11.05.2016

WhatsApp: Jetzt offiziell für den Desktop

WhatsApp hat eine Desktop-Anwendung für Windows und OS X auf den Markt gebracht. Der User braucht aber nach wie vor ein Smartphone, um den Service nutzen zu können.
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WhatsApp gibt es jetzt auch für den Desktop.

WhatsApp am Desktop über den Browser zu verwenden, war Anfang 2015 das erste Mal möglich. Doch nun ist es offiziell. Der zu Facebook gehörende Messenger-Dienst hat eine Desktop-Anwendung für Mac und Windows veröffentlicht. „Ähnliche wie WhatsApp Web, ist auch unsere Desktop-App eine Erweiterung unserer Smartphone-App: Die Anwendung spiegelt die Konversationen, Inhalte und Nachrichten vom Smartphone auf den Desktop“, verkündet WhatsApp im firmeneigenen Blogpost.

Redaktionstipps

QR-Code scannen

(c) WhatsApp
(c) WhatsApp

Beim erstmaligen Öffnen des Desktop-Clients erscheint ein QR-Code, der mit der Smartphone-App gescannt werden muss. Der Inhalt der App wird dann 1:1 auf den Desktop gespiegelt. Um den Messenger am Desktop nutzen zu können, muss WhatsApp am Smartphone aktiv sein. Mittlerweile gibt es Whatsapp-Clients für Android, iOS, Blackberry sowie Windows Phone.

Telefoniefunktionen soll verbessert werden

Seit kurzem kursiert das Gerücht, dass die Telefoniefunktion von Whatsapp verbessert werden soll. Laut Phoneradar.com gibt es Hinweise auf eine Benachrichtigung für entgangene Anrufe mit einer einfach zu erreichenden Rückruftaste. Auch die Möglichkeit, ZIP-Dateien zu verschicken, soll kommen. Auch Voicemail soll kommen. Es ist aber noch unklar, ob in Form eines Anrufbeantworters oder einer Mitschnittfunktion.

Hier gehts zu den Downloads: Windows und OS X

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Innovation Circle
© Technisches Museum Wien/APA-Fotoservice/Heinz Tesarek.

Das Technische Museum Wien (TMW) hat sich seit jeher den Auftrag gegeben, Innovationen zu fördern, sie zu zeigen und technischen Fortschritt in die Gesellschaft zu tragen. Diese Mission steht auch im Mittelpunkt der Arbeit eines neu gegründeten Netzwerks: Am 18. Juni 2026 fand die Auftaktveranstaltung des Innovation Circle im TMW statt.

Innovation Circle

Der Innovation Circle lädt zum Perspektivwechsel ein, um gemeinsam zukunftsweisende Formate zu entwickeln, die insbesondere der Förderung junger Talente aus Wissenschaft und Technik zugutekommen, heißt es per Aussendung: „Die Mitglieder des Innovation Circle verbindet die Leidenschaft für technische Innovation und Forschung“, präzisiert TMW-Generaldirektor und Begründer des Innovation Circle Peter Aufreiter. „Der Gedanke war naheliegend, das Museum nicht nur als Vermittler zwischen Technik und Gesellschaft zu sehen, sondern auch einen direkten, nachhaltigen Austausch von Unternehmen und Forschungseinrichtungen zu etablieren, um so das ganze Potenzial innovativen Denkens in Österreich sichtbar zu machen und zu fördern.“

Für Sabine Herlitschka, Vorstandsvorsitzende Infineon Technologies Austria und Gründungsmitglied des Innovation Circle, entsteht Innovation nicht im Alleingang: „Sie braucht Exzellenz, offene Zugänge und echten Austausch zwischen Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft. Der Innovation Circle im Technischen Museum Wien will genau dafür einen Rahmen schaffen und dazu beitragen, Technik verständlich zu machen, Begeisterung zu wecken und damit Zukunftskompetenz zu stärken.“

Ein entscheidender Faktor dabei ist das gesellschaftliche Standing des Museums. Laut Aufreiter genießt das TMW hohes Vertrauen in der Öffentlichkeit. Diese Verantwortung wolle man nutzen, um „Interessierten die Werkzeuge in die Hand zu geben, innovativ zu denken und zu handeln, mutig zu sein und sich einzubringen.“

Vorteile für Mitglieder

Für Unternehmen, Investor:innen und innovationsgetriebene Privatpersonen soll der Circle zudem nicht nur eine Möglichkeit für CSR (Corporate Social Responsibility) und Nachwuchsförderung sein, sondern auch Vorteile fürs Business und Networking bieten.

Mitglieder erhalten Zugang zu einem exklusiven Kreis an Entscheidungsträger:innen aus Wirtschaft und Forschung. Neben dem ganzjährig freien Eintritt lockt das TMW mit speziellen „Members only“-Events oder kuratierten Blicken hinter die Kulissen der Ausstellungen. Wer Teil des neuen Netzwerks werden will, kann zwischen vier Stufen wählen, die sich in erster Linie durch den Grad der Sichtbarkeit und die inkludierten B2B-Vorteile unterscheiden.

Schnittstelle von Mensch und Maschine

„In Zeiten des Wandels ist die Bereitschaft, immer wieder Neuland zu betreten, unverzichtbar“, sagt Markus Hengstschläger, Vorstand des Instituts für Medizinische Genetik an der Medizinischen Universität Wien und Gründungsmitglied des Innovation Circle. „Die Zukunft wird wesentlich von Innovationen geprägt sein, die an der Schnittstelle von Mensch und Maschine entwickelt werden. Wo könnte man die innovative Wirkung der kooperativen Intelligenz von Mensch und Maschine besser zeigen und diskutieren als in einem technischen Museum.“

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