23.06.2022

Wie Nutzer:innen mit der neuen neoom APP Teil der Energiewende werden

Das oberösterreichische Energy-Scaleup neoom wird 2022 die neue neoom APP launchen. Sie ermöglicht künftig die Vernetzung bzw. Steuerung einzelner neoom-Produkte und bietet mit “KLUUB” ein spezielles Feature für Energiegemeinschaften.
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Die Energiewirtschaft erlebt aktuell turbulente Zeiten. Versorgungsunsicherheiten und die hohen Energiepreise zeigen uns einmal mehr auf, dass wir unsere Anstrengungen im Bereich der Energiewende noch stärker forcieren müssen.

Ein Begriff, der dabei immer wieder fällt, ist die Dezentralisierung. Kleinräumig organisierte Energiegemeinschaften, die sich von den globalen Entwicklungen am Energiemarkt abschirmen, können dahingehend Abhilfe schaffen. In Österreich bildet das 2021 verabschiedete Erneuerbaren Ausbau Gesetz (EAG) die rechtliche Grundlage. Einzelpersonen, Kommunen, kleine und mittelständische Unternehmen können sich zusammentun und so gemeinsam zur Dezentralisierung des Stromsystems beitragen.

neoom bietet Lösungen für die Energiewende

Damit die Dezentralisierung und somit die Energiewende möglich wird, bedarf es neben den rechtlichen Rahmenbedingungen auch die entsprechenden technologischen Lösungen. Ein führendes Unternehmen in Österreich, das Energiekonzepte völlig neu denkt und für Endanwender:innen im Bereich der Energiewende ein breites Produktportfolio anbietet, ist neoom aus Freistadt. Zu den Produkten zählen modulare Batteriespeichersysteme, die sich auch für Gewerbe und Industrie eignen. Aber auch Ladestationen für die E-Mobilität hat das Unternehmen im Programm.

neoom APP für die nahtlose Vernetzung & Sicherheit

Zudem bietet neoom auch die entsprechende Software, um die einzelnen Produktkomponenten nahtlos zu steuern und zu vernetzen. 2022 wird das aufstrebende Energy-Scaleup dafür seine neue neoom APP launchen. Sie ermöglicht den Nutzer:innen die einzelnen Komponenten des Energiesystem intelligent zu steuern und zu verstehen. Hinter der Benutzeroberfläche sorgt die Plattform neoom IoE by NTUITY und das Gateway BEAAM, das die einzelnen Energiegeräte miteinander vernetzt, für einen sicheren Betrieb der gesamten Anlage. Selbst bei einem Internetausfall werden die Daten von BEAAM weiterhin erfasst und somit die (Energie)geräte korrekt gesteuert.

Das spezielle Feature KLUUB

Die neue neoom APP ermöglicht aber nicht nur die intuitive und sichere Steuerung der Energiesysteme, sondern bietet mit KLUUB ein ganz spezielles Feature für Energiegemeinschaften. Mit KLUUB können sich Menschen über die neoom APP als regionale Stromproduzent:innen und Stromverbraucherinnen in einer Erneuerbaren-Energie-Gemeinschaft vernetzen und ihren nachhaltig produzierten Strom miteinander teilen. 

neoom CEO & Gründer Walter Kreisel erläutert die Vorteile der neuartigen Funktion: „Mit KLUUB vernetzt man nun zusätzlich alle Stromverbraucher und Stromroduzenten, um das volle Potential von Erneuerbaren-Energie-Gemeinschaften auszuschöpfen.“


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Alle Gewinner beim Edison 2026 | (c) Cityfoto Pelzl-Mairwöger
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Mit dem Edison 2026 wurde gestern ein weiteres Mal der von tech2b organisierte oberösterreichische Gründungs- und Innovationspreis vergeben. Ausschlaggebend für die Vergabe sind laut tech2b Innovationskraft, Umsetzbarkeit und klares Marktpotenzial. „Der Edison ist weit mehr als ein Ideenwettbewerb. Er ist ein Sprungbrett für Gründerinnen und Gründer und ein wichtiger Baustein im oberösterreichischen Innovationsökosystem“, kommentiert tech2b-Geschäftsführer Lukas Keplinger.

Vergeben wurden Preise in den Kategorien HighTech, GreenTech, MedTech und Pionier:innen sowie die zwei Sonderpreise Edison ChangeMaker für fortgeschrittene Startups und Edison Alva für Corporate-Startup-Collaboration-Projekte. Die Preisgelder betrugen insgesamt rund 50.000 Euro.

