„Week of Cone“ auf TikTok: So einfach lassen sich Robotaxis ausschalten
In San Francisco ärgern sich viele Bewohner:innen über Robotaxis, die den Verkehr blockieren. Jetzt haben Menschen herausgefunden, wie einfach sich die Fahrzeuge ausschalten lassen.
Eine Gruppe von Rebellen macht in San Francisco gegen Robo-Taxis mobil. Unter dem Motto „Week of Cone“ stellen sie Verkehrskegel auf die Motorhauben von Robotaxis. Durch die Hütchen werden die Taxis ausgeschaltet. Die Aktivist:innen aus San Francisco gehen mit ihren Aktionen auf TikTok und Twitter viral – und sie fordern zum Nachmachen auf.
Robotaxis blockieren den Verkehr
Mit dem Ausschalten der Robotaxis wollen die Aktivist:innen auf falsch geparkte Fahrzeuge in San Francisco aufmerksam machen. Immer wieder blockieren Fahrzeuge den Verkehr in der kalifornischen Stadt, weil sie plötzlich nicht mehr funktionieren und mitten auf der Straße stehen bleiben.
Sogar einen Hund soll ein Taxi von Waymo diese Woche in San Franciso überfahren haben. 2018 wurde bereits ein Mensch von einem selbstfahrenden Uber-Taxi getötet. Kritiker:innen befürchten, dass es in Zukunft mehr tödliche Unfälle geben könnte, für die Robotaxis verantwortlich sind.
Bald noch mehr Robotaxis?
Die Hütchen-Aktionen sind auch politisch motiviert: Schon bald könnten die Anbieter von Robotaxi-Services Waymo und Cruise ihre Tätigkeit in San Franciso ausdehnen – mit noch mehr Fahrzeugen, die viele Stadtbewohner:innen ärgern. Nächste Woche soll es dazu eine Anhörung bei der zuständigen Behörde geben.
Gegen die neuen Robotaxis machen auch kalifornische Taxi-Organisationen mobil . Sie befürchten, dass ihnen die neuen, fahrerlosen Taxis ihren Job streitig machen.
Welcome to Week of Cone On Thurs 7/13, the CPUC will vote to expand AVs in SF. Cruise & Waymo promise they’ll reduce traffic & collisions, but we know that’s not true. They block busses & emergency vehicles, create more traffic, and are a surveillance nightmare. But there’s hope We can fight back. –The Fun way: All you need is a cone and an empty AV. Gently place the cone on the hood- you just created a unicorn & temporary traffic calming! – The Responsible way- Tune into Thursday’s CPUC meeting at 11am & give public comment. Info: tinyurl.com/WeekOfCone/ AVs are hella problematic. They’re still cars and there’s no sustainable way to move 2 tons of metal/person. require too many mining resources. Tire wear is the largest contributor to particulate pollution and kills vital ecosystems. There’s also no accountability when they block buses or first responders, and unlike human drivers can’t get ticketed for moving violations. And they refuse to share data with the public about incidents- forcing the city to scrape this dumb website to get an estimate. Cruise and Waymo do not deserve our trust. Why go through all this when we can just fund & expand public transit and paratransit like other cities? These cars are recording everyone without our consent- Cruise gives SFPD camera footage. Lives are saved when we remove the car, not just the driver. The lengths VCs and the auto industry will go to preserve & expand car dominance are shameless & unacceptable. So join us – take a stand and cone an AV. And be sure to give public comment on Thursday 7/13 at 11am. Meeting details in bio Oh and be sure to send us your Coning Content #waroncars#bancars#autononomouscars#selfdriving#cone#tacticalurbanism#directaction#walkablecities
Startup-House-Gründer Manuel Gahn verkauft Social-Fitness-App cheerin‘
Nach sieben Jahren, mehr als einer Million verbrannter Euro und zahlreichen Wendungen zieht Startup-House-Gründer Manuel Gahn einen Schlussstrich unter das Kapitel von cheerin‘. Die Social-Fitness-App soll nun von einer neuen Gründerpersönlichkeit übernommen und weiterentwickelt werden.
Startup-House-Gründer Manuel Gahn verkauft Social-Fitness-App cheerin‘
Nach sieben Jahren, mehr als einer Million verbrannter Euro und zahlreichen Wendungen zieht Startup-House-Gründer Manuel Gahn einen Schlussstrich unter das Kapitel von cheerin‘. Die Social-Fitness-App soll nun von einer neuen Gründerpersönlichkeit übernommen und weiterentwickelt werden.
