24.11.2020

Wie Pioniere aus Österreich die Klimakrise lösen

Grüne Technologien haben schon lange nichts mehr mit „Idealismus“ und „Weltverbesserung“ zu tun, sondern werden künftig über den wirtschaftlichen Erfolg von Unternehmen entscheiden – angefangen beim Kleinstunternehmen, bis hin zum börsennotierten Konzern. Ein Blick auf den österreichischen Wirtschaftsstandort zeigt, dass sich innovative Startups mit ihren Lösungen für den Weltmarkt in Stellung bringen.
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EcoTech
v.l.n.r. Andreas Tschas (Glacier), Katharina Unger (Livin Farms) und René Schader (ummadum) | (c) Natascha Unkart & Isabelle Köhler/LivinFarms/LinkedIn-Profil-Rene-Schader

Anfang des Jahres sorgte Larry Fink, Vorstandsvorsitzender des weltgrößten Vermögensverwalters Blackrock, mit seinem alljährlichen CEO-Brief an die wichtigsten Konzernchefs der Welt für Aufsehen „Der Klimawandel ist für die langfristigen Aussichten von Unternehmen zu einem entscheidenden Faktor geworden“, formuliert Fink in seinem Schreiben.

Schon im Jahr davor betonte Fink, dass solide Portfoliokonstruktionen künftig das Thema „Nachhaltigkeit“ berücksichtigen müssen – Stichwort Risikomanagement. Demnach würde sich Blackrock künftig aus Investitionen zurückziehen, die mit zu hohen Umweltrisiken verbunden sind. Zudem mahnte Fink in seinem Schreiben, dass er Vorständen und Aufsichtsräten die Zustimmung verweigern wird, wenn ihre Unternehmen beim Thema Nachhaltigkeit keine Fortschritte machen. Kein unerheblicher Aspekt, bedenkt man, dass Blackrock in mehr als 2500 Unternehmen weltweit investiert ist und in vielen Fällen als größter Anteilseigner auftritt. Insgesamt verwaltet Blackrock laut eigenen Angaben ein Vermögen von 7,4 Billionen Dollar.

Im Nachgang seines Schreibens betonte Larry Fink, dass er den Brief nicht als Umweltschützer, sondern als Kapitalist verfasst habe. Das Interessante daran: Blackrock ist kein Umweltschützer, aber Blackrock erkennt die wirtschaftlichen Risiken und zugleich auch die Chancen, die sich durch Investitionen in „grüne Innovationen“ ergeben. Der „Klimawandel“ oder die „Klimakrise“ – die jeweilige Definition ist Teil eines politischen Diskurses – wird mittlerweile von den Big Playern als marktentscheidend erachtet.

Grüne Innovationen

Mit Investitionen in grüne Technologien lässt sich also Geld verdienen. Davon ist auch Andreas Tschas überzeugt, der das Pioneers Festival mitbegründete und als Vorreiter der österreichischen Startup-Szene gilt. Nach einem kurzen Abstecher als Chef der Digitalisierungsagentur gründete Tschas im Herbst dieses Jahres das Impact-Startup Glacier mit Sitz in Wien – genauer gesagt die Glacier Carbon Reduction GmbH. Mit Glacier möchte Tschas Unternehmen bei der CO2-Reduktion unterstützen.

Andreas Tschas | (c) Natascha Unkart & Isabelle Köhler

Konkret soll dies über einen partizipativen Ansatz erfolgen, indem Unternehmen gemeinsam mit ihren Mitarbeitern an Lösungen arbeiten und diese in weiterer Folge auch direkt in der Firma umsetzen – angefangen von der Fahrt in die Arbeit mit dem Rad bis hin zur Photovoltaikanlage am Betriebsgelände. Glacier vermittelt dabei das nötige Know-how, das im Rahmen eines sogenannten „Climate-Impact-Day“ direkt in den Firmen mit Workshops und Onlinekursen an die Mitarbeiter weitergegeben wird. Über ein eigens mit Partnern entwickeltes Dashboard von Glacier sollen Firmen zudem automatisiert sehen können, welche Wirkung die von ihnen umgesetzten Maßnahmen auf ihren CO2-Fußabdruck haben. Zielgruppe von Glacier sind vorwiegend kleine und mittlere Unternehmen, die sich im Gegensatz zu den Big Playern keine eigene Sustainability-Abteilung leisten können – mehr darüber könnt ihr hier lesen.

Klimakrise als neue Herausforderung

Wie wichtig künftig das Know-how in Sachen CO2-Reduktion für Unternehmen sein wird, zeigt sich laut Tschas nicht nur am steigenden Interesse von Aktionären und Shareholdern, sondern auch auf der Ebene der Mitarbeiter: Talente werden sich laut ihm künftig ihre Arbeitgeber danach aussuchen, ob sie sich der Klimaschutz-Thematik auch wirklich annehmen – kein unerheblicher Aspekt, bedenkt man, dass sich im Zuge der Coronakrise der War for Talents in gewissen Branchen noch verschärft hat. Hier bedient sich Tschas einer Analogie und verweist auf die Digitalisierung: Im Zuge der Transformation unseres Wirtschaftssystems müssen laut ihm Unternehmen künftig nicht nur die Herausforderungen der Digitalisierung, sondern auch des Klimaschutzes und der Nachhaltigkeit meistern – vom Kleinstunternehmen bis zum börsennotierten Konzern.

