16.02.2026
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Wenn gute Energie-Ideen Starthilfe brauchen: Der LIMES Zukunftspreis 2026

Für den LIMES Zukunftspreis werden Forschende, Studierende, Early-Stage-Startups und kleine Teams gesucht, die an einer innovativen Energielösung arbeiten. Bewerbungen sind noch bis zum 1. Juni 2026 möglich. Der Hauptpreis ist mit 25.000 Euro dotiert.
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Bei der Preisverleihung vom LIMES Zukunftspreis 2025. | © Energiepark

Der Auswahlprozess ist mehrstufig angelegt:

  • Einreichschluss: 1. Juni 2026, 12:00 Uhr (Online-Formular)
  • Vorauswahl: Bis 1. Juli 2026 nominiert die Jury fünf Finalprojekte
  • Pitch-Event: 2. September 2026, live im Energiepark Bruck/Leitha
  • Preisverleihung: 30. September 2026, 18:00 Uhr im Lighthouse10 (Haus des Meeres), Wien
  • Hauptgewinn: 25.000 Euro und einjähriges Mentoring-Paket

Interessierte Innovator:innen können ihre Projekte ab sofort online einreichen und damit den nächsten Schritt von der Idee zur Umsetzung gehen.


Der Sprung von der vielversprechenden Idee zur marktfähigen Lösung ist im Energiesektor oft besonders hoch. Nicht, weil es an Innovationskraft fehlt, sondern weil frühe Konzepte selten die nötige Unterstützung erhalten, um sich unter realen Bedingungen zu beweisen. Genau an dieser Stelle setzt der LIMES Zukunftspreis für Erneuerbare Energie an, den die Energiepark Forschungsstiftung 2026 zum zweiten Mal ausschreibt.

Der Preis richtet sich gezielt an Projekte in einer Phase, in der Förderungen oft noch schwer zugänglich sind, der Bedarf an Feedback, Sichtbarkeit und Anschubfinanzierung aber besonders hoch ist.

Von der Nische zur Bühne

Dass Innovation oft auch im intelligenten Weiterdenken bestehender Strukturen liegen kann, zeigte der Hauptpreisträger des Jahres 2025. Das niederösterreichische Startup Silosophie überzeugte mit „SiloToHeat“ – einem Konzept, das leerstehende Getreidesilos zu Hochtemperatur-Wärmespeichern umfunktioniert und damit vorhandene Infrastruktur für die Wärmewende nutzbar macht. „Durch das Preisgeld konnten wir dem Projekt einen ordentlichen Schub in Richtung Umsetzung verleihen“, sagt das Unternehmen rückblickend zum Gewinn des LIMES-Preises.

„Innovationen brauchen nicht nur Forschung – sie brauchen Schub. Genau dafür haben wir den LIMES Zukunftspreis geschaffen: um mutigen Ideen Starthilfe zu geben und ihnen den Weg in die Praxis zu ebnen“, erklärt Michael Harasek vom wissenschaftlichen Beirat. Das Projekt steht exemplarisch für den Anspruch des Preises: Nicht perfekte Marktreife ist entscheidend, sondern ein belastbarer Ansatz mit klarem Anwendungspotenzial.

Fokus auf Early Stage

LIMES steht für „Limitlos Innovativ: Mission Energiezukunft mit Schubkraft“. Gesucht werden Lösungen entlang der gesamten energiewirtschaftlichen Wertschöpfung – von Erzeugung über Übertragung bis hin zur Speicherung Erneuerbarer Energie.

Die Ausschreibung richtet sich an:

  • Einzelpersonen wie Forschende oder Ingenieur:innen
  • Kleine, interdisziplinäre Teams mit bis zu fünf Personen
  • Early-Stage-Startups und Gründer:innen in der Frühphase
  • Studierende mit disruptiven Ideen
  • Innovator:innen mit Prototypen oder Pilotprojekten in früher Entwicklungsphase

Gefördert werden neuartige Projekte zwischen erster Konzeptionsphase und Prototyp bzw. Pilotanlage. Für Ralf Roggenbauer, Leitung Energiedienstleistungen und Zukunftsthemen, ist genau dieser Fokus entscheidend: „Gerade in der Energiebranche stoßen gute Ideen oft auf Gegenwind. Der LIMES Zukunftspreis macht daraus Aufwind für die Umsetzung“.

Preisgeld und Starterpaket

Der Hauptpreis ist mit 25.000 Euro dotiert. Darüber hinaus erhalten die Gewinner:innen ein einjähriges Mentoring-Starterpaket mit Branchenexpert:innen sowie Zugang zum Netzwerk der Energiepark Forschungsstiftung. Der zweite und dritte Platz werden mit jeweils 5.000 Euro als Anerkennungspreis ausgezeichnet.

„Manchmal reicht eine Idee – wenn jemand den Mut hat, sie zu verfolgen. Mit dem LIMES Zukunftspreis geben wir genau diesem Mut die Bühne“, betont Hannes Schaffer, Stiftungsvorstand. Auch unkonventionelle Ansätze sind ausdrücklich willkommen: „Zu verrückte Ideen? Gibt es in der Innovation nicht. Mit dem LIMES Zukunftspreis feiern wir genau diesen Mut – und geben wilden Ideen die Chance, Realität zu werden“, sagt Lisa Gärtner vom Stiftungsmanagement. 

