13.02.2018

WeAreDevelopers: Standort in Berlin fixiert

Die Wiener Recruiting-Plattform WeAreDevelopers eröffnet einen Standort im Berliner Coworking-Space Mindspace. Jaqueline Resch, bislang VP Strategic Partnerships, wird CCO und leitet die neue Filiale.
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WeAreDevelopers: Benjamin Ruschin und Jaqueline Resch von WeAreDevelopers
(c) WeAreDevelopers: Benjamin Ruschin und Jaqueline Resch von WeAreDevelopers

“Mit der Expansion nach Deutschland ist der erste wichtige Schritt getan, das Unternehmen auch über die Grenzen Österreichs hinaus bekannt zu machen und auf dem europäischen Markt als führende Recruiting-Plattform für Entwickler zu etablieren”, schreibt Jaqueline Resch in einer Aussendung. Die bisherige VP Strategic Partnerships der Wiener Recruiting-Plattform WeAreDevelopers ist nun Chief Commercial Officer (CCO) und wird den neuen Berliner Standort leiten. Sie wolle nun den Ausbau der strategischen Partnerschaften und die Internationalisierung von WeAreDevelopers massiv vorantreiben.

+++ We Are Developers: Europa’s größte Developerkonferenz überlegt Expansion nach Deutschland +++

Neues Büro im Mindspace Friedrichstraße

Das neue Büro zieht in eine Berliner Filiale des Coworking-Space Mindspace in der Friedrichstraße. Mindspace betreibt ein internationales Netzwerk an Spaces mit mehreren Standorten in Berlin und anderen deutschen Städten sowie in Israel, England, Polen und den USA. Die Wahl dieses Standorts dürfte also mit Bedacht erfolgt sein, soll Resch in ihrer neuen Position doch neben dem Aufbau der internen Business Development-Strukturen das internationale Netzwerk vergrößern und die weitere Expansion organisieren.

Resch: Von IQ mobile über willhaben zu WeAreDevelopers

Resch verfügt über eine mehrjährige Expertise im Bereich Marketing und Market Development. Bevor sie zu WeAreDevelopers wechselte, war sie als Business Director Market Development (AT, CH, DK) beim Mobile Marketing-Spezialisten IQ mobile tätig. Davor arbeitete die 32-Jährige als Teamleader Online und Mobile Advertising bei willhaben.at und car4you.at. Dort übernahm sie die Leitung und den Aufbau der Sales-Teams, die Budgetverhandlungen mit Mediaagenturen und Direktkunden sowie die Entwicklung neuer Produkte, Marketingmaßnahmen und Kundenevents.

“Innerhalb der nächsten fünf Jahre zur größten Recruiting-Plattform”

“Ich bin fest davon überzeugt, dass Jacqueline uns maßgeblich dabei unterstützen wird, unsere Position am europäischen und auch internationalen Markt weiter auszubauen und unsere Vision, WeAreDevelopers innerhalb der nächsten fünf Jahre zur größten Recruiting-Plattform für Entwickler in Europa zu machen, erfolgreich umzusetzen”, kommentiert Benjamin Ruschin, Managing Director von WeAreDevelopers. (PA/red)

+++ CIOs unter sich: Von der Schwierigkeit, an DeveloperInnen zu kommen +++

Im Mai steht mit dem WeAreDevelopers World Congress in Wien die größte Entwicklerkonferenz Europas am Programm. Als Special Guest wird Apple-Co-Founder Steve Wozniak erwartet.

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Warum die US-Börsenaufsicht jetzt gegen Uniswap vorgeht

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Die Kurstafel:

​🇺🇸 US-Börsenaufsicht vs. Krypto - geht es wieder los?

Im Vorjahr gab es eine Phase, da ging die US-Börsenaufsicht gefühlt jeden zweiten Tag juristisch gegen einen großen Namen der Kryptobranche vor. Die konkreten Vorwürfe unterschieden sich zwar im Detail. Im Wesentlichen ging es aber immer um eine Frage: Sind bestimmte Krypto-Assets nach US-Recht als Wertpapiere einzustufen?

Die Behörde hat dazu eine relativ klare Meinung - sie beantwortet die Frage zumeist mit “ja”. Zumindest seit Gary Gensler 2020 den Chefposten der Börsenaufsicht übernommen hat. Gensler hat öffentlich eigentlich nur bei Bitcoin explizit außer Streit gestellt, dass die Kryptowährung nicht unter das US-Wertpapiergesetz fällt. Schon bei Ethereum hat er eine solche Festlegung bisher vermieden - oder mitunter sogar das Gegenteil angedeutet. Für alle anderen Krypto-Assets dürfte es noch schlechter aussehen.