Doch wie soll diese Transformation gelingen? Neben den vielen kleinen Schritten, die laut Tschas von den Mitarbeitern und Endkonsumenten selbst umgesetzt werden können, bedarf es auch der Zuhilfenahme komplexerer Ecotech-Lösungen, die bereits am Markt zur Verfügung stehen. In diesem Zusammenhang verweist er auch auf österreichische Startups, die sich in den vergangenen Jahren im Ecotech-Bereich einen Namen gemacht haben, und sieht für den österreichischen Wirtschaftsstandort eine große Chance.

Ecotech-Nation

Ein Blick auf den österreichischen Ecotech-Standort zeigt, dass sich in den vergangenen Jahren einiges getan hat. Neben Initiativen wie Greenstart, dem Inkubatorprogramm des Klima- und Energiefonds für Startups, oder dem Impact Hub Vienna, der dieses Jahr sein zehnjähriges Jubiläum feierte, haben sich in der Vergangenheit zahlreiche Ecotech-Startups mit Investments und Förderungen im Millionenbereich für die internationale Skalierung ihrer Geschäftsmodelle in Stellung gebracht.

Die ClimateTech Landcaspe von Glacier und dem Green Tech Cluster. | (c) Glacier

Livin Farms

Eines dieser Unternehmen ist das Wiener Startup Livin Farms rund um die österreichische Gründerin Katharina Unger, das Geräte und Verfahren für die Zucht von Proteinen aus Insekten auf den Markt gebracht hat, um globale Alternativen für eine nachhaltige Eiweißversorgung zu bieten. Zur Aufzucht kommen organische Reststoffe wie Altbrot als Futter zum Einsatz. „Insekten bieten die Möglichkeit, auf minimalem Platz einen maximalen Output an Proteinen zu produzieren“, so Unger über den USP der zukunftsträchtigen Proteinquelle Insekt.

Gründerin Katharina Unger | (c) Livin Farms

2,5 Millionen Euro Förderung

Im Sommer dieses Jahres konnte sich Unger gemeinsam mit ihrem Team für das weitere Wachstum eine Förderung in der Höhe von 2,5 Millionen Euro aus dem European Innovation Council (EIC) sichern – der brutkasten berichtete.

Mit den Fördergeldern soll das Züchten von Insekten im industriellen Maßstab ermöglicht werden. Die gewonnenen Proteine sollen laut Unger in erster Linie für die Tierfuttermittelproduktion zum Einsatz kommen – ein Bereich, in dem es in Europa noch großen Aufholbedarf gibt: Derzeit werden in der Europäischen Union laut Unger 74 Prozent der Proteine für Futtermittel aus Drittstaaten importiert. „Die benötigten Proteine können wir in Europa derzeit nicht selbst produzieren. Unsere Anbauflächen für Soja und Co reichen einfach nicht aus, um Nutztiere ausreichend füttern zu können. Alles, was wir importieren müssen, wie beispielsweise Soja aus Südamerika, hat eine extrem schlechte CO2-Bilanz“, so Unger. Neben der Effizienzsteigerung in Sachen Proteingewinnung geht es ihr aber auch um einen pädagogischen Aspekt: Das Startup bietet für Schulen ein eigenes Demonstrationskit namens „Hive Explorer“ an, mit dem Kinder in einem kleinen Miniökosystem ihre eigenen Insekten mit Reststoffen züchten können.

Produktion von Insekten im großen Maßstab | (c) Livin Farms

Derzeit hat das Startup seinen Sitz im 23. Bezirk, wird aber demnächst in den elften Bezirk umziehen, um dort auf 1.300 Quadratmetern die Produktion von Insekten im großen Maßstab voranzutreiben. Neben dem Standort in Wien betreibt Livin Farms ein Büro in Hongkong mit derzeit fünf Personen. Die Verbindung zur Weltmetropole geht auf die Anfänge des Startups zurück, denn ursprünglich gründete Unger das Unternehmen in Hongkong. Dort konnte Livin Farms ein Investment an Land ziehen und nach Abschluss einer erfolgreichen Crowdfundingkampagne mit der Entwicklung eines ersten Prototyps starten.

Zurück ins Gründerland

Der Weg sollte Unger, die als gelernte Industriedesignerin reichlich Auslandserfahrung gesammelt hat, allerdings wieder zurück nach Österreich führen. Der Grund: Österreich hat ihrer Meinung nach für Forschung und Entwicklung – insbesondere in der frühen Gründungsphase – zahlreiche Standortvorteile zu bieten. „In Europa und in Österreich stehen viele öffentliche Fördergelder für R&D zur Verfügung; und zudem ist der Preis für Platz im Gegensatz zu Weltmetropolen wie Hongkong hier noch erschwinglich“, so Unger. Und sie fügt hinzu: „In Asien wäre für uns nur China sinnvoll gewesen – als Markt extrem spannend, für Forschung und Entwicklung aber aufgrund der politischen Situation für uns als junges Startup mit begrenzten Ressourcen am Anfang noch sehr schwierig.“