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TikTok
Mit „Sell Across Europe" sollen heimische KMU künftig EU-weit verkaufen können | (c) AdobeStock

Nach Deutschland, Frankreich, Italien, Spanien, Irland und Großbritannien folgt die nächste Ausbaustufe: Am 15. Juni geht TikTok Shop in Österreich, Belgien, den Niederlanden und Polen live. Bemerkenswert: In den Vorab-Berichten internationaler E-Commerce-Medien tauchte Österreich bislang gar nicht auf – die Branche hatte primär Polen, Benelux und Skandinavien als nächste Märkte erwartet.

Laut TikTok nutzen über 2,7 Millionen Menschen in Österreich die Plattform monatlich. Sie sollen künftig direkt in der App über Shoppable Videos, Live-Shopping-Formate und einen eigenen Shop-Tab einkaufen können, ohne TikTok zu verlassen. Für österreichische Unternehmen öffnet sich die Registrierung bereits zwei Wochen früher, am 1. Juni.

Was den österreichischen Markt aus TikTok-Sicht auszeichne?

„Wir expandieren schrittweise. Dieses Jahr ist der richtige Zeitpunkt für Österreich“, erklärt Ningxin Wu, die TikTok Shop in Österreich, den Niederlanden, Belgien und Polen verantwortet. Man wolle „Learnings aus Deutschland, Italien und anderen Märkten direkt einsetzen“.

Was den österreichischen Markt aus TikTok-Sicht auszeichne? Wu nennt drei Punkte: digital affine Kund:innen, eine Vorliebe für lokale und hochwertige Produkte – ein Muster, das man auch in Deutschland beobachtet habe – und Live-Shopping bzw. -Selling, das in dieser Form bisher keinen breiten Player in Österreich habe.

Ein österreichisches Scaleup als Anker

Zum Start setzt TikTok auf ein Einladungsmodell. Als einziger österreichischer Launch-Partner ist das Wiener Scaleup Neoh unter den ersten Marken – bekannt für zuckerreduzierte Riegel und Süßwaren-Innovationen. Das 2016 gegründete Unternehmen hat seine Discovery-E-Commerce-Strategie zuvor bereits in Deutschland erfolgreich erprobt.

„TikTok Shop ist für uns mehr als ein neuer Kanal – es ist eine andere Art zu verkaufen“, sagt Lisa Krapinger-Rüther, SVP Digital bei Neoh. „Das Einkaufserlebnis entsteht direkt im Content, organisch und authentisch. Wir haben in Deutschland gesehen, wie gut das funktioniert: Produkte, die sich über echte Community-Empfehlungen verkaufen, ohne sich wie klassische Werbung anzufühlen.“

Neben Neoh werden zum Start unter anderem deutsche Marken wie Hitschies, Judith Williams, More Nutrition und Svenja Walberg auf dem österreichischen Markt verfügbar sein. Der Roll-out ist schrittweise geplant, User:innen sollen mehr und mehr Marken und Produkte finden können.

„Sell Across Europe“: Die Chance für heimische KMU

Strategisch relevant für die heimische Startup- und KMU-Landschaft dürfte vor allem die Funktion „Sell Across Europe“ werden, die kurz nach dem Launch freigeschaltet wird: Mit einer einzigen Registrierung können Händler:innen in alle EU-Märkte verkaufen, in denen TikTok Shop verfügbar ist. Produktbeschreibungen lassen sich pro Markt lokalisieren, der Versand erfolgt direkt oder über TikTok-Logistikpartner.

„Österreichische Mittelständler haben durch TikTok Shop jetzt eine Plattform, ihre Produkte europaweit zu verkaufen“, sagt Wu. Lokale Produkte – sie nennt Ski-Sportartikel und Delikatessen – seien bisher häufig nur im Inland entdeckbar gewesen.

Eine Größenordnung liefert Christian Blum, Communications Lead bei TikTok Shop: Nach einem Jahr TikTok Shop in Deutschland habe man laut NielsenIQ 15 Prozent Penetration bei den Online-Shopper:innen erreicht. EU-weit – ohne UK – verzeichne man laut Unternehmensangaben dreistelliges Wachstum beim täglichen Umsatzvolumen seit dem Launch, mit über 100.000 lokalen Verkäufer:innen.

Die Temu-Frage: Wie grenzt man sich ab?

Während TikTok Shop wirbt, geraten Plattformen wie Temu und Shein wegen Billigimporten und Produktsicherheit zunehmend unter Druck. Wie grenzt sich TikTok ab? Wu verweist auf “Discovery-E-Commerce” als neue Art des Online-Shoppings, das vorläufige Einladungsmodell und generell eine strenge Listing Policy auf TikTok Shop, die EU-Compliance-Anforderungen wie der seit Dezember 2024 geltenden General Product Safety Regulation (GPSR) entsprechen müsse.

Konkrete Zahl: Laut TikTok seien 2025 weltweit 700 Millionen Produkte präventiv geblockt worden, bevor sie überhaupt gelistet werden konnten. Zusätzlich verifiziere man Identität, Mehrwertsteuernummer und Bankdaten der Händler:innen; neue Verkäufer:innen durchlaufen eine Probezeit.

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