13.05.2019

weXelerate Batch 5: 18 Corporates suchen nach passenden Startups

Die Bewerbungsphase für weXelerate Batch 5 hat gestartet und läuft bis 1. Juni. Der kommende Durchgang des Multi-Corporate Collaboration-Programms findet von Oktober 2019 bis Jänner 2020 statt.
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Die Bewerbungsphase für weXelerate Batch 5 dauert bis 1. Juni
(c) weXelerate / Philipp Lipiarski: Die Bewerbungsphase für weXelerate Batch 5 dauert bis 1. Juni
kooperation

Batch 4 des Multi-Corporate Collaboration-Programms ist noch in vollem Gange, schon geht die Bewerbungsphase für weXelerate Batch 5 über die Bühne. Gerade etwas mehr als zwei Wochen – bis 1. Juni – haben Startups aus aller Welt nun Zeit, sich für den nächsten Durchgang von Oktober bis Jänner zu bewerben. Zu holen gibt es dabei einiges. 18 Corporates aus unterschiedlichen Branchen sind auf der Suche nach passenden Startups und Scaleups für langfristige Kooperationen und damit potenzielle Kundenbeziehungen. Eine ganze Reihe weiterer Partner (z.B. IBM, Oracle, BearingPoint) stehen für gemeinsame Projekte bereit – insgesamt kommt auf 30 Partnerunternehmen.

+++ weXelerate: Zweiter Standort in Dornbirn, Lifshitz neuer Co-Geschäftsführer +++

Lifshitz: „Im Idealfall dauerhafte Geschäftsbeziehungen“

Vom ursprünglichen Ansatz, einzelne Corporate-Startup-Matches zu suchen, ist man dabei seitens weXelerate inzwischen abgegangen. Man sucht nach reiferen Startups bzw. Scaleups, die jeweils gleich mit mehreren Großunternehmen zusammengebracht werden können. „Startups und Scaleups werden immer wertvollere Innovationspartner für Großunternehmen. Die ausgewählten Jungunternehmen können sich im Zuge des viermonatigen Programms den Innovationsmanagern und Entscheidungsträgern unserer 30 Partnerfirmen präsentieren und an gemeinsamen Pilotprojekten und technologischen Entwicklungsfeldern arbeiten, die im Idealfall zu dauerhaften Geschäftsbeziehungen bis hin zu tiefgreifenden Kooperationen führen“, erklärt der neue Co-Geschäftsführer Awi Lifshitz.

6 Branchen im Fokus bei weXelerate Batch 5

Der Branchenfokus im weXelerate Batch 5 liegt auf den Bereichen Banking/FinTech, Insurance/InsurTech, Engineering & Manufacturing, Energy & Infrastructure, Media sowie Retail. Neben der Zusammenarbeit mit den Partner-Unternehmen, können sich Teilnehmer mit über 80 Mentoren beraten, Zugang zu 50 Investoren finden und sich mit Medienpartnern und Mietern aus dem weXelerate Ecosystem direkt im Hub in Wien austauschen bzw. mit der österreichischen Innovationsszene vernetzen. Der ganze Prozess wird vom zwanzigköpfigen Team von weXelerate begleitet. Bisher haben knapp 150 Startups aus allen Teilen der Welt am Programm teilgenommen. Es ist mit keinen Teilnahmekosten oder der Abgabe von Gesellschaftsanteilen verbunden.

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Letzte Hardware-Dokumentation der integrierten Ausbringungseinheit im Reinraumlabor © Exolaunch

Wer im Orbit forschen oder produzieren will, sieht sich meist mit langwierigen Freigabeprozessen und Branchenbürokratie konfrontiert, heißt es in einer Aussendung des Wiener Space-Tech Startups. Tumbleweed will diese Prozesse nun beschleunigen und hat in unter neun Monaten die Hardware für die erste kommerzielle Mission „Oasis Alpha“ fertiggestellt. Die Übergabe an den Startdienstleister Exolaunch, der bereits über 790 Satelliten-Transporte abgewickelt hat, ist erfolgt.


Visualisierung von Oasis Alpha im Orbit © Tumbleweed

Standardisierte Transportboxen für Experimente

Tumbleweed nutzt für seine Missionen sogenannte „Pods“. Dabei handelt es sich um standardisierte Behälter, die wie Frachtcontainer für den Weltraum funktionieren. Kunden können ihre Experimente direkt in diese Boxen einsetzen, ohne tiefgehendes raumfahrttechnisches Fachwissen besitzen zu müssen. Die gesamte technische Integration sowie die behördlichen Zulassungsverfahren werden von Tumbleweed übernommen, wie es von Unternehmensseite heißt.


Detailansicht von Oasis Alpha auf dem Integrations-Führungsschienensystem vor
dem Einsetzen © Exolaunch

Laut dem Startup reduziert sich der Gesamtaufwand für Kunden dadurch um das Siebenfache im Vergleich zu einer selbst organisierten Weltraummission. Guillaume Brault, CTO des Startups, erklärt den strategischen Ansatz dahinter: „Unser Ziel ist es, den Weg in die Schwerelosigkeit so einfach zu machen wie den Paketversand auf der Erde“. Die Kundenpreise für den kleinsten „Pod Nano“ Behälter mit den Maßen 10 x 10 x 2.5 cm beginnen auf der Website des Unternehmens bei 15.000 Euro.

Unterschiedliche Anwendungsfälle

Die Anwendungsfälle für die Forschung in der Mikrogravitation sind vielfältig, da physikalische, biologische und chemische Prozesse dort ohne schwerkraftbedingte Einflüsse wie Auftrieb oder Sedimentation ablaufen. Unternehmen nutzen diese Bedingungen gezielt, um beispielsweise neue Medikamente zu entwickeln, hochwertigere Proteinkristalle zu züchten oder neuartige Materialien wie ultradünne ZBLAN-Glasfaserkabel und künstliche Netzhäute herzustellen.

Die erste Satellitenmission ist bereits komplett ausgebucht. Zu den vier internationalen Kunden aus der Pharma-, Biotech- und Materialforschung zählen die Technische Universität Delft (TU Delft), das European Space Resources Innovation Centre (ESRIC), das Spring Institute for Forests on the Moon sowie das Unternehmen MassBalance.

Von der Mars-Forschung zum Erdorbit

Das Unternehmen wurde im November 2024 gegründet und beschäftigt derzeit ein 15-köpfiges Expertenteam an den Standorten Wien und Delft in den Niederlanden. Bevor sich das Startup auf die kommerzielle Mikrogravitationsforschung im Erdorbit konzentrierte, wurde zum Beispiel an windbetriebenen Mars-Robotern im Rahmen des Projekts „Tumbleweed Mars“ gearbeitet.

Während Oasis Alpha für den Start vorbereitet wird, nimmt Tumbleweed bereits Buchungen für die Folgemission „Oasis Beta“ entgegen. Julian Rothenbuchner, CEO von Tumbleweed, betont die Notwendigkeit schnellerer Prozesse: „Wenn das Weltall eine Plattform für die Produktion werden soll, muss es sich auch im Tempo der Industrie bewegen“.


Mitglieder des Tumbleweed-Teams © Tumbleweed
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