Katharina Unger im Rahmen eines TED Talks

Europäische Standards

Für ein Ecotech-Startup, das eine globale Skalierungsstrategie verfolgt, hat Europa laut der Gründerin allerdings auch seine Tücken: „Der Markteintritt in Asien geht wesentlich schneller, weil es insbesondere in der Lebensmittelindustrie weniger Standards gibt.“ Dies sollte laut Unger junge Gründer im Ecotech-Bereich jedoch nicht abschrecken: „Wenn man sein Produkt von Anfang an richtig baut und es den europäischen Standards entspricht, dann erfüllt man die besten Voraussetzungen für eine globale Expansion. Insofern ist Europa als Startup-Ökosystem gar nicht mal so schlecht“, sagt sie. Ganz ohne einen Appell an die Politik geht es dann allerdings doch nicht: „Wenn die EU mit Zulassungen schneller wäre, dann würde das auch den grünen Impact von innovativen Unternehmen fördern und ihnen ermöglichen, Weltmarktführer zu werden. Diese Position können uns jetzt die Asiaten wegnehmen – weil sie einfach schneller in den Markt eintreten können als wir.“

VC-Problematik

Neben den regulatorischen Hürden gebe es hierzulande zudem noch das altbekannte Problem der Risikokapitalfinanzierung zu meistern. „In Österreich hat man am Anfang auf jeden Fall einen Startvorteil, da man in der Anfangsphase schneller Dinge erreichen kann; bei Anschlussfinanzierungen sind die Investoren allerdings weniger risikobereit, da sind die Investoren in Asien und Amerika einfach schneller“, sagt Unger. Eine etwaige Lösung sieht die Gründerin in steuerlichen Anreizen für Risikokapitalinvestments, wobei sie auf das Beispiel Großbritannien verweist.

Millioneninvestments für EcoTech

Auch wenn es hierzulande noch Aufholbedarf in Sachen VC-Finanzierung gibt, zeigt ein Blick auf die österreichische Investitionslandschaft, dass Investments in Millionenhöhe für Ecotech-Startups durchaus möglich sind. Erst im Herbst dieses Jahres sorgte das Tiroler Mobility Startup AlphaHapp mit seinem Tochterunternehmen Ummadum mit einem Investment in der Höhe von zwei Millionen Euro für Aufsehen – der brutkasten berichtete. Ummadum ist eine App, die nachhaltige Mobilität belohnt – egal ob mit dem Rad, zu Fuß oder in einer Fahrgemeinschaft. Dabei setzt das Startup rund um die beiden Gründer Rene Schader und Thomas Angerer auf Gamification:

Die AlphaHapp/ummadum-Gründer Rene Schader und Thomas Angerer mit Hund Waka
(c) Andreas Friedle: Die AlphaHapp/ummadum-Gründer Rene Schader und Thomas Angerer mit Hund Waka (laut Unternahmensangaben der eigentliche Chef)

Wer nachhaltig unterwegs ist und somit CO2 einspart, wird pro zurückgelegtem Kilometer mit Punkten belohnt. Jeder Punkt kann bei Partnerbetrieben eingelöst werden. Um den Wandel des Mobilitätsverhaltens zu begünstigen, kooperiert Ummadum mit Gemeinden und Unternehmen, die sich an der Verkehrsreduktion beteiligen wollen. Teilnehmende Unternehmen haben laut Schader den Vorteil, dass sie nicht nur Parkplätze einsparen können, sondern aufgrund einer besseren Erreichbarkeit auch die Attraktivität des Unternehmens für Mitarbeiter steigern – in ländlichen Regionen kein unerheblicher Aspekt. Zudem soll über das gemeinsame Fahren der Teamzusammenhalt erhöht werden.

Ähnlich wie Tschas mit seinem Impact-Startup Glacier sieht auch Schader in den Unternehmen und deren Beziehung zu den Mitarbeitern einen Keyplayer für die CO2-Reduktion. Der Vorteil liegt laut Schader auf der Hand: „Unternehmen haben bereits bestehende Kommunikationskanäle zu ihren Mitarbeitern.

Ecotech Lösungen für den Weltmarkt

Livin Farms und Ummadum sind nur zwei Beispiele von vielen, wie sich österreichische Startups mit skalierbaren Geschäftsmodellen derzeit in Stellung bringen, um am internationalen Markt für Ecotech Lösungen Fuß zu fassen. Trotz des Aufholbedarfs in Sachen Venture Capital zeigt sich hierzulande schon jetzt: Eine neue Generation an Entrepreneuren ist mit dem Anspruch angetreten, Ecotech Lösungen „made in Austria“ global zum Durchbruch zu verhelfen. Die Reduktion auf „Idealismus“ und „Weltverbesserung“ gehört im Wirtschaftszweig Ecotech längst der Vergangenheit an. An deren Stelle sind nun Wirtschaftlichkeit, die Innovationskraft der Gründer und die – teils noch ausbaufähige – „Risikobereitschaft der Investoren getreten. Das Thema Nachhaltigkeit ist wie die Digitalisierung kein einmaliges Trendthema, sondern gekommen, um zu bleiben – eine Herausforderung, die künftig nicht nur börsennotierte Konzerne und Giganten wie Blackrock bewältigen müssen, sondern auch die vielen kleinen und mittleren Unternehmen in diesem Land.