„Goodbye. I am selling my startup – cheerin‘ is for sale. Most people know me nowadays as the Startup House by Lumia guy. But before, I was building a Social Fitness & Health App – cheerin‘ (formerly known as Sparcs)“.
cheerin‘ – ein sozialer Kleber
So vermeldet Startup-House-Gründer Manuel Gahn den Verkauf seines „alten“ Projekts auf LinkedIn und beschreibt seine Gefühlslage gegenüber brutkasten als eine mit „schwerem Herzen“: „Ich suche eine:n sportbegeisterte(n) Käufer:in mit Startup-Erfahrung, die das fertige Produkt übernehmen und die User-Base skalieren will.“
Gahn bezeichnet cheerin‘ als sozialen Kleber zwischen allen bestehenden Fitness- und Gesundheit-Apps. Konkret vereinfacht es die App, die Fitness-Fortschritte von Freund:innen bejubeln zu können – gedacht für jene, die sich mit anderen verbinden und gemeinsame Aktivitäten ausführen wollen.
„Auch um neue Leute kennenzulernen, die ähnliche Interessen haben. In meiner übergewichtigen Vergangenheit war ich natürlich auch selbst User solcher Apps, fand aber in Runtastic und Co. keine Lösung meines Problems“, sagt Gahn.
40.000 Erspartes investiert
Angefangen hat alles 2019 im SIMC-Masterprogramm der WU, als Gahn Robin Görlich kennenlernte. Mit ihm schrieb er eine Masterarbeit zu digitalem Nudging und beschloss dies auszugründen. Der erste Prototyp hieß Joy: „Mit diesem konnten wir den Community-Award der Entrepreneurship Avenue gewinnen. Von meinem 40.000 Euro Erspartem konnte ich die ersten Entwickler zahlen – natürlich ohne genau zu wissen was eigentlich das Produkt werden sollte. Nach über 20 Absagen diverser Förderagenturen, vielen weiteren Rückschlägen und Pivots kristallisierte sich langsam heraus, dass nicht weitere To-Do Listen oder Gamifications nötig sind, sondern es einfach einen sozialen Kleber zwischen all den Fitness-Apps mit einander kannibalisierenden Netzwerkeffekten braucht. An das Potenzial dieser Idee glaube ich auch heute noch“, sagt er.
100.000 Euro Schulden
Die Idee eines sozialen Netzwerks für die Startup-Szene stieß bei österreichischen Business Angels und VCs zunächst auf wenig Begeisterung. Nach zwei Jahren stand Gahn mit rund 100.000 Euro Privatschulden da. International sah das Bild jedoch ganz anders aus: Auf Konferenzen wie Web Summit, Slush und SXSW weckte das Konzept das Interesse einiger der renommiertesten Venture-Capital-Fonds der Welt, darunter Accel und Index Ventures. Zwar entstand daraus indirekt eine kleine Angel-Runde, gleichzeitig kam es jedoch zum Bruch mit dem Co-Founder.
Wenig später folgte die Einladung der WKO zum Programm „Go Silicon Valley“. Rückblickend war diese Reise ein Wendepunkt für den Founder: „Das war einerseits der Push und das persönliche Mindset-Wachstum, das ich ich brauchte, um ganz groß zu Denken; andererseits war es auch der Anfang vom Ende“, sagt Gahn. Im Silicon Valley konnte er hochkarätige Advisor gewinnen, darunter Satadip Dutta, COO von Pinterest, und Chris Wilk, Fitness Lead bei Google. Trotz mittlerweile rund 200.000 Euro Privatschulden zu dem Zeitpunkt rückte damals eine Seed-Finanzierung in greifbare Nähe.
Silicon Valley als Inspiration
Mindestens genauso prägend war jedoch die Atmosphäre in den Coworking Spaces des Silicon Valley und wohl auch der Grund für das Nichtzustandekommen einer Finanzierung. Die Offenheit, Dynamik und Community, die Gahn dort erlebte, vermisste er in den österreichischen Vertretungen. „Nach zwei Monaten kehrte ich mit einer neuen Idee zurück: dem Startup House.“
Obwohl cheerin‘ erste Downloads verzeichnete und das Feedback der Nutzerinnen und Nutzer äußerst positiv war, rückte das Projekt zunehmend in den Hintergrund. Mit dem rasanten Erfolg der anschließend gegründeten Lumia Group endete schließlich die operative Arbeit an cheerin‘.
