WhatsApp führt „am stärksten nachgefragtes Feature“ ein
Es sei das am Stärksten von Nutzern auf der ganzen Welt nachgefragte Feature, heißt es in einem Pressetext von Facebook: Whatsapp hat nun einen Dark Mode.
Zahlreiche Apps haben ihn schon. Bei Navigations-Apps aktiviert er sich aus Sicherheitsgründen am Abend sogar automatisch – der Dark Mode. Wie Facebook nun in einem Pressetext verkündete, gibt es diesen nun auch für WhatsApp. „Wir freuen uns, WhatsApp mit der von Benutzern auf der ganzen Welt am stärksten nachgefragten Funktion upzudaten“, heißt es dazu in einem Pressetext von Facebook.
WhatsApp-Dark Mode soll „unangenehme Momente verhindern“
Der Modus biete einen „frischen Blick auf eine vertraute Experience“. Er sei entwickelt worden, um die Belastung der Augen in schwach beleuchteten Umgebungen zu reduzieren. „Und wir hoffen, dass er dazu beiträgt, die unangenehmen Momente zu verhindern, in denen das Smartphone plötzlich den ganzen Raum erhellt“, so der US-Konzern. In einem Promo-Video dazu (siehe unten) zeigt man mehrere dieser „unangenehmen Momente“. Bei Android 10 und iOS 13 kann der WhatsApp-Dark Mode einfach in den System-Einstellungen aktiviert werden. Bei Android 9 oder früher kann der Modus als Theme in den Chat-Einstellungen gewählt werden.
Promo-Video für den neuen Modus:
Fokus auf Lesbarkeit und Informationshierarchie
Man habe sich bei der Entwicklung des Dark Mode auf zwei Bereiche fokussiert, so Facebook weiter. In Sachen Lesbarkeit wollte man bei der Auswahl der Farben die Ermüdung der Augen minimieren und daher Farben verwenden, die näher an den Systemvorgaben auf dem iPhone bzw. Android liegen. Bei Thema Informationshierarchie wollte man es den Benutzern erleichtern, ihre volle Aufmerksamkeit auf den jeweiligen Screen zu richten. „Dies haben wir erreicht, indem wir Farbe und andere Designelemente verwendet haben, um sicherzustellen, dass die wichtigsten Informationen hervorstechen“, so der Social Media-Riese.
(c) Facebook: So sieht der neue WhatsApp-Dark Mode aus
Grazer Startup versa setzt auf KI-Personas, um Gespräche mit Kunden zu üben
Mit virtuellen Gesprächspartnern will versa klassische Verkaufstrainings für Unternehmen verändern. Erst im Jänner 2026 gegründet, zählt das Unternehmen bereits rund 14 zahlende Kunden und ist nach eigenen Angaben profitabel. Und das ohne externes Investment.
Grazer Startup versa setzt auf KI-Personas, um Gespräche mit Kunden zu üben
Mit virtuellen Gesprächspartnern will versa klassische Verkaufstrainings für Unternehmen verändern. Erst im Jänner 2026 gegründet, zählt das Unternehmen bereits rund 14 zahlende Kunden und ist nach eigenen Angaben profitabel. Und das ohne externes Investment.
Die Gründer von versa: Jakob Logar, Maximilian Brehm und Elija Dentler (v. l.) | (c) webformance.agency
Ein schwieriges Kundengespräch, eine heikle Preisverhandlung oder eine verärgerte Kundin: Solche Situationen gehören in vielen Berufen zum Alltag. Doch wie bereitet man Mitarbeitende darauf vor? Klassische Kommunikationstrainings sind oft zeitaufwendig und bieten nur begrenzte Möglichkeiten, das Gelernte praktisch anzuwenden.
Genau hier setzt das Grazer Startup versa an. Das im Jänner 2026 gegründete Unternehmen hat eine KI-basierte Plattform entwickelt, mit der Mitarbeitende realistische Gesprächssituationen simulieren und anschließend individuelles Feedback erhalten können.
Gegründet wurde das Unternehmen von Jakob Logar, Elija Dentler und Maximilian Brehm. Die Idee entstand aus den beruflichen Erfahrungen der Gründer. Co-CEO Logar war rund 20 Jahre im Vertrieb tätig und absolvierte selbst zahlreiche Kommunikationstrainings. Diese seien zwar hilfreich gewesen, hätten aber meist nur wenig Raum für praktische Übungen geboten. „Da haben wir jetzt einfach gesehen, das was KI da möglich macht, ist eben diesen Flaschenhals der Rollenspiele aufzuheben“, erklärt Logar. Mitarbeitende könnten dadurch unabhängig von Trainer:innen oder Vorgesetzten Gespräche üben.