Dieser Beitrag erscheint am 15. November als Cover-Interview in gedruckter Form im brutkasten Magazin #11 „Comeback des Pioniers“ – stay tuned!

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Der Startup-Hub Tabakfabrik in Linz © Tabakfabrik Linz Peter Hofstaetter

Dieser Text ist zuerst im brutkasten-Printmagazin von August 2026 „Aufbrechen“ erschienen. Eine Download-Möglichkeit des gesamten Magazins findet sich am Ende dieses Artikels.


Jung, zufrieden und KI-affin

Ein Blick auf die Ergebnisse des Austrian Startup Monitor 2025 zeigt: Mit seinen 442 Startup-Gründungen seit 2015 liegt Oberösterreich mit 12 Prozent aller Gründungen österreichweit zwar weit hinter dem dominanten Hub Wien (46,5 Prozent), aber nahezu gleichauf mit der zweitplatzierten Steiermark (12,4 Prozent). Während das Bundesland beim Anteil an Scaleups (9,1 Prozent) oder Spinoffs (15,9 Prozent) an sämtlichen Gründungen und noch mehr beim Gründerinnen-Anteil (7,4 Prozent) nicht an die heimischen Spitzenreiter herankommt, stechen drei Statistiken positiv hervor:

  • 37% – Oberösterreich hat laut Austrian Startup Monitor 2025 mit 37 Prozent der Gründer:innen, die bei der erstmaligen Gründung unter 25 Jahre alt waren, eine im Vergleich (Österreich-Schnitt: 25,6 Prozent) sehr junge Founder-Community.
  • 74% – 74 Prozent der oberösterreichischen Startups nennen KI als für sie wichtigste Schlüsseltechnologie — auch das ist ein Spitzenwert innerhalb Österreichs, knapp vor Wien (72,7 Prozent).
  • 7,2 Punkte – Kein anderes Bundesland kommt in der Frage nach dem Standort auf eine so hohe Weiterempfehlungsrate: Auf einer Skala von 0 bis 10 liegt Oberösterreich mit durchschnittlich 7,2 Punkten österreichweit auf Platz eins und deutlich über dem bundesweiten Durchschnitt von 6,2.

Startups und Scaleups: Die Aushängeschilder

Oberösterreich brachte schon eine ganze Reihe großer Startups und Scaleups hervor. Bei manchen liegt der Exit mittlerweile lange zurück, etwa bei Dynatrace oder Runtastic, bei anderen wie Agilox ein paar Jahre, bei Tractive ist er erst kürzlich (in Rekordhöhe) erfolgt. Wieder andere, etwa der von Analysten milliardenbewertete Spezialist für Sicherheitslösungen Loxone oder das Spacetech Peak Technology, sind der Scaleup-Phase bereits entwachsen und haben sich endgültig als große Player am Weltmarkt etabliert. Es gibt aber auch einige aktive „heiße Eisen“ — rechts vier herausragende Beispiele.

Storyblok

Die Storyblok-Founders Alexander Feiglstorfer und Dominik Angerer. © Storyblok

Mit mehreren Mega-Investments, zuletzt einer 80-Millionen-US-Dollar-Runde im Jahr 2024, steht Storyblok aus Linz auf der exklusiven Liste der heimischen „Soonicorns“ und ist damit das Scaleup-Aushängeschild Oberösterreichs. Mit seinem Headless-CMS kann das Scaleup Referenzen wie Netflix, Tesla und Adidas vorweisen.

neoom

Zu den herausstechenden Scaleups Oberösterreichs zählt auch das auf Energielösungen spezialisierte Unternehmen neoom aus Freistadt. Auf sich aufmerksam machte es mit mehreren achtstelligen Investmentrunden, darunter eine 25-Millionen-Euro-Series-B-Runde 2023. Der Außenumsatz ist laut Unternehmensangaben indes neunstellig.

Walter Kreisel ©neoom

hello again

Entstanden im Runtastic-Umfeld ist hello again aus Leonding längst selbst eine Größe. Das Scaleup ist Marktführer im DACH-Raum bei Kundenbindungs-Apps und erreicht über diese mehr als 16 Millionen Endnutzer:innen. Unter den mehr als 1.000 Unternehmenskunden sind etwa Deichmann, Müller und Klipp.

Franz Tretter © hello again

Blockpit

Und noch einmal Linz: Blockpit hat mit seinem Steuer-Tool erfolgreich eine Nische im gigantischen Krypto-Markt besetzt, die vor allem in der EU von Bedeutung ist. Das Linzer Scaleup ist in seinem Bereich Marktführer im DACH-Raum und hat seine Lösung bei Playern wie Bitpanda und Bybit EU integriert.

Florian Wimmer © Blockpit

Vielseitiges Ökosystem

Wer in Oberösterreich ein Startup gründet, kann neben den bundesweiten Angeboten auf eine ganze Reihe von landesspezifischen Unterstützungsmöglichkeiten zurückgreifen.

