17.09.2018

Wein- und Genuss-Adventskalender: 9Weine und 1000×1000.at starten Crowdfunding

Bald ist schon wieder Weihnachten. In Kooperation mit 1000x1000 bringt 9Weine einen neuen Adventkalender heraus. Dieser beinhaltet neben verschiedenen Weinen auch andere Goodies. Die Finanzierung des Projekts soll via Crowdfunding sichergestellt werden.
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Gemeinsam mit 1000x1000.at will 9Weine mit einem neuen Adventskalender eine andere Zielgruppe erschließen.
(c) 9Weine. Gemeinsam mit 1000x1000.at will 9Weine mit einem neuen Adventskalender eine andere Zielgruppe erschließen.

Neben dem klassischen Adventskalender mit Schokolade gibt es inzwischen diverse Variationen. Trotzdem hat es 9Weine geschafft eine Innovation auf den Markt zu bringen. Die mit Wein gefüllten Kalender sollen eine andere Zielgruppe ansprechen. 9Weine CEO Michael Prünner äußerte sich dazu: „Die Idee beim 9Weine Adventskalender war: ein perfektes Package für die Weihnachtszeit zu schnüren, bei der Weinfreunde aber auch alle Menschen, die Genussprodukte schätzen, auf ihre Kosten kommen.“

+++ Der smarte Weinshop: 9Weine im Interview +++

Inhalt des Kalenders

Eine schöne Geschenkbox mit 9 hochwertigen Weinen, 8 kulinarischen Köstlichkeiten und 7 Accessoires. Schnell Entschlossene bekommen als Zuckerl über 1000×1000 auch noch weitere Vorteile bei 9Weine:
• 3,9 Prozent / 6,9 Prozent* Lifelong-Rabatt für VIP Club Membership im Online-Shop des Weinhändlers
• Gratis-Versand auf alle künftige Bestellungen
• Gratis-Weinproben / Verkostungsweine 2-3 Mal im Jahr und die Möglichkeit, das 9Weine Sortiment mitzubestimmen
• viele Partnervorteile mit ausgewählten Partnern wie zum Beispiel Thalia
*Early Bird Special: Für alle Investoren, die bis 26.09.2018 den Adventskalender erwerben, gibt es 6,9 Prozent Lifelong-Rabatt im 9Weine Online-Shop

Adventskalender durch Crowdfunding finanziert

Die Idee zum Adventskalender wurde in kleinerer Auflage bereits im Jahr 2017 getestet. Laut Aussage von 9Weine war die Anfrage so überwältigend, dass das Unternehmen nun mit einer Crowdfunding-Kampagne ein möglichst großes Angebot liefern möchte. Das ganze läuft über die Crowdfunding Plattform 1000×1000. Für die Finalisierung des Projekts braucht das Unternehmen insgesamt 50.000 Euro.

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fluctus, aws
© fluctus - Anna Kurpierz und Christian Sattlecker von fluctus.

Der Bedarf an Bandbreite und enormen Datenvolumina steigt rasant. Doch während der globale Ausbau der physischen Infrastruktur voranschreitet, hinkt die digitale Verwaltung oft hinterher. Gerade kleine Regionen und lokale Netzerrichter stünden vor großen Herausforderungen. Zudem arbeiten mittelständische und große Unternehmen häufig mit starren, unzureichenden Systemen, denen es an Flexibilität fehlt, so die Erfahrung des fluctus-Gründerduos Anna Kurpierz und Christian Sattlecker.

fluctus mit End-to-End

„Wir haben bei unseren Projekten festgestellt, dass der österreichische Ausbau oft große Lücken hinterlässt – kleinen Regionen und Netzbetreibern fehlt der Zugang zu zukunftsträchtigen Technologien“, sagt Kurpierz. Um diese Lücken zu schließen, hat das oberösterreichische Startup ein von Grund auf neues Management-System für „Open-Access-Netze“ entwickelt.

Dabei setzt fluctus auf ein „New-Generation Open-Access-Tool“, das den Datenaustausch zentralisiert abwickelt. Das System funktioniert als reine „Zero-Touch“-Anwendung.

