11.09.2019

Wien auf Platz 1 in internationalem Startup-Städte-Ranking

Das Ranking wurde vom in London ansässigen Freelancer-Vermittlungsunternehmen PeoplePerHour erstellt. Die gewählten Kategorien kommen Wien zugute und lassen es Tokio und Madrid auf die Plätze zwei und drei verweisen.
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Startup-Städte-Ranking - HealthTech in Wien soll weiter gefördert werden.
(c) mRGB / fotolia.

Ja, richtig gelesen – Wien hat es in einem internationalen Startup-Städte-Ranking mit 25 Städten tatsächlich auf den ersten Platz geschafft. Mit dem Londoner Freelancer-Vermittlungsunternehmen PeoplePerHour steht zwar kein großer Name hinter dem Ranking, doch Forbes berichtet darüber in seiner internationalen Ausgabe – immerhin. Auf den Plätzen zwei bis fünf landen Tokio, Madrid, Singapur und Brüssel.

+++ Archiv: Wien schafft es nicht unter Top 15 europäische Startup Hubs +++

Startup-Städte-Ranking: Wo sind die großen Startup Hubs?

Und wo liegen die großen Startup-Hubs? Berlin, London und San Francisco landen (in dieser Reihenfolge) auf den Plätzen 15 bis 17. Hong Kong holt sich den 10. Rang, Peking den 25. von 25. Angesichts bekannter Zahlen zum Erfolg von Startup Hubs wie der Unicorn-Rate ist das Ergebnis also – nett ausgedrückt – überraschend.

Wien punktet (wie immer) mit Lebensqualität und Öffis

Zurückzuführen ist das gute Abschneiden Wiens auf die von PeoplePerHour gewählten acht Kategorien. Der tatsächliche Output von  Startup-Städten oder Parameter wie Investment-Volumina spielen dort nämlich keine Rolle. Stattdessen punktet Österreichs Hauptstadt, wie so oft, in den Bereichen Lebensqualität und öffentlicher Verkehr, wo sie jeweils Platz 1 im Einzel-Ranking erreicht. Ebenfalls sehr gut schneidet Wien bei Gesundheitsversorgung (Platz 3), Kosten für Büroflächen (Platz 4) und Talente-Pool (kein Einzel-Ranking – Bewertung: „excellent“) ab.

Internet-Speed top – Co-Working und Business-Infrastruktur flop

Die vielleicht größte Überraschung für Wiener: In der Kategorie Internet-Geschwindigkeit erreicht die Stadt ebenfalls den vierten Rang – allerdings weit abgeschlagen hinter den Spitzenreitern Singapur, das hier eine Klasse für sich ist, und Hong Kong. Auch auf der Negativ-Seite gibt es einen vielleicht überraschenden Faktor: Im Bereich Co-Working Spaces landet Wien in der schwächsten von vier Kategorien (kein Einzel-Ranking). Ebenfalls schwach schneidet Wien mit Platz 19 in der Kategorie Business-Infrastruktur ab.

⇒ Zum Ranking

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Das energiedigital Team mit Investor Ali Siddiqui (7. v.l.) © energiedigital

Bislang war das 2022 gegründete Grazer Startup energiedigital rein aus Eigenmitteln, Förderungen und Cashflow gewachsen. Nun hat das Team rund um die Gründer Martin Moser, Andreas Zobl und Stefano Coss erstmals externes Kapital aufgenommen. Wie der ORF Steiermark zunächst berichtete, steigt Ali Siddiqui, Vorsitzender der JS Bank in Pakistan bei dem steirischen Unternehmen ein. Aus dem Firmenbuch geht hervor, dass der neue Gesellschafter 50 Prozent der Anteile übernimmt. Über die genaue Summe der Seed-Runde wurde Stillschweigen vereinbart.

Fokus auf Spanien, Frankreich und UK

Der Kontakt in die Vereinigten Arabischen Emirate kam vor ca. einem Jahr über NEOS-Mitgründer Veit Dengler zustande, der sowohl mit dem Investor als auch mit Co-Founder Coss vernetzt ist. „Dieser Investor hat schon sehr viele Green-Tech-Investments getätigt und ein sehr großes Netzwerk“, erklärt Mitgründer Martin Moser im Gespräch mit brutkasten. Man hätte sich über mehrere Monate hinweg angenähert und schussendlich beschlossen zusammenzuarbeiten.

Das frische Kapital fließt nun in die Weiterentwicklung der Produkte und vorrangig in den Vertriebsausbau. Im Visier hat das aktuell zehnköpfige Team, das bis Jahresende auf 20 Mitarbeitende anwachsen soll, Märkte wie Spanien, Frankreich und Großbritannien.

„Low-hanging fruits“ ernten

Entscheidend für den Markteintritt sind rechtliche Rahmenbedingungen, der lokale Smart-Meter-Ausbau sowie die Verfügbarkeit dynamischer Stromtarife. „Deswegen ist zum Beispiel Deutschland nicht ganz vorne auf unserer Liste, weil die leider mit dem Smart-Meter-Ausbau noch weiter hinten sind“, so Moser.

Die beauftragte Marktstudie identifiziert Spanien, Frankreich oder auch England als attraktive Zielmärkte. Dort will man nun im nächsten Schritt „die Low-hanging fruits ernten“, erklärt Moser im Interview. Eigene Büros im Ausland sind vorerst nicht geplant, das Startup operiert weiterhin vom Grazer Standort aus.

Zwei Säulen im Geschäftsmodell

Hinter energiedigital steht ein eingeschweißtes Gründerteam: Martin Moser und Andreas Zobl arbeiten bereits seit 2005 zusammen, als sie die heutige quadratic GmbH (ursprünglich snowreporter Telekommunikationssysteme GmbH) gründeten. Das anfängliche Kerngeschäft mit Wetterstationen unter anderem auf Skipisten verlagerte sich im Laufe der Jahre zunehmend in den Energiebereich. Aus diesem strategischen Wandel heraus entstand schließlich die Tochtergesellschaft energiedigital.

Energiedigital finanziert sich über zwei Standbeine: Einerseits bietet das Startup eine Software-Lösung für die Verwaltung und Verrechnung von Energiegemeinschaften an. Dabei werden ein bis zwei Cent pro ausgetauschter Kilowattstunde verrechnet. Andererseits optimiert das Unternehmen Stromlasten bei Endkonsument:innen. Über Kooperationen mit Herstellern, etwa von Warmwasser-Boilern, und ein B2C-Abonnement sorgt das Startup laut eigenen Angaben dafür, dass Hardware dann Energie bezieht, wenn der Strom günstig ist.

Mit dem frischen Kapital im Rücken bereitet sich energiedigital bereits auf das nächste Wachstumskapitel vor: Laut Moser soll spätestens in zwei Jahren eine Series-A-Runde folgen.

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