11.09.2023

Wegen EU-Verordnung: WhatsApp bald mit Telegram, Signal und Co kompatibel

"Ich hab kein WhatsApp" soll schon bald kein Hindernis in der Smartphone-Kommunikation mehr sein - dem Digital Markets Act sei Dank.
/artikel/whatsapp-telegram-signal-kompatibel
Nachrichten Bearbeiten Chatsperre - WhatsApp muss Taliban sperren, scheitert aber an Privacy
(c) Adobe Stock - Aleksei

Es gibt viele Wege zu kommunizieren. Im Alltag entscheiden sich die meisten Menschen aber für einige wenige. Zu den beliebtesten zählt ohne Zweifel die zur Facebook- und Instagram-Mutter Meta gehörende Messaging-App WhatsApp. In Österreich wird sie laut verschiedenen Erhebungen von um die 80 Prozent der Bevölkerung genutzt. Damit ist sie nicht nur klarer Marktführer unter ihresgleichen, sondern einer der Top-Kommunikationskanäle im Land.

Skeptiker:innen setzen häufig auf Telegram und Signal

Doch bekanntlich gibt es auch Skeptiker:innen, die WhatsApp, meist wegen der oben genannten Konzern-Zugehörigkeit, ablehnen. Von den Alternativen – zu den beliebtesten zählen Telegram und Signal – versprechen sich die Nutzer:innen mitunter einen besseren Datenschutz – ein Versprechen, das nicht immer gehalten wird.

Diese unterschiedlichen Präferenzen führen jedenfalls dazu, dass nicht alle, die prinzipiell technisch dafür ausgerüstet und dazu in der Lage wären, WhatsApp auf ihrem Smartphone haben. Nutzer:innen der Meta-App dagegen sehen meist keinen Sinn darin, sich nur für die Kommunikation mit zwei, drei Leuten im Adressbuch eine andere App herunterzuladen.

Digital Markets Act: WhatsApp muss Interoperabilität gewährleisten

Dazu die gute Nachricht des Tages: Entsprechende Überlegungen werden bald für beide Seiten gar nicht mehr notwendig sein – der EU sei Dank. Denn mit dem Digital Markets Act soll sogenannten „Gatekeepern“ wie Meta und etwa auch Amazon, Apple, Google und Microsoft ein Teil ihrer Kontrolle über den Markt entzogen werden. Profitieren sollen davon die kleineren Anbieter. Für WhatsApp bedeutet das: Die Messaging-App muss interoperabel, also kompatibel mit Konkurrenz-Produkten wie Telegram und Signal werden.

Und das dürfte allem Anschein nach schon relativ bald der Fall sein. Wie das auf die Durchleuchtung von Beta-Versionen spezialisierte Portal WA Betainfo beschreibt, ist das Feature in einer neu veröffentlichten WhatsApp-Betaversion bereits rudimentär vorhanden, aber noch nicht funktionstüchtig. Demnach dürfte die Funktion später als eigenes Untermenü nutzbar sein. Laut EU-Verordnung muss dabei auch sichergestellt werden, dass es sich um eine „abhörsichere“ Verbindung handelt, also die End-to-End-Verschlüsselung aufrecht bleibt.

Deine ungelesenen Artikel:
vor 14 Stunden

Techbold bekommt neue CEOs – Izdebski wechselt in Aufsichtsrat

Techbold-Gründer Damian Izdebski gibt nach zehn Jahren die Rolle des CEOs ab.
/artikel/techbold-bekommt-neue-ceos-izdebski-wechselt-in-aufsichtsrat
vor 14 Stunden

Techbold bekommt neue CEOs – Izdebski wechselt in Aufsichtsrat

Techbold-Gründer Damian Izdebski gibt nach zehn Jahren die Rolle des CEOs ab.
/artikel/techbold-bekommt-neue-ceos-izdebski-wechselt-in-aufsichtsrat
Techbold
Damian Izdebski (l) mit Gerald Reitmayr (r). | Foto: Techbold

