25.06.2021

Warum Software-Entwickler:innen den WeAreDevelopers World Congress nicht verpassen sollten

Der WeAreDevelopers World Congress ist das weltweit größte, jährliche Treffen von Softwareentwickler:innen und technischen Entscheidungsträger:innen. 2021 wird er vom 28. Juni - 1. Juli 2021 (MESZ) als Online-Event veranstaltet.
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kooperation

Unter dem Motto “Create.Apply.Disrupt” versammelt das Wiener Tech-Startup WeAreDevelopers die globale Developer-Szene, um sich über die neuesten Trends, Best Practices und die gesellschaftlichen Auswirkungen von Software-Development auszutauschen.

Erstmalig aufgrund von Corona rein virtuell, vereint der WeAreDevelopers World Congress als eine der weltweit größten Branchenveranstaltungen renommierte Expert:innen in der Software Entwicklung, Branchenführer:innen und Tech-Pionier:innen an insgesamt vier Tagen virtuell unter einem Dach.

Mehr als 100 Vorträge und zahlreiche Highlights

Insgesamt sind mehr als 100 Speaker:innen am World Congress vertreten, darunter unter anderem folgende Expert:innen:

  • Sir Tim Berners-Lee, Erfinder des World Wide Web und HTML
  • Johanna Pirker, Forscherin für Computerspiele, Virtual Reality und Data Science
  • Jeff Atwood, Mitgründer von Stack Overflow
  • Kriti Sharma, international renommierte AI Expertin
  • Tanya Janca, Gründerin von We Hack Purple
  • Håkon Wium Lie, Erfinder von CSS
  • Misko Hevery, Erfinder von AngularJS
  • John Romero, Schöpfer von DOOM, Quake und Wolfenstein
  • Kate Stapleton, VP Blockchain Education Network

Die Bandbreite der Vorträge reicht dabei von der Software-Entwicklung, Programmiersprachen, DevOps, Qualitätssicherung über künstliche Intelligenz, Blockchain, Security bis hin zu sozialen und gesellschaftlichen Themen wie Diversity, Ethik, Deepfakes und Sustainability.

Möglichkeit zur Vernetzung

Ein zentrales Merkmal von Konferenzen ist die Möglichkeit, sich mit anderen Menschen und Organisationen zu vernetzen und zu interagieren. Als Teil des innovativen Online-Formats können die Teilnehmer:innen eine virtuelle Ausstellung erleben, die es ihnen ermöglicht, sich untereinander und mit Unternehmen aus allen möglichen Branchen auszutauschen. So können Teilnehmer:innen des Kongresses miteinander in Kontakt treten und mehr übereinander erfahren.

Melissa Mulholland, CEO der IT Beratung Crayon meint dazu: “Wir sind stolzer Partner des WeAreDevelopers World Congress, weil Entwickler entscheidend für Innovationen und die Entwicklung von kundengerechten Lösungen sind. Diese Community steht für unseren Glauben an die Kraft der Technologie, das Gemeinwohl zu fördern. Wir freuen uns, Teil dieser Konferenz zu sein und mehr Entwickler in der Crayon-Familie willkommen zu heißen.”

Tech Recruiting Stage: Trends und Insights im IT-Recruiting

Aktuell ist der Fachkräftemangel in der IT-Branche für viele Unternehmen eine Herausforderung. Um sich diesem Problem anzunehmen, findet an allen vier Tagen des Kongresses von 14:00 Uhr bis 17:00 Uhr die Tech Recruiting Lounge statt. Das speziell auf IT Recruiting ausgerichtete “Event im Event” bietet allen Interessierten die Möglichkeit, sich kostenlos Updates zu aktuellen Trends im IT-Recruiting abzuholen.

Neun kostenlose Tickets für die Brutkasten Community

Wir haben für die Brutkasten-Community neun kostenlose Tickets für den WeAreDevelopers World Congress. Der Ticket-Code dafür lautet WAD21-BRUTKASTEN. Die Tickets-Codes werden nach dem First-Come-First-Serve-Prinzip vergeben und können bei der Eventbuchung auf eventbrite eingegeben werden.


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Hansi Hansmann auf der Main Stage des Female Future Festivals 2026. © brutkasten

Unter dem Motto „The Power of Connection“ versammelten sich am 22. Oktober rund 2.000 Teilnehmende in der Wiener Ottakringer Eventlocation. Das von den Schwestern Verena Eugster und Patricia Zupan-Eugster gegründete Female Future Festival widmete sich Themen wie Leadership, künstlicher Intelligenz und Finanzkompetenz. Neben Fachpanels zu Verhandlungsstrategien oder finanzieller Gesundheit war auch Business Angel Hansi Hansmann als Keynotespeaker auf der Bühne zu sehen.

„…, weil ich glaube, dass es unsere Welt besser macht“

Im Gespräch mit brutkasten nannte Hansmann seine Motivation für den Besuch: „Ich habe zwei kleine Töchter und ich möchte gerne, dass meine Töchter später im Leben irgendwann alles das machen können, was sie machen wollen, ohne dass ihr Geschlecht sie daran hindert.“ „Ich bin ein ganz, ganz großer Fan davon, dass es mehr Unternehmerinnen und mehr Investorinnen gibt. Überhaupt mehr Frauen an der Macht, weil ich glaube, dass es unsere Welt besser macht“, ergänzt er zu seinen Beweggründen.

Was seine Beteiligungen angeht, sieht der Investor und ehemalige Manager in Sachen Geschlechterverteilung ein klares Muster: „Ich habe in alles investiert: in rein männliche Teams natürlich viel mehr, aber auch rein weibliche und gemischte Teams. Am besten performen gemischte Teams aus meiner Erfahrung.“

Der Hebel gemischter Teams

Den Vorteil gemischter Teams sieht Hansmann im Zusammenspiel unterschiedlicher Stärken: Es gebe „unterschiedliche Eigenschaften und Skills zwischen Frauen und Männern, und die Mischung macht’s aus“.

Als Beispiel nennt er den Markteintritt: „Ein reines Männerteam geht mit dem Produkt raus, wenn es fertig ist. Nach dem Motto ’das können wir mal rausschieben in den Markt, probieren wir mal, schauen wir mal, ob es ankommt.’ Beim reinen Frauenteam, da muss das Produkt perfekt sein. Und das dauert natürlich fünf Monate länger, bis die auf den Markt gehen, und damit vergeht Zeit.“ Für ihn gilt: „Das gemischte Team, wo sozusagen alle Stimmen zu Wort kommen, ist das Ideale.“

Deutlicher Finanzierungs-Gap in H1/2026

Doch obwohl die Teamkonstellation am besten zu performen scheint, bestehen nach wie vor große Ungleichheiten in Sachen Startup-Finanzierung. Erst kürzlich zeigte der Female Start-up Funding Index H1/2026 von EY Österreich, Female Founders und Fund F das Ausmaß. Im ersten Halbjahr flossen 472 Mio. Euro Risikokapital in österreichische Startups, ein Plus von 329 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Rein männliche Teams erhielten davon 94,9 Prozent, gemischte Teams 4,8 Prozent und rein weibliche Teams 0,3 Prozent. Der Frauenanteil unter den analysierten Gründer:innen lag bei rund 13 Prozent. „Frauen dürfen gründen. Finanziert werden Männer“, brachte es Lisa-Marie Fassl, Managing Partner von Fund F, in der damaligen Aussendung auf den Punkt.

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