Viele davon, etwa der Tech-Inkubator tech2b, der Co-Working-Anbieter Tech Harbor, der auch umfassende Werkstattflächen bereitstellt, und der Kreativwirtschafts-Spezialist creative region, haben gemeinsam mit den oberösterreichischen Unis und FHs, der Wirtschaftskammer und weiteren Playern eine zentrale Anlaufstelle geschaffen: hub’ert. Dort können Startups die passende Unterstützung bzw. die passenden Unterstützungen für ihr Business finden.

Oberösterreichische Startups profitieren nicht nur von der Fülle an einzelnen Angeboten, sondern auch von der Vernetzung zwischen diesen. Dabei spielt — wie sollte es anders sein? — auch die Industrie eine entscheidende Rolle, zum Beispiel über Pier4 von tech2b, das Startups mit etablierten Unternehmen vernetzt. Und wer etwa im MedTech-Inkubator von tech2b ist, findet damit bereits Anschluss an den Medizintechnik-Cluster Oberösterreich.

Teil dieses Ökosystems, wenn auch nicht Teil von hub’ert, ist auch die Startrampe der Sparkasse Oberösterreich mit Sitz in der Linzer Tabakfabrik. Sie bietet unter anderem einen Accelerator, Workspace und Beratung bei Businessplänen und Finanzierung.

Finanzierung

Wer in Oberösterreich Kapital für sein Startup braucht, wird sowohl bei öffentlichen als auch privaten Geldgebern fündig. Mit Business Upper Austria hat auch Oberösterreich eine landeseigene Förderstelle; und mit dem OÖ Gründerfonds und dem Landes-VC OÖ HightechFonds zwei weitere Finanzierungsvehikel.

Auf privater Seite sind es vor allem erfolgreiche Gründer:innen, die über ihre Vehikel als Investor:innen agieren. Heraus stechen hier die Runtastic-Gründer mit ihrer gemeinsamen Investmentgesellschaft 8eyes, aber etwa auch Tractive-Gründer Michael Hurnaus, der schon vor seinem Rekord-Exit (siehe Abschnitt zu Exits) als Business Angel agierte. Mit startup300 nahm zudem das bislang wohl ambitionierteste heimische Angel-Netzwerk seinen Ausgang in Linz, zog sich aber bereits vor einigen Jahren schrittweise wieder zurück.

Auch Österreichs nach Assets under Management größter Private-Equity-Investor hat seinen Sitz in Oberösterreich: die Invest AG der Raiffeisenlandesbank Oberösterreich. Sie hat ein breites Portfolio unterschiedlicher Unternehmen, wobei Startup-Finanzierungen in den vergangenen Jahren eine immer größere Rolle spielen.

Der monumentale Knotenpunkt

Was hub’ert auf der organisatorischen Ebene ist, ist die Tabakfabrik Linz auf der physischen: Nicht alle, aber viele Fäden des oberösterreichischen Startup-Ökosystems laufen in der ehemaligen Fabrik zusammen — wo sonst in der Industriestadt? Auf den nicht weniger als 80.000 Quadratmetern Nutzfläche haben nicht nur zahlreiche Ökosystem-Player, sondern auch eine große Zahl an Startups ihren Sitz. Auch das einstmals denkbar ambitionierte Projekt startup300 wählte die Tabakfabrik als Hauptquartier — und betreibt hier heute unter anderem noch den Co-Working-Bereich factory300.

© Tabakfabrik Linz Peter Hofstätter

Spinoff-Schmieden und Österreichs jüngste Uni

Mit der IT:U (Interdisciplinary Transformation University Austria) hat Österreichs jüngste öffentliche Universität ihren Sitz in Linz. Neben einem neuen inhaltlichen Fokus auf digitaler Transformation und neuen Wegen in der Lehre setzt die IT:U von Beginn an auch auf eine Spinoff-Strategie. Dabei kann sie in Oberösterreich durchaus auf ein starkes Ökosystem aufbauen: Sowohl die Johannes Kepler Universität Linz (JKU) als auch die FH Oberösterreich können jeweils eine ganze Reihe erfolgreicher Spin-offs vorweisen. Außerdem setzen beide stark auf die Zusammenarbeit mit Industrie und Wirtschaft. Besonders deutlich wird das im Softwarepark Hagenberg: Dort betreibt die JKU Forschungsinstitute und die FH OÖ ihren IT-Lehr-Standort und den Coworking- und Inkubationsspace Bytewerk. Dabei werden Synergien mit dem außeruniversitären Comet-Zentrum Software Competence Center Hagenberg und mehreren Konzernen und großen Playern am Standort gelebt.