​Techbold, gegründet von Damian Izdebski, hat sich auf die Bereitstellung sicherer IT-Systeme für mittelständische Unternehmen spezialisiert. Seit seiner Gründung im Jahr 2015 hat Techbold insgesamt 18 IT-Unternehmen übernommen und in die Techbold Secure IT GmbH integriert -brutkasten berichtete. Im Dezember 2024 erfolgte die jüngste Akquisition mit der Übernahme der ComKom EDV Komplettlösungen GmbH, einem IT-Dienstleister mit fast 30 Jahren Erfahrung und Sitz in Wien.

Izdebski übergibt Führung von Techbold

Nun gibt es einen Wechsel an der Spitze des Unternehmens. Izdebski zieht sich aus der operativen Geschäftsführung zurück, meldet der Kurier. Seine Rolle übernehmen mit 1. April Gerald Reitmayr und Matthias Stieber. Beide waren zuvor bereits im Unternehmen tätig – Reitmayr seit 2016 als COO, Stieber seit einem Jahr als CFO.

Der Gründer selbst ist nun Mitglied des Aufsichtsrats. „Ich freue mich darauf, techbold künftig auf strategischer Ebene weiterzuentwickeln und neue Chancen zu erschließen, auch wenn ein Rückzug aus dem operativen Tagesgeschäft für mich als Hands-On-Unternehmer sicherlich nicht einfach sein wird“, wird Izdebski im Kurier zitiert.

vor 14 Stunden

Techbold bekommt neue CEOs – Izdebski wechselt in Aufsichtsrat

Techbold-Gründer Damian Izdebski gibt nach zehn Jahren die Rolle des CEOs ab.
vor 14 Stunden

Techbold bekommt neue CEOs – Izdebski wechselt in Aufsichtsrat

Techbold-Gründer Damian Izdebski gibt nach zehn Jahren die Rolle des CEOs ab.
Techbold
Damian Izdebski (l) mit Gerald Reitmayr (r). | Foto: Techbold

​Techbold, gegründet von Damian Izdebski, hat sich auf die Bereitstellung sicherer IT-Systeme für mittelständische Unternehmen spezialisiert. Seit seiner Gründung im Jahr 2015 hat Techbold insgesamt 18 IT-Unternehmen übernommen und in die Techbold Secure IT GmbH integriert -brutkasten berichtete. Im Dezember 2024 erfolgte die jüngste Akquisition mit der Übernahme der ComKom EDV Komplettlösungen GmbH, einem IT-Dienstleister mit fast 30 Jahren Erfahrung und Sitz in Wien.

Izdebski übergibt Führung von Techbold

Nun gibt es einen Wechsel an der Spitze des Unternehmens. Izdebski zieht sich aus der operativen Geschäftsführung zurück, meldet der Kurier. Seine Rolle übernehmen mit 1. April Gerald Reitmayr und Matthias Stieber. Beide waren zuvor bereits im Unternehmen tätig – Reitmayr seit 2016 als COO, Stieber seit einem Jahr als CFO.

Der Gründer selbst ist nun Mitglied des Aufsichtsrats. „Ich freue mich darauf, techbold künftig auf strategischer Ebene weiterzuentwickeln und neue Chancen zu erschließen, auch wenn ein Rückzug aus dem operativen Tagesgeschäft für mich als Hands-On-Unternehmer sicherlich nicht einfach sein wird“, wird Izdebski im Kurier zitiert.

Toll dass du so interessiert bist!
Hinterlasse uns bitte ein Feedback über den Button am linken Bildschirmrand.
Und klicke hier um die ganze Welt von der brutkasten zu entdecken.

brutkasten Newsletter

Aktuelle Nachrichten zu Startups, den neuesten Innovationen und politischen Entscheidungen zur Digitalisierung direkt in dein Postfach. Wähle aus unserer breiten Palette an Newslettern den passenden für dich.

Montag, Mittwoch und Freitag