03.10.2019

Wien Energie richtet sich mit neuer Plattform an die Politik

Mit ihrer neuen "Public Affairs-Plattform" positionen.wienenergie.at will Wien Energie "aktiv zur politischen Entscheidungsfindung beitragen". Im Zentrum stehen dabei Themen rund um Klimawandel, Energiewende und Mobilität.
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Wien Energie
(c) Wien Energie/Christian Houdek

Digitalisierung, Elektromobilität, Klimapolitik, Kreislaufwirtschaft, Photovoltaik und Wärmewende – diese sechs Themen stellt Wien Energie ins Zentrum einer neuen „Public Affairs Plattform“. Mit positionen.wienenergie.at will man großen Veränderungen in der politischen Kommunikation durch die Digitalisierung und insbesondere durch Social Media Rechnung tragen. „Politische Themen werden nicht mehr im Hinterzimmer, sondern in der öffentlichen Arena von Twitter & Co diskutiert – direkt und in Echtzeit“, heißt es dazu in einer Aussendung.

+++ Fokus-Channel: Politik +++

Stellungnahmen und Positionspapiere Richtung Politik und Industrie

Neben Stellungnahmen und Positionspapieren zu den sechs Themenschwerpunkten sollen auf der Plattform Artikel zu aktuellen energiepolitischen Entwicklungen veröffentlicht, politische Veranstaltungen angekündigt und relevante, in Auftrag gegebene Studien publiziert werden.

Zielgruppe sind dabei Entscheidungsträger aus Parlament, Ministerien, Gebietskörperschaften und Verbänden, sowie Vertreter aus Industrie, (Energie-)Wirtschaft, Wissenschaft und dem NGO-Umfeld, heißt es von Wien Energie.

Wien Energie will „aktiv zur politischen Entscheidungsfindung beitragen“

„Wir sehen dies als Chance, offen und transparent Stellung zu beziehen und am politischen Diskurs teilzunehmen“, kommentiert Wien Energie-Kommunikationschefin Astrid Salmhofer. Dabei würden Transparenz, Dialogbereitschaft und Faktenorientierung als Grundprinzipien gelten.

Durch die Plattform nehme man die Verantwortung als Schlüsselunternehmen für die Gestaltung des Energiesystems der Zukunft und für die Bekämpfung des Klimawandels wahr, heißt es weiter. Salmhofer: „Mit unserer Expertise als größter Energieanbieter mit zwei Millionen Kunden wollen wir aktiv zur politischen Entscheidungsfindung beitragen.“

„Make love, not CO2!“ mit Eigenwerbung, aber ohne Vorschläge

In einem der ersten Beiträge plädiert das Unternehmen unter dem Titel „Make love, not CO2!“ etwa klar für den Ausbau der Elektromobilität in Wien. „Es wird keine Energiewende ohne einer parallelen Verkehrswende geben“, wird dort etwa Geschäftsführer Michael Strebl zitiert. Freilich lässt man sich es aber auch nicht nehmen, sehr prominent auf das Angebot des Konzerns aufmerksam zu machen. Konkrete Vorschläge an die Politik fehlen im Beitrag dagegen.

⇒ Zur neuen Plattform

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© refurbed

Der Marktplatz für generalüberholte Produkte refurbed erweitert sein Sortiment um eine neue Sparte: Vor Kurzem startete auf der Plattform die Kategorie für Musikinstrumente mit knapp 1.000 Akustik- und E-Gitarren von Marken wie Fender Japan, Tokai oder Greco.

Damit dehnt das Wiener Unternehmen sein Geschäftsmodell nach Smartphones, Laptops, E-Bikes und Kinder-Equipment auf ein weiteres Produktsegment aus. Nach Angaben des Wiener Scaleups entwickelte sich das Segment bereits in einer Testphase zur am schnellsten wachsenden Kategorie der Firmengeschichte.

Aufbereitung durch Spezialpartner

Die angebotenen Instrumente stammen von spezialisierten Partnerunternehmen, die gebrauchte Gitarren „in der Regel“ von Privatpersonen beziehen, technisch prüfen, reinigen und instand setzen, teilt das Unternehmen per Aussendung mit. Verschleißteile wie Schalter, Buchsen oder Potentiometer würden bei Bedarf ausgetauscht werden und neue Saiten aufgezogen.

Für Käufer:innen gelten dabei wie bei den elektronischen Produkten auch mindestens zwölf Monate Garantie sowie ein 30-tägiges Rückgaberecht. Die durchschnittliche Preisersparnis gegenüber Neuware liegt laut Unternehmen bei 15 Prozent.

„Musikinstrumente sind dafür gebaut, Generationen zu begleiten. Trotzdem landen unzählige hochwertige Instrumente ungenutzt in Kellern oder auf Dachböden“, erklärt Peter Windischhofer, Co-Gründer und CEO von refurbed. Mit dem Einstieg in das neue Segment wolle man zeigen, „dass Refurbishment heute weit mehr leisten kann als bei klassischer Unterhaltungselektronik“.

Jedes Instrument erhält vor dem Verkauf ein professionelles Refurbishment. © refurbed

Schrittweiser Ausbau der Kategorie

In den kommenden Wochen soll das Angebot zunächst um Effektpedale und Verstärker erweitert werden. Im Anschluss ist die Aufnahme von Synthesizern sowie klassischen Instrumenten wie Geigen und Trompeten vorgesehen. Langfristig verfolgt refurbed das Ziel, sämtliche Musikinstrumente und musikbezogene Produkte auf seinem Marktplatz anzubieten.

„Unser Ziel ist es, immer mehr Produktkategorien für die Kreislaufwirtschaft zu erschließen und nachhaltigen Konsum dort möglich zu machen, wo ihn viele bislang noch nicht erwartet hätten“, so Peter Windischhofer zur Sortimentsstrategie von refurbed.

Laut Unternehmensangaben entwickelte sich die neue Kategorie bereits in der Testphase zum bislang erfolgreichsten Launch der Firmengeschichte und wachse aktuell doppelt so schnell wie das restliche Sortiment.

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