04.03.2020

WhatsApp führt „am stärksten nachgefragtes Feature“ ein

Es sei das am Stärksten von Nutzern auf der ganzen Welt nachgefragte Feature, heißt es in einem Pressetext von Facebook: Whatsapp hat nun einen Dark Mode.
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Screenshot: Promo-Video zum WhatsApp Dark Mode
Screenshot: Promo-Video zum WhatsApp Dark Mode

Zahlreiche Apps haben ihn schon. Bei Navigations-Apps aktiviert er sich aus Sicherheitsgründen am Abend sogar automatisch – der Dark Mode. Wie Facebook nun in einem Pressetext verkündete, gibt es diesen nun auch für WhatsApp. „Wir freuen uns, WhatsApp mit der von Benutzern auf der ganzen Welt am stärksten nachgefragten Funktion upzudaten“, heißt es dazu in einem Pressetext von Facebook.

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WhatsApp-Dark Mode soll „unangenehme Momente verhindern“

Der Modus biete einen „frischen Blick auf eine vertraute Experience“. Er sei entwickelt worden, um die Belastung der Augen in schwach beleuchteten Umgebungen zu reduzieren. „Und wir hoffen, dass er dazu beiträgt, die unangenehmen Momente zu verhindern, in denen das Smartphone plötzlich den ganzen Raum erhellt“, so der US-Konzern. In einem Promo-Video dazu (siehe unten) zeigt man mehrere dieser „unangenehmen Momente“. Bei Android 10 und iOS 13 kann der WhatsApp-Dark Mode einfach in den System-Einstellungen aktiviert werden. Bei Android 9 oder früher kann der Modus als Theme in den Chat-Einstellungen gewählt werden.

Promo-Video für den neuen Modus:

Fokus auf Lesbarkeit und Informationshierarchie

Man habe sich bei der Entwicklung des Dark Mode auf zwei Bereiche fokussiert, so Facebook weiter. In Sachen Lesbarkeit wollte man bei der Auswahl der Farben die Ermüdung der Augen minimieren und daher Farben verwenden, die näher an den Systemvorgaben auf dem iPhone bzw. Android liegen. Bei Thema Informationshierarchie wollte man es den Benutzern erleichtern, ihre volle Aufmerksamkeit auf den jeweiligen Screen zu richten. „Dies haben wir erreicht, indem wir Farbe und andere Designelemente verwendet haben, um sicherzustellen, dass die wichtigsten Informationen hervorstechen“, so der Social Media-Riese.

So sieht der neue WhatsApp-Dark Mode aus
(c) Facebook: So sieht der neue WhatsApp-Dark Mode aus
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Majourny
© Majourny - Severin Bergsmann und Fabian Pischinger.

Es begann mit einer App, die KI zur automatischen Routenerstellung nutzte. Basierend auf ihren Interessen bekamen Nutzer:innen Empfehlungen für Hotels, Restaurants und Aktivitäten in der ausgewählten Stadt. Die Routen konnten dann in einem Feed geteilt werden, um Vertrauen zu schaffen und die App von rein algorithmischen Planern zu unterscheiden. Das Ziel der beiden Gründer Fabian Pischinger und Severin Bergsmann war es, als B2C-Reiseplaner Endkund:innen zu erreichen. Doch dann sprach man mit den Hotels.

Majourny-Founder: „Haben nicht im Office überlegt“

„Je mehr wir mit Hotels gesprochen haben, desto klarer wurde: Die Gäste sind längst digital, die Betriebe dahinter oft noch nicht. Dort geht jeden Tag enorm viel Zeit für Telefonate, Zettel und Nachfragen verloren“, sagt Pischinger. Also pivotierte man und versteht sich jetzt als B2B-Plattform für Hotels. Das Wissen über die Erwartungen digitaler Gäste nahm das Team mit. „Die Gen Z will ihre Anliegen digital erledigen, zu jeder Uhrzeit. Gleichzeitig hat das Personal schlicht keine Kapazität mehr, alles händisch abzufangen.“

Seit Ende 2025 entsteht die Software direkt im Hotelalltag, gemeinsam mit dem Stift Schlägl und dem Boutiquehotel Königswieserhof im Bezirk Freistadt. Als dritter Pilotbetrieb kamen die ARVE Chalets auf der Turracher Höhe dazu.

„Wir haben nicht im Büro überlegt, was Hotels brauchen könnten. Wir waren im Betrieb und haben gesehen, wo jeden Tag Zeit verloren geht“, ergänzt Pischinger. Unterstützt wird die Entwicklung durch ein FFG-Kleinprojekt, das Projektvolumen beläuft sich auf 150.000 €. Das Ziel des Projektes ist es, Hotels autonomer zu gestalten und Abläufe mittels KI-Agenten zu vereinfachen.

Daten automatisch ins System

Majourny wird an das bestehende Property-Management-System (PMS) des Hotels angebunden. Anreisen, Zimmernummern und Aufenthaltsdaten fließen somit automatisch ins System, eine zusätzliche Insellösung entstehe nicht. Der TeamHub bündelt Aufgaben, Übergaben und Kommunikation zwischen Rezeption, Housekeeping, Haustechnik und Küche. Eine KI-Wissensdatenbank soll auch neuen oder saisonalen Mitarbeiter:innen Antworten zum Haus liefern, und über einen digitalen Concierge erreichen Gäste das Hotel rund um die Uhr.

Zielgruppe sind der Aussendung zufolge Boutiquehotels, inhabergeführte Hotels und Chalets, also Betriebe, in denen wenige Menschen viele Rollen übernehmen und für eine eigene IT-Abteilung kein Platz ist.

Mit Version 1.0 startete im September auch der Vertrieb. Langfristig sollen KI-Agenten einen großen Teil der Back-Office-Arbeit in Hotels selbstständig erledigen. Die Verantwortung bleibe dabei beim Menschen: Entscheidungen über Preise, Kulanz oder Beschwerden treffe weiterhin das Hotel. „Die KI soll niemanden ersetzen“, so die Founder. „Sie soll die Arbeit übernehmen, die keiner gerne macht, damit wieder mehr Zeit für die Gäste bleibt.“

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AI Summaries

WhatsApp führt „am stärksten nachgefragtes Feature“ ein

  • Bei Navigations-Apps gibt es ihn bereits und er aktiviert sich aus Sicherheitsgründen am Abend sogar automatisch – der Dark Mode.
  • Nun wurde er auch für WhatsApp eingeführt.
  • „Wir freuen uns, WhatsApp mit der von Benutzern auf der ganzen Welt am stärksten nachgefragten Funktion upzudaten“, heißt es dazu in einem Pressetext von Facebook.
  • „Und wir hoffen, dass er dazu beiträgt, die unangenehmen Momente zu verhindern, in denen das Smartphone plötzlich den ganzen Raum erhellt“, so der US-Konzern.
  • Bei Android 10 und iOS 13 kann der WhatsApp-Dark Mode einfach in den System-Einstellungen aktiviert werden.

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