04.03.2015

Wien: Beste Lebensqualität und Top 10 Startup-Stadt

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Wien ist nicht nur die Stadt mit der besten Lebensqualität, sondern wurde auch unter die Top 10 der Startup-Städte gewählt.

Eine Studie der Beratungsfirma Mercer kürt Wien erneut zur Stadt mit der höchsten Lebensqualität weltweit. Ausschlaggebend sind mehrere Faktoren: Wohnen, Kultur, Essen und der Bildungsstandard. (Mehr dazu auf DiePresse)

Doch über eine weitere Platzierung konnte sich die Stadt Wien kürzlich freuen: Tech Coctail, eine Online-Plattform für die Startup-Szene, wählte Wien unter die Top Ten jener Städte, in der Unternehmer gerne gründen. Kopenhagen führt die Liste an, San Francisco befindet sich auf Platz zwei. Wien befindet sich auf Platz sechs.

Die Begründung: „In den vergangenen Jahren hat sich in der Stadt eine rege Gründer-Szene entwickelt. Serien-Gründer und Investoren treffen hier aufeinander und Coworking Spaces laden zum miteinander arbeiten ein“. Hervorgehoben wird das Pioneers Festival, das dieses Jahr am 28. und 29. Mai zum wiederholten Mal in der Wiener Hofburg stattfindet.

 

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© Harrison Broadbent

Die Europäische Kommission plant eine Neuauflage ihres Halbleiter-Gesetzes. Laut einem internen Papier, über das die Nachrichtenagentur Reuters berichtet, soll der geplante „Chips Act 2.0“ staatliche Anreize schaffen, damit Regierungen gezielt Halbleiter von europäischen Startups erwerben.

Öffentliche Beschaffung als Hebel

Wie Reuters berichtet, verschiebt die neue Initiative den Fokus von der Angebots- auf die Nachfrageseite. Der vor drei Jahren eingeführte erste Chips Act sollte den weltweiten Marktanteil der EU bis 2030 auf 20 Prozent verdoppeln. Aktuell liegt dieser jedoch bei lediglich rund zehn Prozent. Mit dem neuen Vorhaben will man vor allem die Abhängigkeiten von Produktionen in Amerika sowie Ostasien verringern.

Um das Wachstum anzukurbeln, soll nun die öffentliche Innovationsbeschaffung als strategisches Instrument genutzt werden. Damit will die EU heimische Startups und Scaleups unterstützen. Zudem sind sogenannte „Demand Accelerators“ geplant, die Anbieter und Endnutzer über Abnahmevereinbarungen sowie ein eigenes Nachfrageforum direkt vernetzen.

120 Milliarden Euro Investitionsbedarf

Das Papier beziffert auch das finanzielle Fundament: Das europäische Halbleiter-Ökosystem benötigt bis 2035 rund 120 Milliarden Euro an öffentlichen und privaten Investitionen. EU-Tech-Kommissarin Henna Virkkunen stellt das Paket voraussichtlich am 3. Juni vor.

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