Wien Energie sucht Praktikanten für Innovationsmanagement
Interessiert an der Arbeit bei einem Corporate und gleichzeitig begeistert von Startups und Innovation? Da haben wir etwas für euch. Wien Energie sucht derzeit vier Praktikanten im Bereich Innovationsmanagement.
In Zusammenarbeit mit WhatAVenture begleitet das Unternehmen im Rahmen seiner Innovation-Challenge vier Startup-Teams durch eine Acceleration-Phase. Die Praktikanten sollen diesen Prozess zweieinhalb Monate lang unterstützten.
Dabei fallen folgende To-Dos an:
Mitarbeit bei der Umsetzung eines Innovationsprojektes
Recherchetätigkeiten im Zuge des Innovationsprojektes inkl. Markt- und Umfeldanalysen
Interviews mit potenziellen Kunden und Experten
Vor- und Aufbereitung von Unterlagen und Workshops
Für euch bietet sich vor allem die Möglichkeit, Teil eines Innovationsprozesses von der Idee bis zur Implementierung zu werden und intensives Coaching von erfahrenen Innovations-Experten zu erhalten. Dabei gewinnt ihr gleichzeitig einen Einblick in die Arbeit eines Corporates als auch in unterschiedliche Startup-Methoden. Die Arbeitszeit beträgt etwa 30 Stunden pro Woche und wird mit 944,52 Euro (Vollzeitbasis) vergolten.
Das Idealprofil der zukünftigen Praktikanten sieht übrigens so aus:
Laufendes oder abgeschlossenes Studium im Bereich Wirtschaft, IT oder Technik
Proaktives, eigenständiges und strukturiertes Arbeiten
Unternehmerisches Denken
Sehr gute Kommunikationsfähigkeiten in Wort und Schrift
Sehr gute MS-Office Anwenderkenntnisse
Klingt interessant? Bewerben könnt ihr euch hier. Wir wünschen euch viel Erfolg.
„Wie ein 40er Schleifpapier“: Grazer Startup will herkömmlichen Unterhosen Konkurrenz machen
Das Gründungsteam von AYB bringt Boxershorts aus Tencel-Fasern mit verbesserter Passform auf den Markt. Das gebootstrappte Startup produziert in China und ist laut eigenen Angaben bereits cashflow-positiv.
„Wie ein 40er Schleifpapier“: Grazer Startup will herkömmlichen Unterhosen Konkurrenz machen
Das Gründungsteam von AYB bringt Boxershorts aus Tencel-Fasern mit verbesserter Passform auf den Markt. Das gebootstrappte Startup produziert in China und ist laut eigenen Angaben bereits cashflow-positiv.
„Ausgewaschene Baumwollunterhosen fühlen sich mit der Zeit an wie so ein 40er Schleifpapier“, zumindest, wenn es nach Fabio Steiner, Dominik Jöbstl und Robert Haidl geht. Die drei Grazer wollten sich mit diesem Problem nicht länger abfinden und begannen so an der „perfekten Boxershorts“ zu tüfteln. Daraus geworden ist im November 2025 die AYB Underwear GmbH. AYB steht hier für „About Your Balls“. Seit Mitte Juli 2026 kann man sich vom Website-Claim „kein Zwicken. kein Kratzen.“ nun selbst überzeugen.
Zwei Jahre Materialsuche
Rund zwei Jahre arbeiteten die Gründer mit der Grazer Schneiderin Sarah Kohlendorfer zusammen, testeten laut eigenen Angaben mehr als 30 Stoffe und zwölf Prototypen, ehe die Wahl auf Tencel Modal Micro der oberösterreichischen Lenzing AG fiel.
Auch der Schnitt wurde mehrfach überarbeitet: An der Hüfte, „dort ist der Punkt, wo die Unterhose am meisten spannt“, wie Steiner im Interview erklärt, verzichtet AYB auf eine Naht. Stattdessen verlaufen die Nähte vorne und hinten. Daraus ergeben sich zwei zusätzliche Nähte, dafür aber ohne Druckstellen an der empfindlichsten Zone, wie die Gründer ausführen.
Made in China
Produziert wird in einer Partnerfirma im chinesischen Guangdong. Dort würden laut Steiner „90 Prozent aller Unterhosen der Welt produziert“, die Lieferketten seien entsprechend eingespielt. Eine Produktion in Europa hätte man laut Steiner deutlich teurer kalkulieren müssen: „Wir hätten das Dreifache verlangen müssen.“
Preislich positioniert sich AYB zwischen Billiganbietern und Premiummarken, ein Dreierset kostet 44,90 Euro. Über die genaue Marge wollten die Gründer keine Angaben machen, sie sei aber „für das Textilgeschäft üblich“, erwähnt man im Interview.
Verkaufszahlen übertreffen die eigenen Erwartungen
Mitte Juli 2026 ging AYB mit einer ersten Bestellung von 1.000 3er-Sets in den regulären Verkauf. Ursprünglich hatten die Gründer mit 50 verkauften Sets pro Monat kalkuliert „und jetzt haben wir halt einfach mehr als das Zehnfache verkauft“, sagt Steiner.
Rund 600 Dreiersets wurden bislang abgesetzt, eine zweite Bestellung über 2.000 weitere Sets ist bereits unterwegs. Finanziert wird sie aus dem laufenden Cashflow: „Es läuft aktuell in einem positiven Cashflow, was uns sehr happy stimmt“, bestätigt Steiner gegenüber brutkasten. Auf Investor:innen verzichten die drei laut eigenen Angaben bewusst. Man wolle es soweit wie möglich bootstrappen.
Vom Marketingbüro zum Boxershort-Business
Steiner und Jöbstl betreiben parallel eine eigene Marketingagentur, aus deren Einnahmen unter anderem die GmbH-Gründung über 12.000 Euro von AYB mitfinanziert wurde. Aktuell laufen beide Geschäfte parallel. „Um auch zu schauen, was funktioniert am Ende des Tages einfach besser“, meint Steiner. Bis man sich bei AYB etwas auszahlen könne „dauert sicher noch zwei, drei Jahre“, fügt er hinzu.
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