Das sind die Sieger des Edison 2026

Kategorie Pionier:innen: bloomnow

Bloomnow aus dem Bezirk Urfahr-Umgebung entwickelt eine digitale Plattform für Familien mit neurodivergenten Kindern und deren Umfeld. Die Lösung verbindet wissenschaftlich fundiertes Wissen mit personalisierten Unterstützungsangeboten und passenden Kontakten mit Expertinnen und Experten. Mithilfe eines intelligenten Matching-Ansatzes sollen Eltern, Pädagoginnen und Pädagogen sowie Betreuungspersonen genau jene Informationen, Werkzeuge und Hilfestellungen erhalten, die ihren individuellen Bedürfnissen entsprechen. Damit will bloomnow dazu beitragen, die Lücke zwischen Diagnose, Orientierung und konkreter Unterstützung im Alltag zu schließen. Das Unternehmen erhielt ein Preisgeld von 5.000 Euro, gesponsert von der Sparkasse OÖ. Weitere Sponsoren sind Creative Region Linz und Kunstuniversität Linz.

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Kategorie Greentech: PrintReClaim

PrintReClaim aus dem Bezirk Gmunden entwickelt eine kompakte Recyclinganlage, die Kunststoffabfälle direkt vor Ort zu hochwertigem 3D-Druck-Filament verarbeitet. Die Lösung macht unterschiedliche Kunststoffe wie PET-Flaschen oder Verpackungen für den 3D-Druck wieder nutzbar und soll so einen dezentralen Recyclingkreislauf ermöglichen. Dadurch sollen Materialkosten und CO₂-Emissionen reduziert und Kunststoffabfälle in wertvolle Ressourcen verwandelt werden. Das Startup erhielt ein Preisgeld von 5.000 Euro gesponsert von Siemens OÖ.

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Kategorie Medtech: Wholomics

Wholomics aus dem Bezirk Ried im Innkreis entwickelt einen kosteneffizienten Bluttest zur Früherkennung mehrerer Krebsarten aus einer einzigen Blutprobe – brutkasten berichtete bereits. Mithilfe einer Kombination aus Metabolomik und Künstlicher Intelligenz analysiert die Lösung stoffwechselbedingte Veränderungen im Blut, um frühzeitig Hinweise auf verschiedene Krebsarten zu erkennen. Dadurch sollen gezielte medizinische Folgeuntersuchungen ermöglicht und die Krebsfrüherkennung verbessert werden. Das Startup erhielt ein Preisgeld von 5.000 Euro gesponsert von GE HealthCare.

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Kategorie Hightech: Flatwise

Flatwise aus Linz entwickelt eine KI-gestützte Plattform für die effiziente und transparente Verwaltung von Immobilien (brutkasten berichtete bereits). Die Lösung automatisiert zentrale Prozesse wie Dokumentenmanagement, Fristenkontrolle, Finanzverwaltung und Mieterkommunikation und soll Vermieter:innen so dabei unterstützen, ihre Immobilien eigenständig und kosteneffizient zu verwalten. Damit will Flatwise eine moderne Alternative zu klassischen Hausverwaltungen und herkömmlichen Verwaltungstools bieten. Das Startup bekam ein Preisgeld von 5.000 Euro, gesponsert von KGG UBG und dem OÖ HightechFonds.

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Kategorie ChangeMaker: Diamens

Diamens aus Linz entwickelt einen nichtinvasiven Test zur frühzeitigen Erkennung von Endometriose auf Basis von Menstruationsblut – brutkasten berichtete bereits. Die Lösung soll eine einfache und patientinnenfreundliche Diagnose ermöglichen und damit die oft jahrelange Wartezeit bis zur Erkennung der Erkrankung deutlich verkürzen. Damit will Diamens einen wichtigen Beitrag zur Verbesserung der Frauengesundheit leisten. Das Startup erhielt ein PR-Paket im Wert von etwa 15.000 Euro, gesponsert von der WKOÖ.

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Kategorie Edison Alva: Internorm International GmbH und quomatic.ai GmbH

Der Edison Alva 2026 geht an die Zusammenarbeit von Internorm International GmbH und dem oberösterreichischen KI-Startup Quomatic. Gemeinsam entwickeln die Partner seit mehreren Jahren KI-Lösungen für zentrale Geschäftsprozesse, darunter intelligente Kundenberatung, Vertriebsunterstützung und Prognosemodelle. Eine Bewerbung für den Preis war nicht möglich, die Nominierung erfolgte durch den PIER-4-Leadberaterkreis. Die Gewinner erhielten Medienpräsenz in Form eines PR-Pakets in Höhe von rund 10.000 Euro, gesponsert von PIER 4 mit den weiteren Sponsoren Chefinfo und Die Macher.

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