20.04.2026
UMSATZ

whataventure: Wiener Corporate Venture Builder startet Investment-Calculator

Viele Corporates setzen ambitionierte Umsatzziele, unterschätzen jedoch den dafür nötigen Kapitaleinsatz. Eine neue Methodik von whataventure soll nun zeigen, wie sich notwendige Investments systematisch aus Wachstumszielen ableiten lassen.
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Philippe Thiltges, whataventure
© whataventure - Philippe Thiltges

Gründer:innen haben Ziele. Meistens manifestiert in Umsatzzahlen. Laut dem Corporate Venture Builder whataventure bleibt neben Governance, Teams und Prozessen dieses Thema „erstaunlich unterbelichtet“. Deshalb hat man nun dafür eine Lösung entwickelt.

whataventure und das Budgetproblem

„Angenommen, das Umsatzziel für die nächsten sieben Jahre lautet 50 oder 100 Mio. Euro aus Neugeschäft – wie viel Investment in die Entwicklung eines strategischen Wachstums-Portfolios ist hierfür wirklich sinnvoll? Die ehrliche Antwort: Die meisten Corporates wissen es nicht. Budgets für New Business Building werden in der Regel so bemessen, dass sie niemandem weh tun, nicht so, dass sie die Umsatzambition erreichbar machen“, beschreibt das whataventure-Team die Problematik in diesem Bereich.

Wer zu wenig investiere, drücke die Erfolgswahrscheinlichkeit, die gesetzten Ziele auch tatsächlich zu erreichen, so der Claim. Bisherige Ansätze, Budgets für projektunabhängige Wachstumsinitiativen zu berechnen, bevor es Business Cases der einzelnen Projekte gibt, arbeiten meistens Bottom-up basierend auf Benchmarks einzelner Projekte. Das funktioniere für die frühen Phasen von Projekten, jedoch nicht für die späteren (Wachstums-) Phasen eines New-Business-Projekts, so whataventure weiter. Dort könne etwa ein Projekt mit zehn Millionen Euro Wachstumskapital auskommen, während ein Projekt in der herstellenden Industrie möglicherweise bereits 30 Millionen investiert hat, bevor das Produkt auf den Markt könne.

Neue Methodik

Mit einer neuen Methodik und einem frei zugänglichen New Business Calculator „M&A-Logik“ (inklusive begleitendem Whitepaper), angewendet auf neue Geschäftsfelder, möchte man diese Lücke jetzt schließen. Der Ansatz überträgt konkret die Bewertungslogik aus dem M&A-Bereich auf die Frage der notwendigen Investments, um ein gesetztes Umsatzziel zu erreichen.

Wenn ein Corporate bereit wäre, ein vergleichbares Geschäft am Markt zu kaufen, lasse sich daraus ableiten, welches Investment in den Aufbau gerechtfertigt sei. Im Detail berechnet der Calculator einen EBITDA-basierten Unternehmenswert, berücksichtigt eine Portfolio-Erfolgsquote und diskontiert diesen Wert anschließend mithilfe marktüblicher Verfahren (WACC).

whataventure-Founder: „Klarer Weg, um nicht erfolgreich zu sein“

Anschließend wird anhand eines Best-Practice-Investment-Phasings die Investition über die einzelnen Jahre errechnet. Das Ergebnis sei ein „Justified Investment“, das durch den Wert der Ambition gerechtfertigte Gesamtinvestment.

„Unsere Erfahrung aus der Begleitung von mehr als 100 Corporates bei der Entwicklung von Neugeschäft zeigt: Liegt das tatsächliche Budget unter 50 Prozent des ermittelten ‚Justified Investment‘, sinkt die Wahrscheinlichkeit, das Umsatzziel zu erreichen, signifikant. Ziele von 100 Millionen Euro Neuumsatz in sieben Jahren mit drei Millionen Euro jährlichen Budgets sind keine Seltenheit – aber ein klarer Weg, um nicht erfolgreich zu sein“, sagt Philippe Thiltges, Co-Founder und CEO von whataventure. „Die meisten Corporates setzen ihr New-Business-Budget auf einem Level, das niemanden weh tut, nicht auf einem Level, das die Umsatzambition erreichbar macht. Die neue Methodik macht genau diese Lücke sichtbar und gibt der Diskussion eine belastbare Grundlage.“

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Xund
© Xund - Tamás Petrovics, Co-Founder & CEO von Xund.

Das Wiener Scaleup Xund gewinnt die AOK NordWest als Partner für die digitale Gesundheitsversorgung in Deutschland. Ab sofort integriert die Krankenkasse den Symptom Check der Wiener direkt in ihre hauseigene NAVIDA-App.

Xund in Deutschland

Die digitale Anwendung ermöglicht es nun den rund 2,97 Millionen Versicherten der AOK NordWest, bei gesundheitlichen Beschwerden ortsunabhängig eine medizinisch validierte Ersteinschätzung vorzunehmen. Auf Basis strukturierter Angaben zu den Symptomen analysiert die Wiener Technologie das Profil und liefert Handlungsempfehlungen für die nächsten Schritte. Das als Medizinprodukt zertifizierte Tool von Xund möchte damit die Patientensouveränität stärken und eine digitale Anlaufstelle direkt auf dem Smartphone sein.

Bei unseren nördlichen Nachbarn prägen Fachkräftemangel, lange Wartezeiten und überlastete Notaufnahmen den Versorgungsalltag. Gleichzeitig suchen immer mehr Menschen online nach schnellen Antworten bei Gesundheitsfragen, stoßen dabei jedoch oft auf Fehlinformationen. Der Symptom Check von Xund soll nun genau an dieser Schnittstelle ansetzen: Durch eine validierte, digitale Ersteinschätzung kann das Tool Patientinnen und Patienten gezielt zu der für sie am besten geeigneten Versorgungsebene (z. B. Hausarzt, Apotheke, Telemedizin oder Notaufnahme) führen, so der Claim. Dies könne unnötige Arztbesuche verhindern und wertvolle Ressourcen im System schonen.

„Gesundheitssystem mitgestalten“

Der Symptom Check von Xund basiert konkret auf einer Technologie, die als Medizinprodukt der Klasse IIa nach der strengen EU-Medizinprodukteverordnung (MDR) zertifiziert ist. Die IT-Infrastruktur erfüllt zudem sowohl die internationale Norm ISO 27001 für Informationssicherheit als auch Kriterien des C5-Anforderungskatalogs. Durch die Integration in die NAVIDA-App verarbeitet das Scaleup alle medizinischen Eingaben ausschließlich pseudonymisiert. Das bedeutet, dass Xund keine direkten Rückschlüsse auf die Identität der einzelnen Versicherten ziehen kann, wie es heißt.

„Wir sind stolz darauf, mit einem Innovationsführer wie der AOK NordWest zusammenzuarbeiten und unsere Technologie knapp drei Millionen Versicherten zugänglich zu machen. Für Xund ist diese Partnerschaft ein entscheidender Schritt, um den aktuellen Wandel hin zu einem digital ausgerichteten Gesundheitssystem in Deutschland aktiv mitzugestalten“, erklärt Tamás Petrovics, Co-Founder & CEO von Xund.

Tom Ackermann, Vorstandsvorsitzender der AOK NordWest, ergänzt: „Moderne Krankenversicherung bedeutet für uns, genau dort zu sein, wo unsere Versicherten uns brauchen – und das ist heute immer öfter das Smartphone. Mit dem neuen Symptom Check in unserer NAVIDA-App schaffen wir ein digitales Serviceangebot, das schnelle Unterstützung bei gesundheitlichen Beschwerden liefert.“

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