Von einem Forschungsprojekt zur KI-Plattform
Den Anstoß lieferte ein Forschungsprojekt am Grazer Know-Center. Dort wurde auf Anfrage der Medizinischen Universität Innsbruck untersucht, ob sich Arzt-Patienten-Gespräche mit KI simulieren lassen. Ein erster ChatGPT-Prototyp zeigte Potenzial, aber auch technische Grenzen.
Heute kombiniert versa verschiedene KI-Modelle für die Szenarioerstellung, Sprachinteraktion und Auswertung. Unternehmen können eigene Unterlagen und Kundenprofile einbinden, um möglichst praxisnahe Trainingssituationen zu schaffen.
Doch warum braucht es dafür eine eigene Plattform statt ChatGPT? „Die Magie liegt eigentlich in der KI-Architektur und in der Agent-Orchestrierung“, sagt Logar. Anders als bei der Nutzung eines einzelnen Sprachmodells sollen die KI-Personas konsistent bleiben und die Auswertungen vergleichbar sein.
Eigene KI-Basismodelle entwickelt das Startup nicht. Stattdessen setzt es auf eine flexibel aufgebaute Architektur. „Wir verwenden immer das beste Modell“, so Logar. Neue Technologien könnten dadurch einzelne Komponenten ersetzen, ohne die gesamte Plattform verändern zu müssen.
Eingesetzt wird versa derzeit vor allem beim Onboarding neuer Mitarbeitender. Diese können vom ersten Kundentelefonat bis zur Preisverhandlung unterschiedliche Gesprächssituationen trainieren.
Das KI-Trainingsgespräch selbst erfolgt dann im Look eines Video-Calls. (c) versa Training GmbH
14 zahlende Kunden und bereits profitabel
Nur wenige Monate nach der Gründung zählt versa laut Logar rund 14 zahlende Unternehmenskunden. Darunter befinden sich eine große Bank und einer der größten deutschen Versicherer. Als Zielgruppe sieht versa nicht ausschließlich Großkonzerne. Interessant sei die Plattform grundsätzlich für Unternehmen mit mindestens 20 Mitarbeitenden in kundenorientierten Rollen, etwa im Vertrieb oder Kundenservice.
Der Weg vom ersten Interesse zum Vertragsabschluss sei allerdings nicht immer kurz. Besonders bei größeren Unternehmen würden rechtliche Prüfungen rund um den Einsatz von KI den Verkaufsprozess verlängern.
Finanziert wurde das Startup bislang ausschließlich aus Eigenmitteln. Das Stammkapital von 10.000 Euro brachten die drei Gründer selbst auf. Auf die Frage, wann das Unternehmen profitabel werden wolle, antwortet Logar: „Wir sind schon profitabel.“
Förderabsage als Wendepunkt
Ursprünglich hatte das Gründerteam auf eine aws-Seedförderung gehofft. Nach einem Pitch im Frühjahr 2026 folgte jedoch die Absage. Zu diesem Zeitpunkt hatten die Gründer ihre bisherigen Jobs bereits gekündigt. Trotz des Rückschlags beschlossen sie weiterzumachen. „Wir haben dann aber den Entschluss gefasst, weiterzumachen, weil die Idee so gut ist“, erzählt Logar. Die Absage habe das Team letztlich stärker auf den Markt fokussiert.
Aktuell ist versa in der Science Park Graz Academy und arbeitet im Grazer Unicorn. Zunächst will das Startup aus eigener Kraft weiterwachsen und einen mittleren sechsstelligen Umsatzbetrag erreichen. Für die spätere Skalierung werden Partner gesucht.
Dabei denkt das Team von Beginn an international. „Wir haben ja keine sprachlichen Restriktionen“, erklärt Logar. Erste Kunden aus Deutschland hat versa bereits gewonnen. Langfristig will das Unternehmen vor allem dort wachsen, wo der Bedarf an skalierbaren Kommunikationstrainings besonders groß ist.
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WhatsApp führt „am stärksten nachgefragtes Feature“ ein
Bei Navigations-Apps gibt es ihn bereits und er aktiviert sich aus Sicherheitsgründen am Abend sogar automatisch – der Dark Mode.
Nun wurde er auch für WhatsApp eingeführt.
„Wir freuen uns, WhatsApp mit der von Benutzern auf der ganzen Welt am stärksten nachgefragten Funktion upzudaten“, heißt es dazu in einem Pressetext von Facebook.
„Und wir hoffen, dass er dazu beiträgt, die unangenehmen Momente zu verhindern, in denen das Smartphone plötzlich den ganzen Raum erhellt“, so der US-Konzern.
Bei Android 10 und iOS 13 kann der WhatsApp-Dark Mode einfach in den System-Einstellungen aktiviert werden.
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Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …
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Nun wurde er auch für WhatsApp eingeführt.
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Bei Android 10 und iOS 13 kann der WhatsApp-Dark Mode einfach in den System-Einstellungen aktiviert werden.
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