22.01.2015

WhatsApp für den Browser: SMSen vom PC

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WhatsApp stellt Web Client vor © WhatsApp

WhatsApp ist eine mobile App mit der man Nachrichten verschicken kann, ohne SMS Gebühren an seinen Netzanbieter zahlen zu müssen. Einziges Erfordernis ist eine Datenverbindung. Genutzt werden kann der Dienst mit allen gängigen Smartphone-Gerätetypen.

Lange wurde darauf gewartet, nun ist es soweit: Der MessengerDienst WhatsApp stellte nun seinen Web-Client vor.

„Unser Web-Client ist einfach eine Erweiterung deines Telefons: der Web-Browser spiegelt Chats und Nachrichten von deinem mobilen Gerät – was bedeutet, dass alle deine Nachrichten weiterhin auf deinem Telefon sind“

Mit Einschränkungen. Google Chrome ist vorerst der einzige Browser mit dem man den Web Client nutzen kann. Wer iOS Nutzer ist, muss überdies gänzlich auf den Web-Client verzichten. (Grund seien Limitierungen seitens Apple). Für Nicht-Smartphone-User ändert sich nichts: Die Nachrichten werden vom Handy aus auf den PC gesendet und das bedeutet, dass man die App auf seinem Mobilgerät installiert haben muss.

Um den Web-Client auszuprobieren, muss man die Website https://web.whatsapp.com in Google Chrome aufrufen. Nach dem Scan eines QR-Codes, kann man loslegen. Übrigens muss man ohne Unterbrechung weiterhin mit dem Internet verbunden sein, um den Web-Client nutzen zu können. Die neuerste WhatsApp Version ist ebenfalls notwendig, um den Dienst zu verwenden.

Über 500 Mio. aktive User verzeichnet WhatsApp nach eigenen Angaben: „Wir sind rasant in Ländern wie Brasilien, Indien, Mexiko und Russland gewachsen und unsere User teilen täglich über 700 Millionen Fotos und über 100 Millionen Videos.“

(© Bildnachweis: WhatsApp)

WhatsApp benutzen über 500.000.000 Menschen weltweit © WhatsApp

 

 

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(v. l. n. r.): Dr. Clemens Brunner (CEO & Co-Founder), Dr. Fabian Knirsch (CEO & Co-Founder), Andreas Steiner (CSO), Philipp Gernerth (CPO)

„Die EU-Anti-Geldwäscheverordnung macht qualifizierte Identitäten zum neuen Maßstab für digitales Onboarding. In der Partnerschaft mit Shufti Pro und Evrotrust verbindet sproof regulatorische Anforderungen mit hoher Nutzerfreundlichkeit“, erklärt Fabian Knirsch, CEO und Mitgründer des Salzburger Signatur-Startups sproof. Gemeinsam mit dem Identitätsprüfer Shufti und dem Vertrauensdienstleister Evrotrust hat das Unternehmen einen End-to-End-Workflow entwickelt, der die Identitätsprüfung (KYC) und die qualifizierte elektronische Signatur (QES) nahtlos in einem Prozess vereinen soll.

Prozess ohne Brüche

Ziel der Partnerschaft ist es, Medienbrüche beim Onboarding zu verhindern, an denen Abschlüsse oft scheitern. Der gesamte Ablauf wird über sproof gesteuert: Erst prüft Shufti die Identität der Unterzeichnenden biometrisch, via NFC oder eID in rund zwölf Sekunden. Anschließend wird ausschließlich ein verschlüsselter digitaler Fingerabdruck des Vorgangs an Evrotrust übermittelt. Das Originaldokument verbleibt bei sproof, wo nach der Zertifikatserstellung durch Evrotrust die finale Signatur in derselben Sitzung erfolgt. Bei Einmalsignaturen wird das Zertifikat danach sofort verworfen.

Datensouveränität im Fokus

Neben der Benutzerfreundlichkeit steht die europäische Datensouveränität im Fokus: sproof betreibt seine Plattform ausschließlich auf europäischer Server-Infrastruktur, wodurch Abhängigkeiten von US-Anbietern sowie Risiken durch Gesetze wie den US Cloud Act entfallen sollen. Die Signaturen sind eIDAS-konform EU-weit rechtsgültig und weisen eine Langzeitvalidierung von bis zu zehn Jahren auf.

„Ohne Konversionsverluste“

Die strategische Relevanz wird von den Partnern unterstrichen. Für Shufti war die Identitätsprüfung laut CEO Shahid Hanif nie das eigentliche Ziel, sondern das Fundament. Hanif betont: „Deshalb haben wir gemeinsam mit Evrotrust einen durchgängigen Prozess von der Identitätsprüfung bis zur qualifizierten elektronischen Signatur aufgebaut. Beides läuft in einer einzigen Onboarding-Strecke zusammen.“ Heinrich Grave, Managing Director DACH bei Evrotrust, sieht darin einen Schritt hin zu einer „regulierten Vertrauensinfrastruktur“, die direkt in die Customer Journey integriert ist. Unternehmen können regulatorische Vorgaben damit erfüllen, „ohne Konversionsverluste durch fragmentierte Prozesse“, so sproof-Gründer Knirsch.

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