Von cheerin‘ zu Lumia
„Heute bin ich stolz, in sieben Jahren Startup-Spirit extrem viel gelernt zu haben und persönlich gewachsen zu sein“, sagt Gahn. „Ich habe über eine Million Euro verbrannt und bin viele Jahre ‚all in‘ gegangen, ohne einen Cent herauszubekommen. Gleichzeitig hat mich genau dieser Weg dank cheerin‘ zu Startup House und schließlich zur Lumia Group geführt. Heute bin ich aber ebenso froh, die Entscheidung treffen zu können, mich von cheerin‘ zu trennen. Ich hoffe, eine(n) motivierten Gründer oder Gründerin zu finden, die oder der als Eigentümer(in) und CEO in meine Fußstapfen treten möchte.“
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„Yo, hör mal zu, es geht um die Robotaxis in der Stadt,
Rebellen in San Francisco machen sie platt.
Mit Verkehrskegeln blockieren sie die Bahn,
damit die Autos nicht mehr weiterfahren können, Mann.
Sie wollen aufmerksam machen, auf falsches Parken,
denn das lässt den Verkehr total abkacken.
Schon ein Hund wurde von Waymo angefahren,
und 2018 gab es sogar einen toten Menschen, das ist krass, Alter.
Waymo und Cruise wollen noch mehr Autos auf die Straßen bringen,
doch dagegen wollen die Aktivisten was unternehmen.
Es gibt bald ’ne Anhörung, da wird entschieden,
ob mehr Robotaxis in der Stadt jetzt reichen.
Auch die Taxifahrer sind nicht happy damit,
sie fürchten um ihren Job und sind nicht mit.
Die neuen, fahrerlosen Autos nehmen ihnen die Kunden weg,
das können sie nicht akzeptieren, das steht außer Frage.
Das Ganze geht viral auf TikTok und Twitter,
die Rebellen fordern zum Nachmachen auf, immer wieder.
Ob ihre Aktionen was bewirken, mal sehen,
doch sie lassen nicht locker, das ist mal klar, Alter.
Hier ist der Link zum Video, checkt das mal aus,
aber vergesst nicht, dass die Straßen nicht für Aktionen gebaut.
Ok, das war’s von mir, bleibt safe und peace,
ich halt euch auf dem Laufenden, hier gibt’s immer den neuesten Scheiß.“
Ende des Artikels, baby. Peace out.
„Week of Cone“ auf TikTok: So einfach lassen sich Robotaxis ausschalten
AI Kontextualisierung
Welche Relevanz hat der Inhalt dieses Artikels für mich als Investor:in?
Für Investor:innen könnte der Inhalt dieses Artikels relevante Informationen über die aktuelle Situation und mögliche Entwicklungen im Bereich der Robotaxis in San Francisco liefern. Die zunehmenden Aktionen von Aktivist:innen gegen Robo-Taxis und ihre potenziellen Auswirkungen auf den Verkehr und das Geschäftsumfeld könnten darauf hindeuten, dass es in diesem Marktsegment Herausforderungen und Risiken gibt. Darüber hinaus wird auch die politische Dimension erwähnt, da die Anbieter von Robotaxi-Diensten möglicherweise ihre Tätigkeit ausdehnen möchten, was zu Konflikten mit Taxi-Organisationen führen könnte. Diese Faktoren könnten für Investor:innen relevant sein, um ihre Investitionsentscheidungen in Bezug auf Unternehmen im Bereich der Robotaxis zu treffen.
„Week of Cone“ auf TikTok: So einfach lassen sich Robotaxis ausschalten
AI Kontextualisierung
Welche Relevanz hat der Inhalt dieses Artikels für mich als Politiker:in?
Als Politiker:in sollten Sie den Inhalt dieses Artikels aufmerksam verfolgen und analysieren, da er verschiedene politische, verkehrstechnische und wirtschaftliche Aspekte umfasst. Die Aktivitäten der Rebellen in San Francisco gegen Robo-Taxis zeigen, dass es eine wachsende öffentliche Besorgnis hinsichtlich der Auswirkungen und Risiken der autonomen Fahrzeugtechnologie gibt. Diese Besorgnis könnte in Zukunft zu Forderungen nach strengeren gesetzlichen Regelungen und Standards führen. Zudem könnte die Ausweitung der Robotaxi-Services in San Francisco zu Konflikten in der Taxi-Branche führen und den Bedarf an politischen Entscheidungen zur Schaffung fairer Wettbewerbsbedingungen und Schutz für traditionelle Taxifahrer:innen mit sich bringen. Daher sollte dieser Artikel für Sie als Politiker:in von Interesse sein, um zu verstehen, wie solche Entwicklungen die Gesellschaft, den Verkehr und die Arbeitsplätze beeinflussen können.