidungsstücke werden danach gespendet. Nähere Informationen

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Links Mitgründer von NXAI Sepp Hochreiter und Mitte rechts CEO von Neura Robotics David Reger | (c) Neura Robotics / NXAI

„Ein Roboter, der im Alltag und in der Industrie wirklich hilft, muss sich erinnern“, sagt David Reger, Gründer und CEO von Neura Robotics. Daher arbeitet sein Unternehmen mit dem Linzer Startup NXAI an der Merkfähigkeit von Robotern. „Gedächtnis und Erfahrungen sind die Voraussetzungen für Roboter, Aufgaben über viele Schritte zuverlässig zu lösen“, ergänzt Sepp Hochreiter, Gründer von NXAI.

Die Grundlage bietet Neura Robotics mit einem multimodalen Foundation-Modell, das Funktionen wie 3D-Sehen, Tastsinn und Audio mit einer Gedächtnisfunktion verbindet. Der Physical-AI-Stack von Neura Robotics wird mit einem xLSTM von NXAI, also einem künstlichen neuronalen Netz, verbunden. „xLSTM ist dafür gebaut, ist schnell, speichereffizient und kann den Zustand über lange Sequenzen halten“, sagt Hochreiter.

NXAI plant, ein eigenes Modell auf Basis der xLSTM-Architektur auf Neura Robotics‘ hauseigener Neuraverse-Plattform bereitzustellen. „Mit dem Neuraverse schaffen wir die Plattform, auf der auch andere starke KI-Ansätze ihren Weg in Roboter finden“, erklärt Reger.

Gesteigerte Effizienz

Ein Roboter arbeitet in Schleifen und verarbeitet permanent Wahrnehmungen, Entscheidungen und Handlungen. Laut Neura Robotics braucht er dafür Gedächtnis auf zwei Ebenen: das Arbeitsgedächtnis und das episodische Gedächtnis. Ein Roboter, der einen Prozess wiederholt ausgeführt hat, soll bei derselben Situation auf frühere Erfahrungen zurückgreifen können und so aus der Erfahrung handeln.

Die Roboter der Zukunft

Langfristig möchten die beiden Firmen, dass Roboter nicht nur einzelne Fähigkeiten ausführen, sondern über die Zeit Erfahrung aufbauen. Fähigkeiten, die Roboter aus der Interaktion mit der realen Welt lernen, sollen verbessert und auf andere Maschinen und Umgebungen übertragen werden.

From Science to Business

NXAI, gegründet vor drei Jahren, ist ein Deep-Tech-Unternehmen mit Sitz in Linz, das Lösungen für industrielle Anwendungen entwickelt. Die Firma versteht sich als Brücke zwischen Wissenschaft und Industrie. So möchte sie die eigene KI-Forschung in marktreife Produkte überführen. Im Mittelpunkt der Forschung stehen xLSTM-Modelle in den Bereichen Time Series und Robotics.

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