KI-Forschung von Weltrang

Wer die oberösterreichische Universitätslandschaft durch die Innovationsbrille betrachtet, kommt an KI-Koryphäe Sepp Hochreiter nicht vorbei. Der gebürtige Bayer gilt mit seiner Arbeit über Long Short-Term Memory (LSTM) als einer der globalen Wegbereiter der modernen KI. Bereits seit 2006 lehrt er an der JKU und leitet dort das Institut für Machine Learning. Bei der Lehre belässt Hochreiter es aber nicht: Mit dem Spinoff NXAI arbeitet er an der nächsten KI-Grundlage „xLSTM“ (Extended Long Short-Term Memory). Die ist wiederum Basis für spezialisierte KI-Modelle, die die globalen Größen in der jeweiligen Nische übertreffen. Der Schwerpunkt ist dabei — auch hier zeigt sich das oberösterreichische Ökosystem — Industrial AI. In diesem Feld bewegt sich auch das NXAI-Spinout Emmi AI, das mit seinem Exit an den französischen KI-Riesen Mistral dieses Jahr für Aufsehen sorgte.

Doch auch abseits der JKU entstehen in Oberösterreich KI-Startups, etwa das Linzer Unternehmen Straion, das dieses Jahr eine Seed-Finanzierungsrunde im Millionenbereich abschloss. Die Plattform des Startups stellt sicher, dass KI-generierter Code interne Standards, Sicherheitsanforderungen und Architekturvorgaben von Unternehmen einhält und damit „enterprise-ready“ ist.

Katrin Freihofner, Straion

Das Exit-Bundesland

Der oben erwähnte Verkauf von Emmi AI an Mistral um kolportierte mehr als 300 Millionen Euro war spektakulär — ist aber bei Weitem nicht der einzige große oberösterreichische Startup-Exit. Ebenfalls dieses Jahr gelang dem Paschinger Haustier-Tracking-Scaleup Tractive mit dem Verkauf an die italienische Bending Spoons um kolportierte 900 Millionen US-Dollar der vermutlich größte Übernahmedeal der heimischen Startup-Geschichte. Mehr als ein Jahrzehnt zuvor hatte der Exit von Runtastic an Adidas um 220 Millionen Euro maßgeblich zum ersten großen Startup-Hype in Österreich beigetragen. Die vier Runtastic-Gründer — Florian Gschwandtner, René Giretzlehner, Christian Kaar und Alfred Luger — wurden danach nicht nur über ihre Beteiligungsgesellschaft 8eyes selbst zu wichtigen Ökosystem-Playern: Tractive etwa wurde von Gschwandtner mitgegründet; bei Scaleups wie hello again waren die vier Gründer von Beginn an als Investoren an Bord.

  • 300 Mio. € – Verkauf von Emmi AI an Mistral
  • 900 Mio. $ – Verkauf von Tractive an Bending Spoons
  • 220 Mio. € – Exit von Runtastic an Adidas

Alte, neue und große Player

Als Industrie-Bundesland beheimatet Oberösterreich bekanntlich Größen wie voestalpine, Miba, KTM, FACC, Lenzing, Greiner oder Engel — um nur ein paar zu nennen. Einige davon sind längst ins Ausland verkauft, haben aber nach wie vor ihren Sitz in Oberösterreich. Hinzu kommen internationale Riesen wie BMW und Siemens, die im Bundesland konzernweit wichtige Standorte betreiben.

Doch auch Tech-Größen sind in Oberösterreich zu finden. In der Schnittmenge zwischen Industrie- und Tech-Unternehmen befindet sich Keba, das mit seinen Lösungen für industrielle Automatisierung zu den globalen Playern im Feld zählt und dabei massiv auf KI setzt — mehr dazu in der Coverstory mit Keba-CEO Christoph Knogler. So wie Keba stammt ebenfalls aus Linz das international erfolgreichste IT-Unternehmen mit Wurzeln in Österreich: Dynatrace. Seinen formellen Sitz hat der Observability-Weltmarktführer, bei dem Co-Founder Bernd Greifeneder nach wie vor CTO ist, zwar schon lange in den USA; der weltweit größte Standort ist jedoch in der Stahlstadt und wurde erst dieses Jahr mit einem neuen Campus erheblich ausgebaut.

Über Industrie und IT hinaus hat Oberösterreich noch ein drittes Aushängeschild: die Ars Electronica. Was 1979 als Festival an der Schnittstelle von Kunst, Technologie und Gesellschaft begann, ist heute eine vierteilige Institution aus Festival, Prix, dem Museum Ars Electronica Center und dem Futurelab. Letzteres ist für das Innovationsökosystem das relevanteste Element: Das Labor entwickelt gemeinsam mit Unternehmen Prototypen und Zukunftskonzepte und schlägt damit die Brücke zurück zur Industrie. Linz trägt seit 2014 den Unesco-Titel „City of Media Arts“.