„Wir sind derzeit die Einzigen, die am europäischen Open-Access-Markt eine komplett zentralisiert managebare End-to-End-Lösung (E2E) anbieten“, erklärt die Gründerin weiter. „Da sämtliche Marktbegleiter von den Kunden eine Implementierung der Logiken in deren Netz voraussetzen.“

Der entscheidende Vorteil für Kunden sei hierbei, dass im Gegensatz zu Konkurrenzprodukten Netzbetreiber keine komplexen Logiken mehr selbst in ihr eigenes Netz implementieren müssten.

Wettbewerb steigern

„Ziel unseres Systems ist der Zugang zu einem offenen Netz für alle Breitbandteilnehmer“, so die Founderin weiter. „Einerseits wird damit der Wettbewerb unter den ‚Internet Service Providern‘ gesteigert und verbraucherseitig entsteht zudem ein Nutzen aus qualitativ hochwertigen Produkten, ein großer Pool aus Anbietern und Produkten sowie niedrigere Preise. Durch die Entstehung eines Polypols auf der Angebotsseite und den daraus entstehenden größeren Markt ergeben sich intensivere Preis- und Qualitätswettbewerbe.“

Zudem würden offene Netze einen fairen Zugang für alle Anbieter ermöglichen und an jedem Anschluss einheitliche Prozesse sowie technische Mindeststandards garantieren.

„Unser Produkt ist im Wesentlichen ein System für den Glasfaserausbau und -betrieb, welches als zero-touch Anwendung realisiert wird. Durch das ‚New-Generation Open Access Tool‘, welches den Datenaustausch zentralisiert abwickelt, kann eine vergleichbare Angebotslandschaft wie im Mobilfunk geschaffen werden – neben bestehenden Internet-Providern werden auch neue Anbieter im selben Netz entstehen“, erklärt Kurpierz. „Dies führt zu größerer Angebotsvielfalt, wettbewerbsfähigen Preisen und einer höheren Anschlussquote. Es entstehen somit auch neue Möglichkeiten für Discounter, Energy-Drink-Giganten bis hin zur kleinen IT-Firma, im Netz anzubieten.“

Zielgruppen von fluctus

Die Kernzielgruppe von fluctus umfasst Netzbesitzer (wie regionale Infrastrukturbetreiber) sowie große Technologieunternehmen. Ein typischer Use-Case ist der Zusammenschluss bislang getrennt strukturierter Regionen. Durch die Zentralisierung von Netz- und Betriebsprozessen sollen bestehende Infrastrukturen effizienter genutzt und neue Internet-Service-Provider nahtlos integriert werden.

Monetarisiert wird die Technologie über Dienstleistungs- und Wartungsverträge. Nach dem Prinzip „Grow with your business“ bietet fluctus drei flexible Modelle an, die ein E2E-Deployment und den laufenden Betrieb über das hauseigene OSS/BSS-Management-System umfassen. Die Preisgestaltung ist nach Unternehmensgröße gestaffelt. Zusätzlich wird pro Projekt beziehungsweise pro „Point of Presence“ (POP) eine Projektpauschale verrechnet, die sich nach der Größe des Projekts richtet.

Hürden überwunden

Die Entwicklung einer derart tiefgreifenden Technologie ist kapital- und ressourcenintensiv. Das Gründerteam stand beim Aufbau vor massiven Hürden, wie Kurpierz erklärt: „Die Entwicklung und Herstellung unseres Produktes hat hohe Investitionen, sogenannte CAPEX, erzeugt und unzählige Tests erfordert. Erschwerend kommt hinzu, dass es am Markt wenig ausgebildetes Personal in diesem Bereich gibt – die interne Weiterbildung in dieser Nische ist enorm zeitintensiv und führt daher zu höheren Kosten.“

© fluctus – Das fluctus-Team.

Einen entscheidenden Durchbruch hierbei brachte aws Seedfinancing – Deep Tech. Die Förderung der Austria Wirtschaftsservice (aws) trug maßgeblich zur Marktreife der Technologie bei, wie die Gründerin erklärt. Zudem konnte das Startup das aws-Netzwerk nutzen, um strategisch wertvolle Kontakte zu knüpfen.

Mit einer fertigen Technologie im Rücken sind die nächsten Meilensteine klar definiert. In den kommenden Jahren möchte sich fluctus als etablierte Größe im DACH-Raum positionieren. Gleichzeitig treibt das Unternehmen die Erschließung weiterer internationaler Märkte voran.


Disclaimer: Der Artikel wurde in Kooperation mit der Austria Wirtschaftsservice (aws) umgesetzt

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