15.05.2020

Wiener EduTech Galacta setzt auf Gamification und neuen Content

Das Wiener EduTech-Startup Galacta betreibt eine Online-Learning Plattform, die Wissen rund um die digitale Transformation vermittelt. Der Fokus liegt dabei auf Gamification und Story-Telling. Mit "Digital Minds - Digital Transformation in Operations" kommt nun ein neues E-Learning Angebot auf den Markt.
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Galacta
(c) Galacta

Das Wiener EduTech-Startup Galacta rund um den Gründer Ed Bayo hat eine Plattform entwickelt, die darauf abzielt, Unternehmen und Endkunden dabei zu unterstützen, die digitale Transformation besser zu meistern und für sich nutzbar zu machen – der brutkasten berichtete über die Plattform.

Galacta setzt dabei auf Online-Kurse, die aber weit mehr bieten als klassische Lehrvideos und Power-Point-Folien. Die Wissensvermittlung von Galacta baut auf Gamification und Story-Telling auf. Das beinhaltet unter anderem interaktive Games und Projekte, die neben dem Spaßfaktor, auch die Effizienz beim Lernen erhöhen soll.

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Neuer Learninhalt

Wie Galacta am Freitag in einer Aussendung mitteilte, bringt Galacta nun ein neues e-Learning-Angebot namens „Digital Minds – Digital Transformation in Operations“ auf den Markt.

Das Produkt soll nicht nur Unternehmen ansprechen, die auf allen Ebenen mit den Herausforderungen der Digitalisierung konfrontiert sind, sondern auch private Endkunden bzw. Kleinunternehmer.

Ziel ist es laut Galacta, dass die Nutzer mit praktischen Tools und Methoden für nachhaltigen Erfolg mit digitalen Geschäftsmodellen ausgestattet werden.

Lean Management

Digital Minds ist ein auf Lean Management beruhender Online-Kurs, der sich in drei Bereiche teilt: Classroom, Project und Workshop.

In dieser Zusammensetzung der Inhalte durchläuft der Nutzer sowohl eine Film-Serie, als auch interaktive, praxisnahe Fallstudien und Games. Für nur 9,90 Euro (Angebot gültig bis Ende Mai)  legen Nutzer so in insgesamt zirka zehn Lernstunden eine solide Grundlage für die Umsetzung von eigenen Digitalisierungsinitiativen.

„In unseren Online-Kursen setzen wir auf eine Kombination aus Unterhaltungselementen – ähnlich zu Netflix – kombiniert mit fundiertem Expertenwissen aus Wirtschaft & Forschung. Bereichert wird das Angebot um interaktive Games, die wir in der eigens entwickelten Lernumgebung vereinen“, so Ed Bayo, Gründer und CEO von Galacta über den Ansatz.


=> zur Page von Galacta

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REEDuce-Gründerin Birgit van Duyvenbode (Mitte) bei der Eröffnung der neuen Schilf-Lärmschutzwand | (c) Strabag

An der A1 Westautobahn bei Völlerndorf nahe St. Pölten geht eine neue Lärmschutzanlage in Betrieb. Statt auf herkömmliche Materialien wie Beton oder Aluminium setzt diese auf Schilf, Thermoholz und Lehm. Dahinter steckt das Wiener Startup REEDuce rund um Gründerin und CEO Birgit van Duyvenbode. Gemeinsam mit der Asfinag und dem Baukonzern Strabag wurde die Technologie nun auf einem rund einen Kilometer langen Autobahnabschnitt umgesetzt.

REEDuce-Geschäftsführerin Birgit van Duyvenbode, Infrastrukturminister Peter Hanke und ASFINAG-Vorstand Hartwig Hufnagl bei der Präsentation der neuen Schilf-Lärmschutzwand an der A1.

4.000 Schilfbündel für einen Kilometer Lärmschutz

Die Anlage entstand im Zuge der Sanierung der A1 zwischen St. Pölten und Völlerndorf. Auf einer Fläche von rund 2.690 Quadratmetern wurden Lärmschutzelemente mit einem Rahmen aus thermisch behandeltem Holz, einer Lehmfüllung und beidseitiger Schilfabdeckung verbaut.

Das verwendete Schilf stammt aus dem Raum Neusiedler See. Für den rund einen Kilometer langen Abschnitt wurden insgesamt 4.000 Schilfbündel benötigt. Das entspricht etwa 1,5 Prozent der gesamten österreichischen Schilfernte. Die Nutzung des Rohstoffs soll gleichzeitig zur Pflege des Ökosystems am Neusiedler See beitragen.

Anders als konventionelle Lärmschutzwände soll die Konstruktion nach Angaben von REEDuce vollständig kreislauffähig sein. Zugleich soll sie dieselben technischen Anforderungen hinsichtlich Lärmschutz und Haltbarkeit erfüllen, wie herkömmliche Systeme.

„Mit dem ersten Autobahn-Kilometer unserer Lärmschutzwand aus Schilf, Thermoholz und Lehm erreichen wir einen wichtigen Meilenstein“, sagt Gründerin van Duyvenbode. Die Technologie zeige, dass Lärmschutz und Umweltschutz gemeinsam funktionieren können.

Von der Idee des Vaters zum Startup

Der Ursprung der Idee reicht bis ins Jahr 2008 zurück. Damals entwickelte das Sägewerk von van Duyvenbodes Vater im Rahmen eines EU-Forschungsprojekts eine ökologische Lärmschutzwand, die an der A22 bei Langenzersdorf errichtet wurde. Die Gründerin griff die Idee später auf und entwickelte die Technologie unter dem Namen REEDuce weiter.

Bereits Anfang 2022 berichtete brutkasten über das Startup. 2023 wurde REEDuce bei der #glaubandich Challenge zum „Startup des Jahres“ gekürt. Im selben Jahr folgte ein erstes Pilotprojekt mit der Asfinag: An der S33 bei Herzogenburg wurde eine 16 Meter lange Testwand errichtet, um die Technologie unter realen Bedingungen zu erproben.

Mit der neuen Anlage an der A1 kommt die weiterentwickelte Technologie nun in deutlich größerem Umfang zum Einsatz. Für die Asfinag ist das Projekt zugleich eine Möglichkeit, weitere Erfahrungen mit der Bauweise aus regionalen Naturmaterialien zu sammeln.

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