13.07.2017

Gewinnspiel: Mit Spitzensportlern beim Wandern Erfolg erlernen

Was tun, wenn einem die Motivation fehlt? Beim Wandertag der Verlagsgruppe News geben Spitzensportler Tipps, wie man Herausforderungen erfolgreich bewältigt.
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©ORF, Ramstorfer
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Mit voller Kraft, Energie und Elan in den Arbeitstag starten, mit Optimismus, bester Laune und Motivation – manchmal geht das einfach nicht. Dabei sollte man doch ausgerechnet im Startup-Business jederzeit bestens gelaunt und bereit sein, schnell mal das Produkt zu pitchen.

Das Geheimnis hinter dem Erfolg

Was aber tun, wenn die Motivation einmal mehr auf sich warten lässt und Herausforderungen schier unbewältigbar erscheinen? Ex-Ski-Star Alexandra Meissnitzer hat ihre Antwort schon gefunden: „Die Erlebnisse und Erfahrungen durch den täglichen Umgang mit Menschen, Medien und Sponsoren sind mein Zugang, Herausforderungen erfolgreich zu bewältigen“, sagt sie. Sportler-Kollege und mehrfacher Olympiasieger der Nordischen Kombination, Mario Stecher findet: „Das Geheimnis des ausdauernden Erfolges ist in den meisten Fällen nichts als Konsequenz.“

Wandern mit Sportstars

In Anlehnung an „Walek wandert“ wird es nun für 20 neue Abonnenten der Magazine trend., Profil, News, WOMAN und Autorevue möglich, mit Mario Stecher und Alexandra Meissnitzer wandern zu gehen. Dabei sollen die Themen wie Motivation, Erfolg, Zielerreichung und die Überwindung von Krisen besprochen werden.

Redaktionstipps

Der Tagesplan

Freitag, 8. September: individuelle Anreise, Übernachtung im Hotel

Samstag, 9. September:

09:00 Uhr: Begrüßung, Vorstellungsrunde, Headset-Ausstattung, Tagesüberblick, Routenbesprechung, Ausgabe Verpflegung

09:30 Uhr: 1. Abschnitt der geführten Wanderung inkl. ca. 30 min. Interview-Gespräch mit Mario Stecher & Alexandra Meissnitzer – moderiert von Alexandra Meissnitzer

10:30 Uhr: Pause | Networking

11:00 Uhr: 2. Abschnitt der geführten Wanderung inkl. ca. 35 Min. Interview-Gespräch gemäß mit Mario Stecher & Alexandra Meissnitzer

12:30 Uhr: Eintreffen auf der „Hütte“ bzw. Gasthof; Mittagessen.

13:30 Uhr: Impulsvortrag von Mario Stecher inkl. Q&A – anschließend Pause | Networking

15:00 Uhr: „moderiertes Kamingespräch“ mit Alexandra und Mario, anschließend Q&A

16:00 Uhr: Verabschiedung auf der Hütte/Gasthof, Shuttle zu den Autos bzw. „Abstieg“ per Gondel oder zu Fuß

Mitmachen

Wer am Wandertag teilnehmen und mehr über die Verbindung zwischen Spitzensport und Wirtschaft erfahren möchte, der kann bis zum 31.7.17 eines der folgenden Jahresabos zum Sonderpreis bestellen und automatisch am Gewinnspiel teilnehmen.

News: 1 Jahr um € 94,90, Ersparnis gegenüber Einzelheftkauf: € 83,60, Bestellung unter: www.news.at/motivation
Autorevue: 1 Jahr um € 38, Ersparnis gegenüber Einzelheftkauf: € 18,40, Bestellung unter: www.autorevue.at/motivation
WOMAN: 1 Jahr um € 55,90, Ersparnis gegenüber Einzelheftkauf: € 35,10, Bestellung unter: www.woman.at/motivation
Trend: 1 Jahr um € 99, Ersparnis gegenüber Einzelheftkauf: € 85, Bestellung unter: www.trend.at/motivation
Profil: 1 Jahr um € 129,90, Ersparnis gegenüber Einzelheftkauf: € 71,55, Bestellung unter: www.profil.at/motivation

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(c) Michael Meier - Maximilian Kindler, Gründer von incaseof.law.

Rund 600 Rauchfangkehrerbetriebe gibt es in Österreich, rund 350 davon arbeiten mit der Grazer Branchensoftware WinChim. Sie können überfällige Rechnungen nun direkt aus dem Verrechnungsmodul an das Wiener LegalTech incaseof.law übergeben. Die Plattform übernimmt den weiteren Prozess, vom außergerichtlichen Mahnverfahren bis zur gerichtlichen Durchsetzung.

