07.08.2019

Wiener BioTech a:head erhält siebenstelliges Investment von red-stars

Das Wiener Bio-Tech Unternehmen a:head erhält ein siebenstelliges Investment von der High-Tech-Holding red-stars.com data AG. Damit möchte das Startup zeitnah den nächsten Milestone erreichen und seine Technologie zur Behandlung von neuro-psychiatrischen Störungen weiter entwickeln.
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a:head, IMBA, BioTech, CNS
(c) IMBA - Jürgen Knoblich, Wissenschaftsdirektor IMBA, Madeline Lancaster, Principal Researcher und Oliver Szolar, CEO a:head dürfen sich über frisches Kapital freuen.

Die Wiener BioTech-Firma a:head ist ein Spin-Off des Institute of Molecular Biotechnology (IMBA) der Österreichischen Akademie der Wissenschaften und spezialisiert sich auf die Entwicklung von „next generation“ Therapien (basierend auf zerebralen Organoiden) zur Behandlung von Gehirn-Erkrankungen. Nun hat das Unternehmen mit red-stars.com einen Investor erhalten, der sich einiges von dieser Kooperation verspricht.

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Neue Ära bei Behandlung von Gehirnerkrankungen?

Das Startup a:head wurde von CEO Oliver Szolar, Jürgen Knoblich, Wissenschaftsdirektor IMBA, und Neurowissenschaftlerin Madeline Lancaster von dem „MRC Laboratory of Molecular Biology“ aus Cambridge gegründet, um Innovation in die Erforschung des zentralen Nervensystems und der Behandlung von Gehirnerkrankungen zu bringen.

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„Die ‚central nervous system (CNS) drug discovery‘ gehört zu dem schwierigsten Vorhaben in der Pharma-Industrie“, sagt Szolar: „Unsere disruptive Technologie, die menschliches Gehirngewebe für ‚drug design‘ nutzt, hat das Potential, eine neue Ära in der Behandlung von Gehirnerkrankungen einzuläuten.“

a:head: Milestone und siebenstelliges Investment

„Wir waren von Beginn an von dieser ‚game changing‘-Technologie und dem ‚Spirit‘ der Founder infiziert, die beide wichtige Zutaten für eine zukünftige Erfolgsstory darstellen“, sagt Thomas Streimelweger, CEO des neuen Investors red-stars.com.

Während sich Szolar über die Höhe des Investments bedeckt gibt und von einem „substantiellem Betrag“ spricht, der das Unternehmen „ins Laufen“ bringen wird, zeigt sich Streimelweger im Gespräch etwas auskunftsfreudiger. Er erzählt dem brutkasten von einem baldigen Milestone, den a:head erreichen wird und verrät, dass es sich bei der Investment-Summe um einen „siebenstelligen Betrag“ handelt.

Innovative Wege jenseits bisheriger Vorstellung

Das frische Kapital wird in die Entwicklung neuer Therapien und Forschung gesteckt. „Unsere zerebralen Organoiden sind ein faszinierendes neues Tool, das uns erlaubt, neuropsychiatrische Erkrankungen auf solch innovativen Wegen zu studieren, die wir uns bisher nicht vorstellen konnten“, sagt Co-Founder Knoblich: „Nun wird a:head diese Technologie dazu nutzen, um neue CNS Therapien zu entwickeln.“


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Hermann Erlach | (c) SAP
Hermann Erlach | (c) SAP

Hermann Erlach startet mit Heute, 1. Oktober, als Regional Managing Director für Mittel- und Osteuropa von SAP. Das gab der deutsche Tech-Konzern heute bekannt. Erlach verantwortet damit in 24 Ländern in Zentraleuropa, Osteuropa und Zentralasien das SAP-Geschäft. Seinen Dienstsitz hat er in Wien.

Erlach war bislang General Manager von Microsoft Österreich. Erst vor einer Woche ist seine Ablösung durch Joachim Franz kommuniziert worden, wie brutkasten berichtete. Erlach verriet dazu auf LinkedIn bereits, dass er eine internationale Rolle außerhalb des Konzerns annehme, ließ aber zunächst offen, welche.

Erlach bereits von 2008 bis 2015 bei SAP

Bei SAP ist der Manager kein Neuling. Bereits zwischen 2008 und 2015 arbeitete er dort in unterschiedlichen Führungspositionen in den Bereichen Vertrieb, Dienstleistungen, Kundenbindung und Geschäftstransformation auf nationaler und regionaler Ebene. Aus Führungsrollen in anderen Unternehmen bringe er zudem Erfahrung in den Bereichen Unternehmensberatung, Technologiedienstleistungen, Unternehmensvertrieb und organisatorische Transformation mit, betont man bei SAP.

„Hermann Erlach vereint SAP-Expertise mit internationaler Führungserfahrung und einem starken Fokus auf Transformation und verantwortungsvolle KI“, kommentiert Alex Kläger, Präsident von SAP für Mittel- und Osteuropa. „Sein kunden- und mitarbeiterorientierter Führungsstil wird Unternehmen in der gesamten Region dabei helfen, Investitionen in Cloud und Business-KI in messbare Geschäftsergebnisse umzuwandeln.“

Und Erlach selbst meint: „Ich freue mich sehr, zu SAP zurückzukehren – gerade jetzt, wo Unternehmen neu darüber nachdenken, wie Technologie Mehrwert schafft. Doch bei einer erfolgreichen Transformation geht es nicht nur um Technologie. Es geht auch um Führung, Vertrauen und Menschen. SAP ist einzigartig positioniert, um Kunden dabei zu helfen, das Potenzial von Business-KI und digitaler Innovation in messbare Geschäftsergebnisse umzusetzen.“

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