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AI Summaries

Wie Pioniere aus Österreich die Klimakrise lösen

  • Anfang des Jahres sorgte Larry Fink, Vorstandsvorsitzender des weltgrößten Vermögensverwalters Blackrock, mit seinem alljährlichen CEO-Brief an die wichtigsten Konzernchefs der Welt für Aufsehen „Der Klimawandel ist für die langfristigen Aussichten von Unternehmen zu einem entscheidenden Faktor geworden“, formuliert Fink in seinem Schreiben.
  • Schon im Jahr davor betonte Fink, dass solide Portfoliokonstruktionen künftig das Thema „Nachhaltigkeit“ berücksichtigen müssen – Stichwort Risikomanagement.
  • Mit Glacier möchte Tschas Unternehmen bei der CO2-Reduktion unterstützen.
  • Eines dieser Unternehmen ist das Wiener Startup Livin Farms rund um die österreichische Gründerin Katharina Unger, das Geräte und Verfahren für die Zucht von Proteinen aus Insekten auf den Markt gebracht hat, um globale Alternativen für eine nachhaltige Eiweißversorgung zu bieten.
  • Im Sommer dieses Jahres konnte sich Unger gemeinsam mit ihrem Team für das weitere Wachstum eine Förderung in der Höhe von 2,5 Millionen Euro aus dem European Innovation Council (EIC) sichern – der brutkasten berichtete.
  • Livin Farms und Ummadum sind nur zwei Beispiele von vielen, wie sich österreichische Startups mit skalierbaren Geschäftsmodellen derzeit in Stellung bringen, um am internationalen Markt für Ecotech Lösungen Fuß zu fassen.

AI Kontextualisierung

Welche gesellschaftspolitischen Auswirkungen hat der Inhalt dieses Artikels?

Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …

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  • Anfang des Jahres sorgte Larry Fink, Vorstandsvorsitzender des weltgrößten Vermögensverwalters Blackrock, mit seinem alljährlichen CEO-Brief an die wichtigsten Konzernchefs der Welt für Aufsehen „Der Klimawandel ist für die langfristigen Aussichten von Unternehmen zu einem entscheidenden Faktor geworden“, formuliert Fink in seinem Schreiben.
  • Schon im Jahr davor betonte Fink, dass solide Portfoliokonstruktionen künftig das Thema „Nachhaltigkeit“ berücksichtigen müssen – Stichwort Risikomanagement.
  • Mit Glacier möchte Tschas Unternehmen bei der CO2-Reduktion unterstützen.
  • Eines dieser Unternehmen ist das Wiener Startup Livin Farms rund um die österreichische Gründerin Katharina Unger, das Geräte und Verfahren für die Zucht von Proteinen aus Insekten auf den Markt gebracht hat, um globale Alternativen für eine nachhaltige Eiweißversorgung zu bieten.
  • Im Sommer dieses Jahres konnte sich Unger gemeinsam mit ihrem Team für das weitere Wachstum eine Förderung in der Höhe von 2,5 Millionen Euro aus dem European Innovation Council (EIC) sichern – der brutkasten berichtete.
  • Livin Farms und Ummadum sind nur zwei Beispiele von vielen, wie sich österreichische Startups mit skalierbaren Geschäftsmodellen derzeit in Stellung bringen, um am internationalen Markt für Ecotech Lösungen Fuß zu fassen.

AI Kontextualisierung

Welche wirtschaftlichen Auswirkungen hat der Inhalt dieses Artikels?

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Wie Pioniere aus Österreich die Klimakrise lösen

  • Anfang des Jahres sorgte Larry Fink, Vorstandsvorsitzender des weltgrößten Vermögensverwalters Blackrock, mit seinem alljährlichen CEO-Brief an die wichtigsten Konzernchefs der Welt für Aufsehen „Der Klimawandel ist für die langfristigen Aussichten von Unternehmen zu einem entscheidenden Faktor geworden“, formuliert Fink in seinem Schreiben.
  • Schon im Jahr davor betonte Fink, dass solide Portfoliokonstruktionen künftig das Thema „Nachhaltigkeit“ berücksichtigen müssen – Stichwort Risikomanagement.
  • Mit Glacier möchte Tschas Unternehmen bei der CO2-Reduktion unterstützen.
  • Eines dieser Unternehmen ist das Wiener Startup Livin Farms rund um die österreichische Gründerin Katharina Unger, das Geräte und Verfahren für die Zucht von Proteinen aus Insekten auf den Markt gebracht hat, um globale Alternativen für eine nachhaltige Eiweißversorgung zu bieten.
  • Im Sommer dieses Jahres konnte sich Unger gemeinsam mit ihrem Team für das weitere Wachstum eine Förderung in der Höhe von 2,5 Millionen Euro aus dem European Innovation Council (EIC) sichern – der brutkasten berichtete.
  • Livin Farms und Ummadum sind nur zwei Beispiele von vielen, wie sich österreichische Startups mit skalierbaren Geschäftsmodellen derzeit in Stellung bringen, um am internationalen Markt für Ecotech Lösungen Fuß zu fassen.

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  • Anfang des Jahres sorgte Larry Fink, Vorstandsvorsitzender des weltgrößten Vermögensverwalters Blackrock, mit seinem alljährlichen CEO-Brief an die wichtigsten Konzernchefs der Welt für Aufsehen „Der Klimawandel ist für die langfristigen Aussichten von Unternehmen zu einem entscheidenden Faktor geworden“, formuliert Fink in seinem Schreiben.
  • Schon im Jahr davor betonte Fink, dass solide Portfoliokonstruktionen künftig das Thema „Nachhaltigkeit“ berücksichtigen müssen – Stichwort Risikomanagement.
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  • Eines dieser Unternehmen ist das Wiener Startup Livin Farms rund um die österreichische Gründerin Katharina Unger, das Geräte und Verfahren für die Zucht von Proteinen aus Insekten auf den Markt gebracht hat, um globale Alternativen für eine nachhaltige Eiweißversorgung zu bieten.
  • Im Sommer dieses Jahres konnte sich Unger gemeinsam mit ihrem Team für das weitere Wachstum eine Förderung in der Höhe von 2,5 Millionen Euro aus dem European Innovation Council (EIC) sichern – der brutkasten berichtete.
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Wie Pioniere aus Österreich die Klimakrise lösen