Die beiden Unternehmen haben die Kooperation Anfang Oktober bekannt gegeben. Für das Startup von Gründer und CEO Maximilian Kindler ist WinChim nach eigenen Angaben die erste Branchensoftware, über die es eine ganze Branche erreicht.

Viele kleine Rechnungen, wenig Zeit

Die Leistungen der Rauchfangkehrer sind gesetzlich vorgeschrieben, die Tarife reguliert. Daraus ergibt sich ein eigenes Forderungsbild: sehr viele kleine, wiederkehrende Rechnungen an Privathaushalte und Hausverwaltungen. Die Betriebe zählen im Schnitt sechs Beschäftigte, offene Rechnungen verfolgt meist der Inhaber selbst. Eine klassische Inkassobeauftragung zahle sich bei Kleinbeträgen oft nicht aus, heißt es weiter.

„Unsere Anwender wollen kehren, messen und beraten, nicht Zahlungserinnerungen schreiben. Mit incaseof.law ist der offene Posten in unserer Buchhaltungssoftware mit einem Klick erledigt, der Rest passiert im Hintergrund“, sagt Martin Haidenthaler, Gründer von WinChim. Das Unternehmen wurde 1999 in Graz gegründet und ist nach eigenen Angaben Marktführer unter den Rauchfangkehrerbetrieben in sieben Bundesländern.

„Rauchfangkehrer sind das Paradebeispiel für eine Branche, in der Forderungsmanagement bisher schlicht nicht stattfindet, weil es sich nicht auszahlt. Über WinChim erreichen wir die Betriebe dort, wo ihre Rechnungen entstehen. Ab jetzt kommt das Geld dorthin, wo es hingehört: auf das Konto des Betriebs.“

Die Inkassokosten trägt der säumige Schuldner

Laut Aussendung zahlt die Plattform eingehende Beträge ohne Abzüge an den Betrieb aus. Woran incaseof.law dann verdient, erklärt Kindler auf brutkasten-Anfrage: „Der Rauchfangkehrer zahlt uns nichts, weder Provision noch Gebühr. Unser Umsatz kommt ausschließlich vom säumigen Schuldner, und zwar aus den Inkassokosten und den Verzugszinsen.“

Diese Kosten sind laut Kindler durch die Verordnung über die Höchstsätze der Inkassoinstituten gebührenden Vergütungen gedeckelt. Zudem müssen sie nach dem Allgemeinen bürgerlichen Gesetzbuch (ABGB) in einem angemessenen Verhältnis zur Forderung stehen. Die Verordnung würde es ihm zufolge auch erlauben, dem Auftraggeber eine Gebühr zu verrechnen. Darauf verzichte man ausnahmslos.

Was das für Schuldner:innen bedeutet, zeigt ein Rechenbeispiel des Gründers. Bei einer offenen Rechnung über 80 Euro fallen mit der ersten Zahlungsaufforderung rund 25 Euro inklusive Umsatzsteuer an, dazu Verzugszinsen von wenigen Cent. Das entspricht einem Aufschlag von rund 31 Prozent. Wer nach der ersten Aufforderung zahlt, bleibt laut Kindler bei diesem Betrag. Bezahlt werden kann über ein Online-Portal, auf Wunsch in Raten über bis zu zwölf Monate. Zu den Kosten bei weiteren Mahnschritten oder im gerichtlichen Verfahren machte Kindler keine Angaben.

Noch keine Zahlen für die Branche

Zahlen für die Rauchfangkehrerbranche gibt es noch nicht, die Anbindung ist erst seit Anfang Oktober aktiv. Kindler erwartet aber eine sehr hohe Quote, weil die Leistung gesetzlich vorgeschrieben, dokumentiert und zu regulierten Tarifen verrechnet sei: „Echten Streit über die Forderung gibt es da kaum. Meistens ist die Rechnung schlicht liegen geblieben.“

Zahlt ein Schuldner trotz mehrerer Mahnschritte nicht, geht der Fall laut Kindler auf derselben Plattform ins gerichtliche Forderungsmanagement über, mit Anbindung an den Elektronischen Rechtsverkehr in Österreich und Deutschland.

Weitere Branchen im Blick

Seit Mai können Kund:innen der Finanzautomatisierungsplattform ibana das Inkasso direkt aus deren Plattform beauftragen (brutkasten berichtete).

Als weitere Branchen sieht sich das Startup laut Kindler Hausverwaltungen, das Gesundheits- und Pflegeumfeld und das Handwerk an und entwickelt dafür eigene Produktlinien. „Die Logik ist überall gleich: viele kleine Rechnungen, kleine Betriebe, kaum Zeit für das Mahnwesen“, so Kindler. Weitere Anbieter will incaseof.law nennen, sobald die Verträge stehen.

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