In den vergangenen Monaten ist es dann etwas ruhiger geworden, was größere Streitfälle angeht. Im Sommer 2023 musste die Börsenaufsicht einen deutlichen Rückschlag hinnehmen, als der Vermögensverwalter Grayscale ein Urteil erwirkte, wonach die Behörde die Ablehnung seiner geplanten Bitcoin-Spot-ETFs nicht ausreichend begründet hatte. 

Der Druck auf die Behörde stieg - und Anfang Jänner 2024 genehmigte sie schließlich eine ganze Reihe von Anträgen auf Bitcoin-Spot-ETFs. Diese waren dann auch seit Anfang Jänner handelbar. Insgesamt entstand aber durchaus der Eindruck, dass dies eher widerwillig geschehen war. 

Neue Fälle, in denen die Behörde gegen große Namen der Krypto-Branche vorging, kamen seither aber keine dazu. Allerdings sollte man davon nicht auf einen Meinungsumschwung der Börse schließen. 

​👮‍♀️ Warum die Behörde jetzt gegen Uniswap vorgeht

Und nun kam es tatsächlich zu einem neuen Fall, der in der Krypto-Branche sofort für großes Aufsehen sorgte: Es geht um Uniswap, die wohl bekannteste und nach Handelsvolumen größte dezentrale Börse (DEX) in der Szene. Genauer gesagt: Um das Unternehmen dahinter, Uniswap Labs. Dieses entwickelt das Uniswap-Protokoll - ist aber nicht gleichbedeutend mit diesem. Theoretisch könnte das Open-Source-Protokoll auch ohne das Unternehmen weiter bestehen.

Aber zurück zum Thema. Bei Uniswap Labs ging diese Woche eine sogenannte Wells Notice ein. Vereinfacht gesprochen ist das eine Art Vorwarnung, dass die Behörde rechtliche Schritte gegen ein Unternehmen einleiten wird. Bei Coinbase ging beispielsweise eine solche im März 2023 ein. Im Juni folgte dann tatsächlich eine Klage der Behörde.

Was die Börsenaufsicht Uniswap Labs genau vorwirft, ist noch nicht bekannt. Aufgrund der Erfahrungswerte kann man aber davon ausgehen, dass der rechtliche Status der auf Uniswap handelbaren Token eine Rolle dabei spielen wird. Als wahrscheinlich gilt, dass die Behörde Uniswap Labs vorwerfen wird, eine Börse für Wertpapiere zu betreiben - ohne den entsprechenden Registrierungsprozess durchlaufen zu haben.

​🥊 Wie Uniswaps erste Reaktion auf das Vorgehen der Behörde ausfiel

Gründer Hayden Adams - eine der bekanntesten Personen der Kryptobranche - hat sich bereits zu Wort gemeldet: “Ich bin nicht überrascht. Nur genervt, enttäuscht und bereit zu kämpfen”, schrieb er in einem längeren Statement auf X. 

Adams gab sich zuversichtlich, dass die Produkte von Uniswap Labs rechtskonform seien. Und dass das Unternehmen “auf der richtigen Seite der Geschichte” stehe. Die Börsenaufsicht habe sich aber seit längerem entschieden, “gute Akteure” wie Uniswap und Coinbase anzugreifen anstatt klare Regeln zu schaffen - und dabei habe sie noch “schlechte Akteure wie FTX” davonkommen lassen. 

Damit schließt sich Adams auch einer in der Kryptobranche populären Kritik an der US-Börsenaufsicht an: Sie habe nichts getan, um den größten Betrugsfall der Kryptogeschichte, FTX, zu verhindern - und gehe stattdessen gegen seriöse Akteure der Branche vor. Tatsächlich ist Uniswap innerhalb der Kryptoszene weitgehend unkontrovers und anerkannt. 

Die Börse ist einer der wichtigsten Akteure im Bereich Decentralized Finance (DeFi). In der Rangliste von CryptoFees.info ist Uniswap meist direkt hinter Bitcoin und Ethereum platziert. Das Portal stellt dar, welche Protokolle die meisten Gebühren generieren - weil dies ein Indikator dafür ist, dass sie tatsächlich genutzt werden und User:innen dafür eben auch bereit sind zu zahlen. 

Allerdings: Aus Sicht von Gary Gensler und seiner Behörde heißt das noch nichts. Dort dürfte man im Wesentlichen den gesamten DeFi-Sektor als rechtlich fragwürdig betrachten. Mit der Wells Notice gegen Uniswap hat die Börsenaufsicht nun jedenfalls klar gemacht, dass ihr Vorgehen gegen die US-Kryptobranche noch lange nicht beendet ist. 

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