  • Anfang des Jahres sorgte Larry Fink, Vorstandsvorsitzender des weltgrößten Vermögensverwalters Blackrock, mit seinem alljährlichen CEO-Brief an die wichtigsten Konzernchefs der Welt für Aufsehen „Der Klimawandel ist für die langfristigen Aussichten von Unternehmen zu einem entscheidenden Faktor geworden“, formuliert Fink in seinem Schreiben.
  • Schon im Jahr davor betonte Fink, dass solide Portfoliokonstruktionen künftig das Thema „Nachhaltigkeit“ berücksichtigen müssen – Stichwort Risikomanagement.
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  • Anfang des Jahres sorgte Larry Fink, Vorstandsvorsitzender des weltgrößten Vermögensverwalters Blackrock, mit seinem alljährlichen CEO-Brief an die wichtigsten Konzernchefs der Welt für Aufsehen „Der Klimawandel ist für die langfristigen Aussichten von Unternehmen zu einem entscheidenden Faktor geworden“, formuliert Fink in seinem Schreiben.
  • Schon im Jahr davor betonte Fink, dass solide Portfoliokonstruktionen künftig das Thema „Nachhaltigkeit“ berücksichtigen müssen – Stichwort Risikomanagement.
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  • Livin Farms und Ummadum sind nur zwei Beispiele von vielen, wie sich österreichische Startups mit skalierbaren Geschäftsmodellen derzeit in Stellung bringen, um am internationalen Markt für Ecotech Lösungen Fuß zu fassen.

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Wie Pioniere aus Österreich die Klimakrise lösen

  • Anfang des Jahres sorgte Larry Fink, Vorstandsvorsitzender des weltgrößten Vermögensverwalters Blackrock, mit seinem alljährlichen CEO-Brief an die wichtigsten Konzernchefs der Welt für Aufsehen „Der Klimawandel ist für die langfristigen Aussichten von Unternehmen zu einem entscheidenden Faktor geworden“, formuliert Fink in seinem Schreiben.
  • Schon im Jahr davor betonte Fink, dass solide Portfoliokonstruktionen künftig das Thema „Nachhaltigkeit“ berücksichtigen müssen – Stichwort Risikomanagement.
  • Mit Glacier möchte Tschas Unternehmen bei der CO2-Reduktion unterstützen.
  • Eines dieser Unternehmen ist das Wiener Startup Livin Farms rund um die österreichische Gründerin Katharina Unger, das Geräte und Verfahren für die Zucht von Proteinen aus Insekten auf den Markt gebracht hat, um globale Alternativen für eine nachhaltige Eiweißversorgung zu bieten.
  • Im Sommer dieses Jahres konnte sich Unger gemeinsam mit ihrem Team für das weitere Wachstum eine Förderung in der Höhe von 2,5 Millionen Euro aus dem European Innovation Council (EIC) sichern – der brutkasten berichtete.
  • Livin Farms und Ummadum sind nur zwei Beispiele von vielen, wie sich österreichische Startups mit skalierbaren Geschäftsmodellen derzeit in Stellung bringen, um am internationalen Markt für Ecotech Lösungen Fuß zu fassen.

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  • Schon im Jahr davor betonte Fink, dass solide Portfoliokonstruktionen künftig das Thema „Nachhaltigkeit“ berücksichtigen müssen – Stichwort Risikomanagement.
  • Mit Glacier möchte Tschas Unternehmen bei der CO2-Reduktion unterstützen.
  • Eines dieser Unternehmen ist das Wiener Startup Livin Farms rund um die österreichische Gründerin Katharina Unger, das Geräte und Verfahren für die Zucht von Proteinen aus Insekten auf den Markt gebracht hat, um globale Alternativen für eine nachhaltige Eiweißversorgung zu bieten.
  • Im Sommer dieses Jahres konnte sich Unger gemeinsam mit ihrem Team für das weitere Wachstum eine Förderung in der Höhe von 2,5 Millionen Euro aus dem European Innovation Council (EIC) sichern – der brutkasten berichtete.
  • Livin Farms und Ummadum sind nur zwei Beispiele von vielen, wie sich österreichische Startups mit skalierbaren Geschäftsmodellen derzeit in Stellung bringen, um am internationalen Markt für Ecotech Lösungen Fuß zu fassen.

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  • Anfang des Jahres sorgte Larry Fink, Vorstandsvorsitzender des weltgrößten Vermögensverwalters Blackrock, mit seinem alljährlichen CEO-Brief an die wichtigsten Konzernchefs der Welt für Aufsehen „Der Klimawandel ist für die langfristigen Aussichten von Unternehmen zu einem entscheidenden Faktor geworden“, formuliert Fink in seinem Schreiben.
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